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Donnerstag, 31. März 2011

Silber und Gold

Dezent eingesetzt mag ich Schmuck sehr gerne. Eine Uhr, ein Ring. Fertig. Oder eine Uhr, eine Kette. Fertig. Kürzlich bin ich über eine sehr schöne Seite gestolpert mit Schmuckarbeiten von Saskia Diez. Wem der Name „Diez“ bekannt vorkommt im Zusammenhang mit Design, liegt ganz richtig – denn der Mann von Saskia ist der Industriedesigner Stefan Diez, der z.B. so großartige Stühle entwirft wie den Houdini. Beide zaubern auf ihre Weise schöne Stücke. In Saskia’s Shop findet sich schlichter Schmuck, wie ich ihn mag. Und: zu erschwinglichen Preisen. Ich hab mir sagen lassen, dass der Versand auch sehr zügig vonstatten geht. Also, was will das Schmuckherz mehr? Ich öffne heute mein Schatulle und zeige meine Lieblingsstücke. Was mögt ihr lieber – Gold oder Silber? (Früher war es bei mir eindeutig Silber, heute mag ich beides gerne...)

Weihnachtsgeschenk. Ring von Boss Orange

Gehäkelter Ring von Yoola über Etsy

Schon älter. Armband mit Kugeln.

Medaillon von Jette.

Rose, Stein und Blatt... Kette von EclecticOrchid über Etsy




Mittwoch, 30. März 2011

Kunstjoggen

Um ehrlich zu sein, Joggen ist nicht mein Sport. Ich wedel’ lieber über eine Piste, radel’ durch Wald und Wiesen oder zieh’ im Wasser meine Bahnen... Zum Joggen muss man geboren sein, sagte mal ein schlauer Mensch zu mir. Okay – ich bin definitiv nicht dazu geboren. Trotzdem ist Joggen bei uns ein Thema. Erstens: Meine bessere Hälfte joggt sehr gern. Zweitens: Bei uns hängt ein Joggertrupp an der Wand. An der Wand? Genau. Das kam so: Ich war bei Ebay eigentlich nach etwas ganz anderem Ausschau halten, da hüpfte mir diese Gruppe Eisenbahnfigürchen vor die Linse. Sofort gekauft. Auf einem Holzklötzchen platziert prangen sie nun ganz dezent, weil sehr sehr klein, im Wohnzimmer...



Dienstag, 29. März 2011

Porzellan-Illustrationen

Diese zwei Wandbilder habe ich auf dem Flohmarkt gefunden. Hübsche kleine runde Illus für ein paar Zerquetschte – da schlägt das Sammlerherz höher! (Mit den passenden Geburtstagsmonaten unserer Familie wie für uns gemacht. Zugreifen also unumgänglich!) Skandinavisches Design zählt für mich zum schönsten... nicht nur bei Möbeln.




Montag, 28. März 2011

Sonntagssüß

Wir hatten gestern ein sehr nettes kleines Familientreffen. Mit großer Hauptspeise. Und einem Sonntagssüß zum Nachtisch – ich habe Applecrumble kredenzt. Erster Versuch... und Gott sei Dank geglückt. Verzeiht, ich muss mich kurz selbst loben... formidable. Meinten auch meine lieben Gäste. Also: uneingeschränkt empfehlenswert!  (Rezept unter den Fotos.) 












































ZUTATEN (für 8-10 Portionen)
ca. 800 g Äpfel, 300 g Mehl, 175 g Zucker, 175 g Butter, 2 Zitronen, Schlagsahne, Vanilleeis, evtl. Zimt

Ofen auf  200 °C vorheizen. Äpfel schälen,  in Spalten schneiden und in eine gefettete feuerfeste Form geben. Äpfel mit dem Saft zweier Zitronen überträufeln (evtl. etwas Zimt dazugeben). Mehl, Zucker und Butter vermischen, um die Streusel herzustellen. Die Streusel über die Apfelspalten geben und das Ganze 30 Minuten ins Rohr. Warm servieren – mit einem Klecks Schlagsahne und Vanilleeis. 

Voilà! Bon Appétit!

