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Dienstag, 18. April 2023

Buchentdeckung: „Blumen der Wüste“ von Werner und Bedrich Forman und Ramses Wissa Wassef

Dieses Buch fand Erwähnung in „Kosmos Bethke“, meinem letzten Kunstbuch-Zugang. Heinrich Bethke war ja selbst ein fleißiger Teppichweber. In „Blumen der Wüste“ aus dem Jahre 1961 geht es auch um Bildteppiche. Allerdings sind die Schöpfer dieser Teppiche nicht Erwachsene sondern Kinder und Jugendliche. Und das macht das Buch für mich so besonders.

Eigentlich wollten die Brüder Forman in Ägypten Kunstdenkmäler fotografieren, bis sie eines Tages zufällig in einer Bäckerei in Kairo einen Teppich an der Wand entdeckten, der sie faszinierte und nicht mehr los ließ. Schließlich machten sie sich auf die nicht ganz einfache Suche nach der Herkunft des Teppichs und stießen irgendwann auf den Architekten, Pädagogen und Weber Ramses Wissa Wassef, der seit 1952 Kinder und Jugendliche in Harrania zum Teppichweben anleitet. Statt Kunstdenkmälern kamen dann Teppiche ins Buch. Was für Kunstwerke! Wahnsinnig schön.


















Montag, 18. Oktober 2021

Liebling der Woche: Das Buch „Auf meine Art“ vom privaten Sammeln zeitgenössischer Kunst in Berlin

Kunst fasziniert mich, seit ich denken kann. Ich würde mich zwar nicht als Sammlerin bezeichnen (obwohl das manche schon getan haben), aber in meinen Worten beschreibe ich es so: ich hänge mir einfach gerne schöne Bilder an die Wand. 

In einem alten Magazin-Heft wurde das Buch „Auf meine Art — vom privaten Sammeln zeitgenössischer Kunst in Berlin / Sechzehn Portraits, Skizzen und ein Tagebuch von Thea Herold“ vorgestellt. Das klang spannend! Da das Magazin 20 Jahre alt ist, hatte ich wenig Hoffnung, das ebenso alte Buch noch zu bekommen. Aber mein Stets-zu-Diensten-Antiquariat zeigte mein Wunschobjekt in der Suche tatsächlich an, auch noch in einem „sehr guten“ Zustand. Bestellt!

Meine Lieblingsanekdote aus dem Buch bisher: Ein junger Mann ist 1969 in Essen unterwegs zu einem Autohändler, um sein erstes Auto zu kaufen. Er hat 2500 Mark in der Tasche. Auf dem Weg zum Händler kommt er an einer Galerie vorbei und entdeckt ein Werk, das ihm so gut gefällt, dass er das komplette Geld für das Kunstwerk ausgibt.

Ich bin gespannt, welche Geschichten das Buch noch bereit hält, ich lese noch... In jedem Fall: Sehr faszinierende Einblicke in die Sammlungen gut betuchter Menschen.








Donnerstag, 6. Juli 2017

Buchtipp – Namen machen Leute

Namen waren bei mir schon immer ein großes Thema. In der Kindheit vor allem in Form von Spitznamen. Mein Bruderherz und ich haben uns gegenseitig die abenteuerlichsten Spitznamen gegeben, mein Musiklehrer nannte mich Julchen und meine Freundin rief mich ab und an Giuliana. Auch meine Eltern blieben nicht verschont. Aus Mama wurde Sam, aus Papa Betz. Sie haben sich nie beschwert und verzeihen mir hoffentlich, dass ich dies hier preisgebe. 

Spätestens als sich Nachwuchs ankündigte, wurden „richtige“ Vornamen interessant. Namensbücher waren wochenlang meine Lieblingslektüre. Faszinierend. Genau wie die Aussage einer Personalerin aus der Firma meines Mannes: „Wir sortieren bei den Bewerbungen auch anhand von Namen aus. Ein Kevin wird bei uns erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.“ Ups. Augen auf bei der Namenwahl.

