Montag, 28. September 2020

Lieblinge der Woche — Bunte Dosen

Diese drei bunten Dosen stehen im Flurregal und beherbergen allerlei Kleinkram wie Maskingtape, Nägel, Bilderrahmenklammern, Kopfhörer. Zwei davon habe ich damals über DaWanda gekauft (lang ist’s her) und die Papierschale (links) ist aus Afrika.

Letztere hat mich so fasziniert, dass ich selbst ausprobieren wollte, ob ich so etwas Feines hinbekomme — mit Zeitungspapier, Kleister und Klarlack. Optisch meilenweit entfernt vom afrikanischen Vorbild, steht „Anita“ nun auf meinem Schreibtisch und kümmert sich zuverlässig um meine Büroklammern. 





Sonntag, 27. September 2020

Sonntagssüß: Himbeerplotzer

Schmuddelwetter ist Drinnenwetter und Drinnenwetter ist Backwetter. Ein Kuchen war nicht explizit eingeplant für dieses Wochenende, die Lust darauf kam trotzdem — deshalb habe ich für dieses Exemplar alles verwertet, was noch in den Schränken zu finden war. Zum Beispiel ein Rest geriebene Mandeln, den kümmerlichen Inhalt einer angebrochenen Packung Himbeeren und eine verschmähte Tafel dunkle Schokolade. Entstanden ist ein Himbeerplotzer, für dessen zügige Verspeisung P zwei Freundinnen nach dem Fußballschauen mit nach Hause brachte. Was soll ich sagen? Himbi war schneller weg als eine Halbzeit dauert...


 

 

Zutaten
 
125 g weiche Butter
75 g braunen Zucker
75 g weißen Zucker
 75 g gemahlene blanchierte Mandeln 
100 g dunkle Schokolade
3 Eier
2 P. Vanillezucker
1/2 P. Backpulver
etwas Puderzucker
TK-Himbeeren 
 
Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken.  Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühen. 
 
Die Eier und die gehackte Schokolade, das Mehl, die gemahlenen Mandeln, ein Päckchen Vanillezucker und ein halbes Päckchen Backpulver hinzugeben und alles gut verrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, die tiefgekühlten Himbeeren darauf verteilen, ein weiteres Päckchen Vanillezucker über die Früchte streuen und den Kuchen für etwa 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Stäbchenprobe!). 
 
Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. 

Samstag, 26. September 2020

Blick zurück

Gesehen A short story of Moria
Gehört Bryson Tiller — Inhale

Gelesen „Einseitige Geschichten“ von Max Kersting
Getan im Wald spaziert und lustige Trimm-Dich-Pfad-Schilder entdeckt — auf solche Übungen können nur crazy Pfälzer kommen, hahaha (ich hoffe, mich hat keiner beobachtet beim Versuch, diesen Gang nach zu machen)
Getrunken Rieslingschorle
Gegessen ein Studentenfutter, das ich so noch nicht kannte: Erdnüsse mit Sauerkirschen (sehr viel besser als Rosinen)
Geärgert dass ich vor verschlossenen Türen stehe, als ich einen Druckauftrag abholen möchte, obwohl ich vorher extra noch die Öffnungszeiten ergoogelt hatte
Gefreut als der Berufsposaunist im Nachbarshaus die Melodie von Signor Rossi anstimmt und mich in meine Kindheit zurückversetzt. Danke für den Ohrwurm
Gelacht ...ich bin mit den Mädchen im Auto unterwegs. Wir hören ziemlich laut eine Playlist von P und warten an einer Ampel. Links von uns ist eine S-Bahn-Haltestelle. Da sitzt ein junger Typ, der plötzlich anfängt, rhythmisch mit zu wippen. P: „Der vibed auf unseren Beat!!“
Gewünscht Sonne
Gekauft eine Holzkiste mit dem Aufdruck „Wein schenkt Freude“

Schönes Wochenende


 

Montag, 21. September 2020

Liebling der Woche — OSC-K

OSC-K ist eine Installation des Künstlers Ulf Langheinrich, die momentan im Zuge der Ausstellung „Seasons of Media Art“ am See in der Günther-Klotz-Anlage zu sehen ist. Die warmen Spätsommertage bieten sich an, abends noch eine Runde mit dem Rad zu drehen, die Sonne in die Nacht zu verabschieden und ein bisschen am Wasser zu liegen, sehr gerne umgeben von Kunst. Die Farbwechsel mit Spiegelung im Wasser wirken in der Dämmerung oder Dunkelheit am besten.
 




 

Samstag, 19. September 2020

Blick zurück

Gesehen Oktoberfest 1900
Gehört Wale feat. Miguel — Lotus Flower

Gelesen „Deutschlandreise 2020“ auf faz.net von meinen drei Lieblings-Berlinern, die zwischen Schwarzenbachtalsperre und Eifel einen Zwischenstopp bei uns in Karlsruhe einlegten
Getan den Kalender in den Druck gegeben, endlich
Getrunken die schlechteste Sojamilch ever (mir war nicht klar, dass es so gravierende Unterschiede gibt)
Gegessen Fladenbrot
Geärgert dass die Freibäder alle schließen, obwohl noch Bombenwetter ist...
Gefreut über den Spruch des dienstältesten Bademeisters am letzten Tag („Ich bin seit 50 Jahren hier“). Er läuft auf unseren Stammplatz zu, wo ich mit den Mädchen liege. „Hier wird jetzt bald ein Schild angebracht.“ „Was für ein Schild?“ „Platz der drei Schwestern.“ Genau, hahaha.
Gelacht K am Tag, bevor die Schule wieder los geht, nach gefühlt Sommerferien seit März (!!): „Wann sind eigentlich wieder Herbstferien?“
Gewünscht dass sich P im Kurssystem so wohlfühlt, wie ich damals (meine Schullaufbahn könnte man umschreiben mit „Das Beste kommt zum Schluss“) — Am ersten Schultag kam sie zurück: „Der Deutsch-Kurs ist jetzt schon Legende.“
Gekauft Schulzeug...

Schönes Wochenende!