Samstag, 26. März 2011

Bella Italia

Ich habe Sehnsucht. Nach Italien. Heute ist’s hier trüb, dabei war der Sommer gestern so nah. Der letzte Urlaub in Ligurien liegt zwei Jahre zurück. Die Palme aus Chiavari hängt im Wohnzimmer – als Erinnerung an eine entzückende Zeit. Als ich klein war, fuhren wir oft nach Süditalien. Ein kleines Abenteuer aus meiner Kindheit hat sich besonders ins Gedächtnis gebrannt. Wir waren in Apulien und fuhren an den Strand, parkten unser Auto an einer Straße. Während wir am Strand lagen, wurde der Wagen aufgebrochen und unser Gepäck geklaut – nur die Badesachen, die wir am Leib trugen, besaßen wir an Kleidern noch. Die Wertsachen, die meine Mutter unter dem Verbandskasten versteckt hatte, hatten die Gauner nicht entdeckt. Ein großer Schreck, ein kaputter Kofferraum – und eine Runde neue Kleider für alle.

Im Mai kommen wir wieder, Italien! Meine Freundin feiert Hochzeit in Verona.

Palme in Chiavari
Strand in Zoagli

Donnerstag, 24. März 2011

Mein Stuhl-Tick

Ich weiß nicht, wer mich infiziert hat. Wahrscheinlich waren es indirekt meine Eltern. Ich kann heute nicht mehr zurückverfolgen, wie ich auf die Idee kam, mir einen 7er von Arne Jacobsen zu meinem 17. Geburtstag zu wünschen. Seit diesem Tag bin ich angesteckt – mit der Stuhlkrankheit. Zu jeder Gelegenheit ein neuer Stuhl. Weihnachten, Geburtstag,... jeder Anlass kam gelegen, mir ein neues Stück zu wünschen, oder mich selbst zu beschenken. Mit den Jahren ist eine Sammlung entstanden. Alte Stühle, neue Stühle, Flohmarktfunde, welche aus Holz, viele aus Plastik, ein paar aus Stahl, Erbstücke und Ebayschnäppchen – alles ist vertreten. Nur langsam geht der Platz aus. Aber es geht immer irgendwie weiter.





























Mittwoch, 23. März 2011

?

Um die Mittagszeit flatterte „Patho(logie)-Post“ ins Haus: die etwas andere Ansichtskarte (und vielleicht nicht jedermanns Sache). Mein Bruderherz schickt mir ab und an einen Gruß aus dem Mikroskop und ich muss dann erraten, um was es sich handelt. Sind durchaus kleine Kunstwerke, die unser menschlicher Körper hergibt, oder? Mich faszinieren sie.

Heute gebe ich die Frage in die Runde weiter: Was ist das?
Der erste Fuchs, der die richtige Antwort in einem Kommentar hinterlässt, kriegt eine kleine philuko-Post!







Blumen hier und da

Ein paar bunte Tulpen wanderten heute vom Markt nachhause. Bei der Gelegenheit habe ich mich in unserer Wohnung mal auf die Suche gemacht, wo sich sonst noch so überall Blümchen tummeln. Ich muss zugeben, all zu viele habe ich nicht gefunden. Sie haben sich wirklich gut versteckt! Liegt wohl daran, dass ich lieber grafische Muster mag wie z.B. Karos und Dreiecke. Ach, und echte Blumen sind immer noch die schönsten. Am allerallerallerliebsten mag ich Ranunkeln und Vergissmeinnicht.

Und ihr?

Trendy Tulpe in Gelb

Rosen auf einer kleinen alten Vase meiner Großtante

Erinnert mich an Bayern. Das alte Hutschenreuther-Service meiner Großtante.

Buch mit faszinierenden Röntgenbildern. Ein Geschenk meines Bruders.
X-Ray von Nick Veasey

Porzellan-Gießkännchen

Papierschachtel

Großherzog Leopold von Baden hängt in der Küche, umzingelt von Blümchen

Tücher kann man nie genug haben...