Mit dem Thema Vornamen befasst sich das neue Buch „Namen machen Leute“ von Gabriele Rodriguez. Kurzweilig, witzig und informativ berichtet die Autorin aus ihrem Alltag als einzige Namensforscherin Deutschlands (!) bei der Namensberatungsstelle der Universiät Leipzig. Amüsante Geschichten im Wechsel mit sachlichen Informationen. Wusset ihr, dass es tatsächlich eine Dame gibt, die auf den Namen Pepsi Karola hört? Oder dass Namen wie Schneewittchen, Sundance, Soja oder Prinz-Gold bereits standesamtlich zugelassen wurden? Abgelehnt dagegen wurden z.B. Borussia, Waldmeister, Usedom und Kirsche.

Nett auch die Anekdote mit dem Brief von Ellis Kaut, die nicht wollte, dass der Name Pumuckl an ein Kind vergeben wird – was aber natürlich außerhalb des Einflusses der Namensforscherin lag

Kurz: Ein tolles Buch für alle Namensinteressierte und werdende Eltern empfehlenswert!

Vielen Dank an die Komplett-Media GmbH für das Rezensionsexemplar. 


via komplett-media.de:

NAMEN MACHEN LEUTE
Wie Vornamen unser Leben beeinflussen

Finn ist lustig, Katharina ist erfolgreich, Emilia ist gut aussehend, Jan ist sportlich, und Kevin ist dumm. Namen wecken automatisch Assoziationen in uns, die wir mit einem Attribut verknüpfen - bewusst oder unbewusst. Das geht sogar so weit, dass Lehrer Kevin und Justin nicht nur weniger zutrauen als Alexander oder Maximilian, sie benoten sie mitunter auch schlechter. Und das bei gleicher Leistung.

Aber woran liegt es, dass wir Menschen anhand ihres Namens beurteilen? Woher kommen die Ströme und Trends? Und mit welchen Namen machen Eltern auf keinen Fall etwas falsch?
Namensforscherin Gabriele Rodríguez analysiert Herkunft und Entwicklung von Namen und gibt Tipps für Individualisten, die ihre eigenen Namen kreieren wollen.

GABRIELE RODRÍGUEZ ist die einzige Namenforscherin Deutschlands, die sich auf Vornamen spezialisiert hat, und gehört zum Team der Namenberatungsstelle der Universität Leipzig. Eltern und Standesämter können bei ihr die Zulässigkeit, Schreibweise oder Geschichte von Vornamen prüfen und sich beraten lassen. Rodríguez studierte Philologie in Kasan (Russland) und Romanistik in Leipzig, wo sie seit 1994 Namen erforscht und die Namenberatungsstelle unterstützt.



Mittwoch, 23. September 2015

Buchtipp: „Herzlich Willkommen“ von Steffi Luxat – plus Verlosung!

Heute erscheint das neueste „Baby“ von Stefanie Luxat –  ihr hübsches Buch „Herzlich Willkommen“ .  Und ich habe das Vergnügen, euch ein paar meiner Lieblingsseiten zu zeigen. Wie nicht anders zu erwarten, strotzt das Buch vor tollen Fotos (von Brita Sönichsen und Bernd Ebsen) und prima Ideen für schöne Stunden mit großen oder kleinen Gästen – eingebettet in Steffis herzliche, lustige Schreibe.

Ein kurzweiliges, unterhaltsames Lesevergnügen inklusive vieler praktischer Tipps, Rezepte, DIYs und natürlich hübsch anzuschauender Gastgeber-Wohnungen. Wer außergewöhnliche Anregungen für die nächste Party, den (Kinder-)Geburtstag, das Weihnachtsfest oder die Hochzeit sucht – dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Man bekommt auf der Stelle Lust, selbst los zulegen. So wie ich, die nach dem Durchblättern sofort eine Neon-Zahl für den in Kürze anstehenden Doppel-Geburtstag nachgebastelt hat.

Ein Leser von euch darf sich auf ein Gratis-Exemplar freuen – Kommentar genügt. Viel Glück!

Edit (30.9.2015): Gewonnen hat „Einer dieser Sommer“ / Anne-Sophie. Du hast eine Nachricht im Postfach.

