Samstag, 22. Februar 2020

Blick zurück

Gesehen eine Mega-Choreo... wusste gar nicht, dass es Kunst gibt im Fußball... oder doch — ich erinnere mich gerade an den ehemaligen HSV-Keeper Rudi Kargus, der auch ganz feine Bilder malt jetzt
Gehört Snoh Aalegra — Whoa feat. Pharrell Williams
Getan Kleider ausrangiert
Gelesen Gala; muss auch hin und wieder mal sein...
Getrunken Birnensaft
Gegessen selbst gemachtes Eis
Geärgert schon wieder was kaputt an Ls Phone, ooooh noooo ey...
Gefreut dass in meiner Nachbarschaft scheinbar lustige Leute wohnen, die ihrem Netzwerk kreative Namen geben (ich liebe Spitznamen, aber auf die Idee, dass ich meinem Internetanschluss einen gebe, bin ich bisher nicht gekommen): „Alphakevin123“, „Lemon Lake“
Gelacht Valentinstag-Rosenaktion an Ls Schule — man konnte eine Rose kaufen und sie jemand anderem überbringen lassen. Ein Junge wollte ihr eine Rose schenken, aber irgendwas ist wohl schief gelaufen. Der Junge schreibt ihr: „Und — hast du meine Rose bekommen?“ „Nein.“ „Wie kann ich das wieder gut machen?“ „Du musst nichts machen.“ „Doch, ich kaufe dir Schokolade.“ Nice. Ich frage sie: „Und, sieht er gut aus?“ „Er ist halt blond. Und ich stehe eher auf Braunhaarige, so wie du.“ Ohje.
Gewünscht ein neues Sofa
Gekauft Sneaker

Schöne Faschingsferien!

Dienstag, 18. Februar 2020

Geadelt und neu entdeckt: der Ohrensessel

[Werbung] Stilvoll, elegant, schon fast ein wenig herrschaftlich anmutend: Um welchen Einrichtungsliebling es hier geht? Um den Ohrensessel! Denn wohl kein anderes Möbelstück blickt auf eine so royale und vornehme Geschichte zurück.

Mittlerweile wurde der Klassiker natürlich längst modernen Bedürfnissen angepasst – und das auf so wunderschöne und kreative Weise, dass einige der neueren Versionen sogar selbst schon zu Designikonen geworden sind. Aber der Reihe nach: Wie entstand eigentlich die Idee, einem Sessel Ohren wachsen zu lassen?

Die  Ursprünge des Ohrensessels gehen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Hintergrund war hier ein ganz praktischer: An kalten Tagen war in den Herrschaftshäusern der damaligen Zeit – natürlich vor der Erfindung der modernen Heizung – das Kaminfeuer die einzige Wärmequelle.

Um diese Wärme so gut wie möglich zu nutzen, benötigten die Bewohner vor dem Kamin ein Sitzmöbel mit hoher, über den Kopf hinweg ragender Rückenlehne. Die sorgte dafür, dass sich die Wärme vor dem Kamin konzentrierte und nicht in entlegenere Winkel des Raumes entwich.

Die seitlichen Stützen, die auf beiden Seiten in Höhe des Kopfes angebracht wurden, dienten dazu, das Gesicht vor kalter Zugluft zu schützen, die im Winter durch die Häuser strich. So hatten die berühmten „Ohren“ also einen ganz pragmatischen Zweck, nämlich das Gesicht vor Kälte zu schützen und für gemütliche Stunden vor dem Kaminfeuer zu sorgen.

Seinen ersten Auftritt als Designermöbelstück hatte der Ohrensessel im 18. Jahrhundert im englischen Chesterfield: Der Earl Philip Dormer Stanhope beauftragte seinen berühmten Möbelmacher Robert Adam mit der Aufgabe, ein Sitzmöbel zu erschaffen, das eine aufrechte, würdevolle Sitzposition ermöglichte, gleichzeitig aber weich und bequem war. Das Ergebnis? Der berühmte Chesterfield Sessel, der in kurzer Zeit zum beliebtesten Möbelstück des europäischen Adels avancierte – kein Wunder, dass er in seiner Form sogar ein wenig an einen Thron erinnert.

Mit der Erfindung der modernen Heizung ging der praktische Nutzen des Ohrensessels nach und nach verloren, nicht aber sein Status als stilvolles Möbelstück! Im Gegenteil, denn das klassische Modell wurde über die Jahrhunderte weiterentwickelt: 1958 ging der sogenannte „Egg Chair“ des dänischen Designers Arne Jacobsen in die Geschichte ein, ein eiförmiger Ohrensessel, der auf einem Drehfuß steht.

Ursprünglich entwarf ihn Arne Jacobsen für die Lobby des SAS Hotels in Kopenhagen. In diesem Kontext fügte der berühmte Designer dem Ohrensessel auch einen – diesmal sehr modernen – Sinn hinzu: In einem öffentlichen Raum wie einer belebten Hotellobby boten die Ohren am Kopfteil eine gute Möglichkeit, sich von der Umgebung abzuschotten.

Diesen Zweck erfüllt der Ohrensessel auch heute noch für viele seiner Fans: sich zurückziehen, die Umgebung einfach mal draußen lassen, Ruhe und Entspannung vom hektischen Alltag.

