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Mittwoch, 17. Mai 2023

Art Meets Education — Bildung durch Fotografie

Werbung von Herzen

Eine Werbe-Story auf Instagram führte mich zu „Art Meets Education“. Das ist ein Verein, der Kindern in Entwicklungsländern eine Kamera in die Hand drückt und die daraus entstehende Kunst auf Postkarten und Poster druckt. Schaut euch die stimmungsvollen, spontanen, teils bunten, teils melancholisch-monochromen Motive an (hier). Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Poster und Postkarten wird Bildung finanziert, aktuell auf den Philippinen. Was für eine schöne, unterstützenswerte Idee!

Ich war schon immer der Auffassung, dass Kinder Künstler sind (und überhaupt sind sie das Wichtigste, was wir haben) und hab mir sofort ein paar Karten bestellt. Mein Lieblingsmotiv ist „Play with me“ vom 9-jährigen John Wesley C. Viloria. Es zeigt seine Freunde beim Basketballspielen und hängt neben meinem Arbeitsplatz an der Wand. 








Freitag, 17. Dezember 2021

DIY: Geschenkanhänger aus dem Kinderkunst-Archiv

Ich habe in den letzten Jahren X Kinderbilder aussortiert, aber einige Malereien liegen immer noch einer großen Mappe hier herum. Für die habe ich mir vorgenommen: Bevor ich sie ausrangiere, werde ich sie wenigstens digital archivieren. Das geht entweder mit einem Scanner oder (schneller) mit einer Kamera. Und dann einen Order mit Kinderkunst auf der (externen) Festplatte anlegen und in ein paar Jahren darüber freuen. 

Teilweise habe ich schon begonnen mit dieser Aktion — gerade habe ich nämlich den Engel von L aus dem Jahr 2016 wieder gefunden und Geschenkanhänger daraus gemacht. In Farbvarianten auf festem Papier ausdrucken, ausschneiden, fertig. 

Der Engel ist in der  Jungen Kunsthalle Karlsruhe entstanden, in deren Obergeschoss sich eine Werkstatt befindet. Die kleine L hat damals ihr Motiv mit Bleistift in eine dünnen Styroporplatte geritzt und anschließend auf Papier gedruckt.

Zucker, oder?






Montag, 20. Februar 2017

Sweets for my Sweet

Mädchenfreundschaften sind was Wunderbares. Wenn man die richtige gefunden hat, geht man quasi eine Symbiose ein. Man trägt die gleichen Kleider, hört die gleiche Musik, sieht sich in jeder freien Minute – sogar die Sprache wird gleich. Ein Glück, wer eine BFF hat. Ich erinnere mich an meine eigene Jugend. An meine Orchesterfreundin, mit der ich so viel Spaß hatte. Alles wiederholt sich irgendwann.

Vor Weihnachten bastelte Phi ihrer BFF einen Donut. Tagelang werkelte sie mit Papier, Draht, Klebeband und Farben in ihrem Zimmer. Inspirationsquelle war wohl die Ausstellung „Extrem süß“, die wir im Jahre 2012 besucht hatten. Kurz vor der feierlichen Übergabe habe ich mir das Kunstwerk geschnappt und fotografiert. Am liebsten hätte ich den Donut im Wohnzimmer hängen lassen. Süßes geht immer.





Montag, 24. Oktober 2016

DIY: Klemmi Kravitz – oder Portraits mit Funktion

Von Zeit zu Zeit besuche ich die Seite mrprintables. Wer Inspirationen zum Kreativsein sucht, wird dort bestens versorgt. Zu Halloween würde ich ja zu gerne diese knuffigen Geister fabrizieren, aber ich weiß nicht, ob mir die Zeit noch reicht... Nächstes Jahr dann eben.

Kürzlich entdeckte ich jedenfalls auf dieser tollen Seite diese hübschen scheklammerköpfe, die wir am Wochenende nachgemacht haben. Wusste ich doch, dass die Pappkartons der neuen Flurschränkchen noch zu etwas gut seit würden.

Am runden Tisch malten wir am Wochenende quadratische Portraits und tauchten Holz-Wäscheklammern in bunte Farbe. Anders als beim Original sind unsere Klemmis nicht so stabil (weil Papp- statt Holzplatte) und nur für leichtere Dinge geeignet, wie kleine Täschchen, Tücher, einen Schlüsselanhänger. Aber das macht nichts.











Dienstag, 15. September 2015

KIND OF ART (Schul-Edition)

Ende des Schuljahres kommen per Kleinkurier zahlreiche Mappen und Hefte nach Hause, die das ganze vergangene Schuljahr dokumentieren. Besonders die Mappen sind für mich wie Wundertüten, die fabelhafte Werke ausspucken – so viele, dass schweren Herzens (aus)sortiert werden muss. Die tollsten Motive finden einen Platz an der Wand. Eine ganz kleine Auswahl seht ihr unten. Ich mag besonders die Riesenhagebutten und das bunte Selbstbildnis.

Die (Kunst-)Lehrpläne scheinen sich in 30 Jahren nicht geändert zu haben. Ich tauche zurück in meine eigene Kindheit und kann mich noch genau ans Weben in der Grundschule erinnern, auch an meine Unterwasserwelt in der 5. Klasse. Und an das Selbstportrait. Schön und seltsam zugleich, wie sich alles wiederholt. Die nächste Wundertüte kommt bestimmt. Spätestens im August 2016.