Eins meiner ersten Bilder, die ich bei So leb’ ich hochgeladen habe...











































Tasche von Rice, aus Stoff und Zeitung











































Die Papierblüten aus Seidenpapier habe ich für So leb’ ich gefertigt

Dienstag, 22. März 2011

Possierliche Tierchen

Heute ist mir wieder eins über den Weg gehuscht. Ein Eichhörnchen. Draußen. So schnell es aufgetaucht war, war es auch wieder weg. Ich mag Eichhörnchen. Deswegen tummeln sich drinnen auch ein paar... Ein pinkes thront auf einem Sockel an der Wand, ein schwarzes und ein braunes finden sich im Kinderzimmer und eines hat sich’s auch dem Kissen gemütlich gemacht.

























































































Montag, 21. März 2011

Bilder über Bilder

Im Oktober 2009 war die Gestaltung des So leb’ ich Buchs in vollem Gange. Jeden Tag ging es ein Stückchen voran. In dieser Zeit ist die Seite zum Thema Kunst entstanden, für die ich diese Bilderwand gestaltet habe. Es ging darum zu zeigen, wie leicht man zuhause sein eigenes kleines Kunstwerk kreieren kann. So war die Idee für die Polaroid-Wand geboren. Ich kramte in meinen Archiven und erstellte eine ganze Menge „Polaroids“. Mit dem netten Programm „Poladroid(das man sich auf poladroid.net herunterladen kann) geht das ganz einfach. Die anschließend ausgedruckten Fotos habe ich an die Wand gepinnt. Ein kleines Frühstückchen dazu und das Foto fürs Buch war im Kasten.











































Figurenkabinett

Portraits mag ich in der Kunst am liebsten. Am zweitliebsten hab’ ich Figuren. Sie wandern bei uns zuhause von Ort zu Ort. Die Edekafrau steht mal auf der Vitrine oder auf dem Klavier. Auch gerne mal am Fenster (in niedriger Höhe ist mir etwas bang um sie). Den holzigen Cubebot entdeckte ich im Frontline-Katalog. Er war in Windeseile ausverkauft – zum Glück konnte ich ihn anderweitig auftreiben. Der kleine Schuljunge von Hummel ist ein Erbstück. Tim war ein Mitbringsel aus Paris. Und die Wooden Doll steht auf einem Sockel an der Wand.

Edekafrau von Kristina Fiand über Galerie popartpirat











































Cubebot über desiary











































Hummelfigur, ein Erbstück (z.B. über hummelparadies)











































Andenken an Paris.











































Wooden Doll von Alexander Girard
z.B. über smow 

Sonntag, 20. März 2011

Klein aber fein

Für Menschen, die mit einem ziemlich kleinen Exemplar an Balkon leben müssen (wir sind froh, dass wir überhaupt einen haben, wo wir schon keinen Garten besitzen), habe ich beim blaugelben Möbelhaus sehr praktische Sonnenschirmchen entdeckt – Betonung auf chen. Sie kommen ohne platzraubenden Fuß aus und werden einfach am Geländer festgeschraubt. Unser Schirmchen hatte heute auf dem Balkönchen sein erstes Einsätzchen...

Da wohnen wir (Schirmchen).

Blaue Phase

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Farbe Blau. Erst draußen, dann drinnen. Samstag nachmittag saßen alle am Tisch. Einer zog eine Karte aus einem unserer beliebtesten Spiele, das da heißt „52 kreative Ideen für kleine Künstler“ von Lynn Gordon. Die gezogene Karte lautete „Fingerabdruck“, also mit Fingern und Farben ein Bild malen. Und weil wir schon dabei waren, machten wir gleich noch mit dem Pinsel weiter. So entstand eine ganze blaue Serie. In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag. Ich hab schon mal den blauen Sonnenschirm herausgeholt...

























































































































Mittwoch, 16. März 2011

Schwarzes

Zum heutigen Thema Scherenschnitt (siehe auch weiter unten) noch eine Ergänzung – mit dem Beweis, dass Schnitte mit der Schere nicht nur mit Papier sondern z.B. auch auf Stoff funktionieren. Mein Experiment: Ein von Hand gedruckter Scherenschnitt auf einem Kissenbezug. Zu sehen: Brüderchen und Schwesterchen, unserer Lieblingsmärchen. Versuch geglückt.



Ich. Klein.

Dienstag, 15. März 2011

Konservierte Sonnenstrahlen

Neues aus der Nähwerkstatt: Ein Web-Kissen. Gelb war die Farbe der Wahl. Ein paar Reihen Köperband auf Maß geschnitten, verwebt, an ein Stück Stoff genäht und fertig war der neue Klecks. So schnell wie es sich anhört, war die Hülle auch fertig!

Sonne hereingeholt.