Beschreibung (via callwey-shop.de)
HERZLICH WILLKOMMEN. Zuhause ist es doch am Schönsten. Gemütlich mit Freunden um den Tisch zu sitzen oder kleine Parties ausgelassen in der eigenen Wohnung zu feiern, liegt im Trend. Nur, wie heiße ich sie willkommen, wie fühlt sich jeder wohl und wie dekoriere ich ohne viel Aufwand aber mit tollem Ergebnis? Autorin Stefanie Luxat hat sich für dieses Thema beim erfolgreichen Stylisten Wolfgang Neugebauer Verstärkung geholt. Mit ihm gemeinsam gestaltet sie schöne Tische für gemütliche Essen zu zweit oder mit Freunden, besondere Anlässe wie Taufe, Hochzeit, Ostern und Weihnachten und zeigt überraschend einfache Tipps für jedes Budget. Neben den Dekoideen laden erfahrene Gastgeber zu sich nach Hause ein und verraten ihr Knowhow wie beispielsweise was wirklich in eine Hausbar gehört, mit welchem Getränk man Gäste sogar nach einem Drei-Gänge-Menü noch zum Tanzen bringt und wo es außergewöhnliches aber bezahlbares Geschirr zu finden gibt. Herzlich Willkommen! ist ein inspiratives Buch, in dem es viel zu schauen und entdecken gibt und worin man erfährt, wie man mit ein paar simplen Tricks, Gäste, aber auch sich selbst als Gastgeber, glücklich macht.“












Bitte beachten: Im Kommentar muss eine E-Mail-Adresse oder ein Profil angegeben sein, unter dem ich euch im Gewinnfall erreichen kann! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, anonyme Kommentare werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Gewinner erklärt sich einverstanden, dass ich seine Postadresse zu Versandzwecken an den Callwey Verlag weiterleite. Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag, 29. September 2015, 23.59 Uhr. Am darauffolgenden Tag gebe ich den Gewinner in diesem Post bekannt. Reagiert der benachrichtigte Gewinner nicht binnen einer Woche auf meine Mail, wird ein neuer Gewinner gezogen. 

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Callwey Verlag zur Verfügung gestellt.

Freitag, 19. September 2014

Buchtipp: „Wie eine Wohnung ein Zuhause wird“ von Steffi Luxat

Steffi von Ohhhmhhh macht mir ein wenig Angst. Sie hat dieses Jahr gleich drei Babies zur Welt gebracht: ihre Discoqueen, das Buch „Wie sag ich’s meinem Mann“ und schließlich „Wie eine Wohnung ein Zuhause wird“. Eine Höchstleistung, denn da gibt es ja noch den sehr erfolgreichen Blog und ihren Shop! Respekt! Dem letzt genannten Baby widme ich diesen Post, weil mich das Thema als Wohnverrückte natürlich fasziniert und ich seit Monaten auf das Buch gespannt bin.

Jetzt ist es endlich da, seit gestern liegt es in den Läden. Das Buch ist fröhlich, es ist bunt, informativ, kurzweilig und mitreißend. Man möchte direkt anfangen, in seiner Wohnung dies oder jenes anzupacken und umzugestalten – zum Beispiel einen Handlauf neonorange anzustreichen. Anders gesagt: Ich. Bin. Begeistert! Steffi hat mich seit Jahren mit ihrer humorvollen Schreibe gepackt. Ich = Fan der ersten Stunde. Und so wundert es mich kein bisschen, dass ich dieses Buch ehrlich mag. Wer Steffi liest, bekommt gute Laune! Die Bilder im Buch (alle Aufnahmen von Brita Sönnichsen) sind eine Wohltat für die Augen. Und die Fülle an Inspiration ist reichlich. Dass es viel Kunst zu sehen gibt, hat mich besonders gefreut, weil ich mich erstens sehr dafür interessiere und zweitens der Meinung bin, dass Kunst ganz wichtig ist für ein Zuhause.

Mein persönliches Tüpfelchen auf dem i: das Philuko’sche Paradise-Kissen hat es auch ins Buch geschafft. Das erwähnte Steffi neulich mal eben so nebenbei in einer Mail („ach, übrigens...“)! Es passiert nicht alle Tage, dass ein Produkt von mir im Buch einer Bestseller-Autorin landet. Danke!

Bühne frei für meine Lieblingsseiten...