Dienstag, 19. Mai 2015

KIND OF ART

Heute gibt es ein besonderes, weil Geburtstags-Kind-of-Art. Der Großvater sagte zum großen Kind: „Ich wünsch mir ein Portrait von mir von dir.“ Auftrag angenommen. Dann flog das Geburtstagskind in den Urlaub. Unterdessen machten wir uns ans Werk – das Kind malte, ich rahmte (und hängte das fertige Bild Probe an unserer Portraitwand im Flur). Als der Opi zurückkehrte, überreichte das Kind ihm sein Portrait (Aquarellfarbe auf Büttenpapier). Große Freude. Alle glücklich.




Opi und Enkel, 2009

Montag, 15. Dezember 2014

Buchzeichen mal anders — oder: Unterlegholz-DIY Teil II

Nach den Sternen folgt nun das nächste Experiment mit den Unterleghölzchen. Die Idee dazu entstand noch während derselbigen für die Sterne. Die Form der einzelnen Hölzchen erinnerte mich an ein Buchzeichen, zwar etwas kürzer, dafür aber stabiler – und so wurden eines Abends die Stifte gezückt und gemalt was das Zeug hält. Buchzeichen im Akkord quasi. Lu und ich am Küchentisch, mit vielen Stiften und noch mehr Hölzchen. Ko kam auch kurz dazu und malte drei TTs, verschwand dann aber wieder.

Ein paar Tage später, nachdem ich die Kanten geschliffen und die Hölzchen mit Öl versiegelt hatte, machten sich die Knöpfe nebst Bauchladen zu lieben Leuten auf den Weg, um  einige der neuen Buchzeichen zu veräußern (was super geklappt hat — direkt im Anschluss wurden die Moneten in neues Spielzeug investiert). Ein paar durften selbstverständlich bleiben. Die stecken jetzt in Büchern und erfreuen sich daran, von schönen Geschichten und Bildern umgeben zu  sein.






Dame an Kafka



Montag, 30. Juni 2014

Schwarz, Blau und ein bisschen Weiß — oder die vergessenen Karten

Schwarzweißmotive zu colorieren ist eine meiner liebsten Techniken. Meist verwende sie für Portraits wie diese hier. Aber auch kleinere Projekte können schnell und effektvoll umgesetzt werden — wie z.B. Postkarten: Einfach (Kinder)Zeichnungen oder andere Motive in schwarzweiß ausdrucken und mit einer Farbe per Pinsel ergänzen. Eigentlich war das die Idee der Knöpfe und nach Fertigstellung hatten sie vor, die Karten beim Straßenverkauf zu veräußern. Eigentlich. Da solche Vorhaben schnell vergessen sind, wenn plötzlich ein Freund anruft und Eis essen gehen will, liegen die Karten immer noch hier... Mein Glück, so konnte ich sie fotografieren und euch zeigen —und gleich auch noch eine Karte für mich machen.


PS. Die Gewinner der LoveMags stehen fest:

Paper
eisenmonster / Susan
Anonym /Andrea

Herzlichen Glückwunsch! Schickt mir bitte eure Adressen an philuko@gmail.com








Dienstag, 14. Januar 2014

Eine neue Rubrik – KIND OF ART ... und ein Aufruf!

Eigentlich waren dienstags immer meine Alltagshelden an der Reihe. Nun hat sich aber roboti, die Schöpferin dieser Rubrik, aus der virtuellen Welt verabschiedet. Ein Anstoß für mich, mir Gedanken über eine neue Reihe zu machen. Nach kurzer Überlegung war klar: irgendwas mit Kunst. Und da mein Fundus gesammelter Kinderwerke und meine Wertschätzung ebendieser groß ist, widme ich die Dienstage ab jetzt der Kinderkunst. KIND OF ART. Heutiges Kunstwerk: die Spanschachtel mit Gesicht. Ist die nicht schön?

Edit: (Auf Anregung von Lisa und Indre) Es kann sich natürlich jeder gerne an dieser Rubrik beteiligen! Immer dienstags würde ich dann hier unter den Kommentaren die Links zu eurer Kinderkunst sammeln. Jetzt bin ich neugierig! 



Mittwoch, 13. November 2013

Alles wird bunt

Wenn es draußen trübt, wird drinnen gewerkelt. L wühlt mir Vorliebe im Altpapier, schnappt sich Zeitschriften, Kataloge und Magazine, um Seiten wahllos zu colorieren. Heraus kommen lustige Zeichnungen wie diese.


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Black Beauty

Diesen „Scherenschnitt“ habe ich aus der reichlich gefüllten Kindergartensammelmappe herausgezerrt und gerahmt. Ich liebe Scherenschnitte. Diesen von Lu mit dem aufgemalten Gesicht ganz besonders, klar. Riesenaugen mit 1000 langen Wimpern, rosige Wangen – so würde ich gerne aussehen :)



Donnerstag, 26. September 2013

Holzköppe

Neulich: draußen Tristesse, drinnen werden Holzköppe im Akkord produziert. Auf Holzreste (aus dem Baumarkt) und Holzkästen (aus dem Kunstbedarf) und mithilfe meiner Farben aus dem Materialschrank malen Lu und Ko Gesichter, Gesichter und nochmal Gesichter. Mal mit schwarzem Grund, mal mit weißem, mal auf naturbelassenem, mal eckig, mal darf’s auch ein Punkte-Hündchen sein. Ob ich die Werke alle zusammen an einer Wand arrangiere (nun, langsam wird der Platz knapp) oder doch lieber zu besonderen Anlässen an liebe Leute weiterreiche (das freundliche Einverständnis der Schöpfer natürlich vorausgesetzt – wobei ich hier so meine Bedenken habe)? Zum Trocknen wurden die Gemälde allesamt aufs Klavier befördert. Und da stehen sie jetzt erst mal, bis ich weiter weiß...