Eine besonders schöne und moderne Form des Ohrensessels kommt von lifestyle4living. Die eleganten Begleiter gibt es in vielen verschiedenen Farben, mit Strukturstoff oder mit Samt bezogen. Und das Beste: Durch ihr modernes Design passen sie zu jedem Raumkonzept und zu jedem Einrichtungsstil. Ihre adelige Herkunft lässt ihr Anblick zwar nicht vergessen, aber die wird hier mit einer Extraportion Gemütlichkeit vereint: der perfekte Sessel, um ganz vornehm zu entspannen!


Text und Foto: lifestyle4living

Montag, 17. Februar 2020

Liebling der Woche – Englisch

Je älter ich werde, desto mehr merke ich, wie toll ich Englisch finde. Nicht, dass ich es in der Schule nicht mochte. Ich hatte sogar Englisch-Leistungskurs. Aber das olle Schulenglisch war lange Zeit verschüttet. Die wiederentdeckte Liebe mag vielleicht auch daran liegen, dass das große Kind gerade in den USA ist und mich fast täglich mit Sprachmemos auf Englisch versorgt. Manchmal spricht sie so breit und nuschelig amerikanisch, dass ich es kaum verstehe. Akustisch. Und wenn sie doch mal deutsche Memos schickt, dann spickt sie sie mit englischen Wörtern, weil ihr das deutsche Pendant gerade nicht einfällt. Kurios. Auch ihre Träume träumt sie jetzt auf Englisch.

Ich kam nie in den Genuss eines Austauschjahrs in Amerika... Nicht, weil ich nicht durfte (im Gegenteil, meine Eltern hätten mir das liebend gerne ermöglicht), ich wollte nicht — und bereue es heute natürlich. Ich habe das große Kind gebeten, nur noch Englisch mit mir zu sprechen, sobald es zurück in Deutschland ist. Das dauert aber noch ein paar Monate. So ein Jahr kann sehr lang sein. Bis dahin freue ich mich, die Zwillinge Englisch-Vokabeln abfragen zu dürfen — unorthodox: Wir machen das oft am Mittagstisch zwischen Erzählen und Essen. Oder manchmal per WhatsApp; eine moderne Version des Vokabellernens. Manchmal gefallen mir Wörter so gut, dass ich sie auf Karten drucke. Ein Lieblingswort ist z.B. BEYOND. Verrückt. 

Englisch, beste Sprache. Und eine wichtige — mein Bruder meinte neulich: „Zum Englischlernen auch schön sind englische Adventures“. Ich wusste mal wieder nicht auf Anhieb, was er meinte, vermutete aber richtig: „Was ist das? Computerspiele? Apps?“ „Ja“, meinte er — und zählte folgende auf: The Dig, The Secret of Monkey Island, Sam & Max Hit the Road, Full Throttle Remastered und Day of the Tentacle. Okay, danke den Tipp, werde ich an meine Youngsters weitergeben... Ich hab es nicht so mit Games, haha. Aber „Game over“ ist auch ein witziger Begriff. Auf Englisch kann man mit zwei Wörtern sagen, wofür man auf Deutsch einen ganzen Satz braucht. Das ist beyond cool. Play again? Yes.




Samstag, 15. Februar 2020

Blick zurück

Gesehen Bad Banks, erstmals, mochte ich nicht so
Gehört De La Soul — All good
Getan Bilder abgehängt, Dübel gezogen und deren früheres Zuhause zugespachtelt — alles auf Anweisung von L, haha
Gelesen Johannes Secundus — Die Küsse
Getrunken Pepsi auf der art
Gegessen Mixed Pickles
Geärgert dass die Reparatur am Wagen 120% teurer war als anfangs veranschlagt und man so ausgeliefert ist und darauf vertrauen muss, dass das schon alles seine Richtigkeit hat, weil man selbst keine Ahnung von der Materie hat.
Gefreut über liebe Zeilen einer Leserin zu Ps Gedicht: „Das ist so verdammt schön. Jetzt muss ich heulen. Deine Tochter ist schon echt toll. Der Text ist so stark und gleichzeitig so zart und verletzlich.“ Ok, jetzt muss ich auch wieder heulen.
Gelernt zwei witzige neue Wörter beim Vokabelnwiederholen: city slicker und country bumpkin, ich bin ersteres
Gelacht über Ps besorgte Erkundigung nach Stormi (ja, ist Absicht, dass da ein „is“ fehlt)
Gewünscht mehr Sonne
Gekauft Bücher

Schönes Wochenende!

Freitag, 14. Februar 2020

philuko anderswo – mit Andrea aus Berlin

Ich wusste gar nicht, dass man bei Etsy Bewertungen mit Bild abgeben kann. Deshalb war mir auch entgangen, dass schon im Oktober eine meiner Kundinnen ein Foto ihres neuen Paradieses gepostet hatte. Andrea war so lieb! Ich habe mich sehr gefreut, das Paradies in meinen Etsy-Bewertungen zu entdecken. Danke, liebe Andrea, dass ich dein Bild hier zeigen darf.

Es ist immer wieder spannend für mich, zu sehen, wo die Philukos gelandet sind. Bitte mehr davon (Fotos gerne an philuko@gmail.com)!

philuko Kissenhülle Paradise is now