Wie eine Wohnung ein Zuhause wird
Stefanie Luxat
192 Seiten
Callwey Verlag
29,95 Eur

Beschreibung (via callwey-shop.de)

„Ich bin gekommen, um zu bleiben! So müsste es heißen, wenn man in eine neue Wohnung zieht. Egal, wie lange man auch wirklich vorhat zu bleiben. Stefanie Luxat, Einrichtungsexpertin und eine der erfolgreichsten Deutschen Lifestyle-Bloggerinnen, sieht es jedenfalls genau so. Sie plädiert dafür, dass jede Wohnung, egal wie lang man auch verweilt, ein Zuhause werden sollte. In diesem Buch beschreibt Luxat in ihrem persönlichen und geistreichen Stil, wie man sich ein Zuhause schafft, in dem man sich entspannt, neue Engergie tanken und viel Spaß haben kann. Neben Luxats großartigen Ideen entlockt sie Stilexperten die kleinen Geheimnisse des guten Wohnens und zeigt exklusive Einblicke in Wohnungen und Häuser, die so noch nirgendwo zu sehen waren. Dieses Buch ist vielfältig, informativ und fröhlich, ein Einrichtungsratgeber, ein Gute-Laune-Garant und Inspiration pur. Kurzum: ein Muss für all diejenigen, die mit einfachen Tricks (und kleinem Budget) und viel Kreativität ihre Wohnung in ein Zuhause verwandeln möchten.“ (Callwey)


Platz nehmen und sich ins Buch hineinziehen lassen

Eine meiner Lieblingswohnungen. Der Zwilling vom Tisch steht bei uns.

Bunt...

... und inspirierend.

Schönes Layout...

... und immer wieder Kunst

So was muss ich mir auch noch zulegen!

Gute-Laune-Macherin Steffi.

Das Philuko’sche Paradies, ui!!

Montag, 2. September 2013

Kinder Künstler Freundebuch

Die Sommerferien sind bald um. Der Rucksack wird gepackt mit allen möglichen Heften und Utensilien und das Freundebuch muss auch dringend wieder vergeben werden, damit es sich weiter füllt. Ein ganz besonderes Freundebuch, wohlgemerkt. Schön aufgemacht, tolles Papier, lustiger und frecher Inhalt. Entdeckt haben wir es, als Phi das Kinderkünstlerfreundebuch einer Freundin nachhause brachte. Beim Blättern musste ich so schmunzeln, dass ich dachte „So was brauchen wir auch!“ Und hab’s schnurstraks gekauft. Kommentar von Phi’s Lehrerin beim Zurückgeben: „Das war das lustigste Freundebuch, das ich je ausgefüllt habe!“ Finde ich auch. Deshalb landen zwei weitere in den Schultüten von Lu und Ko.












Donnerstag, 1. August 2013

Buntes Buch mit südamerikanischer Küche

Eines Abends während meiner Etsy-Streifzüge entdeckte ich dieses Kochbuch von Bianca Tschaikner. Ich sah den Titel und bestellte sofort. Allein die Illustration war ausschlaggebend. Gesehen, gekauft. Die Gerichte interessierten mich ehrlich gesagt erst mal nur marginal – aber ich werde natürlich einige ausprobieren. Neben wunderbaren Illustrationen und feinen Rezepten finden sich im Buch kleine Anekdoten von Erlebnissen in Südamerika. Ich mag meine neue Lektüre. Sehr.

Bianca Tschaikner wurde in Österreich geboren. Sie studierte Mediendesign an der Fachhochschule Vorarlberg und nutzte ihr Auslandssemester in Santiago de Chile zu ausgedehnten Reisen rund um den südamerikanischen Kontinent, was sie schließlich zu ihrem ersten Bildband über die südamerikanische Küche inspirierte. Nach Abschluss ihres Studiums lebte sie in Tanger, Marokko und reiste durch Indien, Zentral-und Südostasien und lebt jetzt, nachdem sie sich in Italien verliebt hat, in Florenz, wo sie Druckgrafik studiert. Am liebsten malt Bianca Karten von exotischen Inseln, illustriert Kochbücher und fertigt Holzschnitte. Und sie liebt es, die Welt mit ihrem Skizzenbuch zu erkunden. (Text entnommen von der Hompage von Bianca Tschaikner)