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Dienstag, 21. Mai 2013

Held des Alltags

Mein heutiger Held ist ein Schaumschläger. Eigentlich heißt er „Beater“ und stammt aus dem Hause Normann Copenhagen. Er war ein Geschenk von Romy. Der weiße Schneebesen macht nicht nur eine fantastische Figur (wenn er nicht gebraucht wird, macht er sich schlank und man kann ihn aufhängen!), sondern hilft mir, dass der Kaiserschmarrn gelingt. Ich liebe praktische Geschenke. Wenn sie dann noch so schön aussehen – perfekt.

Mehr Helden des Alltags bei der Schöpferin dieser Rubrik, Roboti.



Montag, 20. Mai 2013

Wochenendglück

Samstag. Sonne. Satt. Eine Decke, etwas Proviant, ein Stück Wiese – mehr braucht es nicht zum kleinen (Wochenend)Glück. Bevorzugt in der Nähe des Rheins. Diesmal in Maxau. Die Motorboote zischen vorbei, die Sonne knallt, die Kinder schlagen Räder. Leider nur ein kurzes Sommer-Intermezzo –am Tag danach trübt es schon wieder. Sonne komm bald wieder. Bitte.










Samstag, 18. Mai 2013

philuko anderswo – mit Irene M. aus Frankfurt/M.

Auf der Fensterbank in Frankfurt (auffallend schön auch der Ausblick auf die großen Lettern der Stempel AG) stehen persönliche Fotos von Irenes Familie. Die kleine Tochter habe ich in einer individuellen Collage zwischen Farbklecksen und Wolke platziert. Danke, liebe Irene, für das schöne Foto. Es ist wirklich spannend für mich, zu sehen, wo die philukos gelandet sind. Bitte mehr!

Wer auch mitmachen und seine philukos zeigen möchte, schicke mir gerne eine Mail!



Freitag, 17. Mai 2013

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen Call me Iggy, Arte
Gehört Ein ganz großes Lied – bei matimuk gefunden

Gelesen das wunderbare Heimat Zine
Getan eilige Plakate für die PH Karlsruhe entworfen
Gegessen Graupen
Getrunken Prosecco
Gefreut über überraschende Grafik-Aufträge via Internet, ein Segen
Geärgert über einen dubiosen Konflikt auf Paypal
Gelacht über Phi’s Text für den Nido-Wettbewerb „Male den Beruf deiner Eltern“
Geplant Urlaub
Gewünscht ein dickes Fell
Gekauft Beize, Schleifpapier, Lack
Geklick knotsrugs

Schönes Pfingst-Wochenende!




Donnerstag, 16. Mai 2013

Zu Gast bei... Alma

Alma verbinde ich mit einem süßen Lächeln und roten Wangen. Für mich ist sie eine Poetin. Sie schreibt wie sie aussieht: jung, klug und feinsinnig... Aber wie wohnt sie? Sie selbst hat ganz leise angefragt, ob sie Teil meiner Rubrik werden dürfe und gibt nun die Antwort. Es ist mir eine Freude, Alma – Bühne frei für dein Zuhause.

Mehr von Alma auf ihrem wunderbaren Blog – almamyonlinemagazine








Dein Lieblingsort?                                                                                                                                                      Der Tisch – man schaut aus dem Fenster, der Sonne zu. Hier stapelt sich Wichtiges und Schönes zum Kaffee. Die Küche(nzeile), weil es so viel Spaß macht, zusammen zu kochen oder beim Backen in Gedanken zu versinken. Das Bett, weil es so schön weich und hell ist, kuschelig unter alten Balken steht. Das Sofa und alles, was dazu gehört. Draußen, im Wind und Wasser.

Deine Lieblingsfarbe? 
Ich habe viele Farben gern. Eine, die mich glücklich macht: Meerblau. Rosa und Rot hab ich gern, aber nur in Maßen, als kleine Tupfer im Alltag. Sonst eher gedeckt. Von Weiß über Grau bis Schwarz / Erdtöne / Holz.

Dein Lieblingsmaterial?  
Altes Holz, von der Sonne getrocknet, wie in den Bergen / Holz, geglättet durch Gebrauch, Holz mit Glas, Papier (Seiten /Pack-, Butter- und Seidenpapier), Beton (rau und glatt). Und Paketklebeband (durchsichtig), weil man damit so schön kleben kann.

Dein Lieblingskünstler/Designer?
Wechselt, oft kommt jemand hinzu oder wird beiseite gelegt. Einer, der bleibt: Emil Nolde. Seit eh und je und von klein auf begeistert. Sowieso Expressionisten, Impressionisten. Gerhard Richter, Neo Rauch, Georg Baselitz, Lucian Freud. Fotografen: die Fotos einer Freundin – Judith Johns, Hanna Putz, Andreas Gursky, Annie Leibovitz und Gilbert Garcia (!) – übrigens gerade eine Ausstellung in Berlin. Natürlich begeistern mich immer wieder Ray & Charles Eames, Egon Eiermann, Arne Jacobsen. Ein bisschen fade finde ich allerdings Hay – wenn auch wirklich Schönes dabei ist... in Kombination mit Ikea und fast ausschließlich Neuem finde ich es langweilig. In meinen Augen muss Altes, Gelebtes dazu. Ein Bauerntisch, ein alter Schrank, ein alter Backtrog... (neu kaufen kann ja schließlich jeder).

Dein Lieblingsmöbelstück?
Ein einziges Lieb habe ich eigentlich nicht. Ich habe alles gern – schätze den alten Bügeltisch, der uns als Esstisch dient, einen alten Brotschrank, den wir in einer Scheune gefunden haben, eine alte türkisfarbene Kiste, gesammelte Bücher, die La Pavoni, die den besten Kaffee (mit der No.6 vom Monopol) der Welt macht...

Die nächste geplante Wohnanschaffung?
Gerade nichts. Doch, eine neue Küche. Bestehend aus Arbeitsplatte, Waschbecken, Hahn. Denn unsere ist eher ein Provisorium, zusammengeschraubt vom Vormieter aus den günstigsten Ikeautensilien – bis jetzt war sie uns treu, aber sie schwankt doch arg. Die Arbeitsplatte ist durchgebogen, die Spüle tropft, bzw. plätschert (ein Korken verhindert Schlimmeres). Und ganz irgendwann hoffentlich einmal dieser Stuhl von Harry Bertoia und diese Leuchte von Jean Prouvé (in der Reihenfolge).

Deine Lieblingsshops? 
Weil hier einkaufen schwierig ist, ein paar virtuelle Lieben zum Stöbern: der Bookfarmgeneralstore, Ateliersolarshop, Neëst, Süper, für Papier: R.S.V.P. ...und zum Anziehen: YBDPT, Humanoid, WoodWood.

Lieben Dank an Alma für die Fotos und das Interview!