Montag, 18. November 2019

Liebling der Woche — die Amaryllis

Jedes Jahr um diese Zeit findet man ein solches Exemplar in der Wohnung, wahlweise in Rot, Rosé oder Weiß. Diesmal war die Amaryllis ein Zufallsfund. Ich war im Getränkebereich unterwegs und fand das Pflämzchen verlassen, abgestellt in einem Regal neben Safttüten. Kurz zuvor hatte ich vergeblich Amaryllis in der „Blumenabteilung“ gesucht und und freute mich über diese Fügung. Blumen machen glücklich. Immer. 






Sonntag, 17. November 2019

Sonntagssüß: Rüblitorte

Die Möhren lagen im Kühlschrank wie Blei im Verkaufsregal. Keiner wollte sie. Dann habe ich mich entschlossen, sie zu Rüblitorte zu verarbeiten. Hat funktioniert — der Kuchen war schneller weg, als ich das hier niedertippen konnte. 

Da ich nicht alle Zutaten und teils auch nicht in vorgegebener Menge zuhause hatte wie in meinem Original-Rezeptausriss, habe ich einfach ein bisschen improvisiert und minimiert. Ein paar Zutaten wurden durch andere ersetzt (Öl durch Butter, Buttermilch durch Milch und das Frosting, für das Frischkäse vorgesehen ist, durch einen Puderzuckerguss) und Mengen runtergerechnet. Die Torte ist ein bisschen flacher geworden, aber ich mag das eh lieber. Ich liebe solche Backexperimente! Probiert das Rezept unbedingt aus – lohnt sich!


Für eine flache Rüblitorte
(Springform)

Zutaten
300 g Möhren
200 g Mehl
100 g Mandeln
150 g Zucker
100 g Butter
3 Eier
100 ml Milch
1/2 TL Zimt
2 TL Backpulver
Puderzucker, Wasser

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. 


Die Möhren schälen und fein raspeln. Den Zucker (ich habe halb braunen, halb weißen verwendet) mit den Eiern schaumig schlagen.

Nach und nach Mehl, Nüsse, Backpulver, Milch, Zimt, Backpulver und die Möhren untermischen. Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und den Rand einfetten. 

Den Kuchen etwa 40 Minuten backen auf mittlerer Schiene. Danach ganz erkalten lassen und mit Puderzucker und Wasser (Zitronensaft wär noch optimaler, hatte ich aber nicht zuhause) den Guss anrühren und über den Kuchen geben. Mhhh…

Samstag, 16. November 2019

Blick zurück

Gesehen den Herbst am See ...wie Gemälde — statt Museum
Gehört Bilderbuch — Refrigerator
Getan die Kinder mehrfach zur Mess gefahren aufgrund Wahnsinnsliebe zu allen möglichen Fahrgeschäften. Je spektakulärer, desto besser. K: „Mama, das war der beste Tag meines Lebens!!“
Gelesen in „Vaterland“ von Nina Bunjevac
Getrunken Radler
Gegessen Bratäpfel
Geärgert über einen Spielabbruch beim Jugendfußball... Seit wann bricht man als Trainer ein Spiel ab, weil man nicht mit Schiedsrichterentscheidungen einverstanden ist?!
Gefreut dass ich unverhofft eine Amaryllis — abgestellt in einem Regal in der Getränkeabteilung — entdeckt habe... wollte wohl jemand doch keine, gut für mich
Gelacht K zu mir: „Der Schiedsrichter hat zwei Tore nicht gegeben, weil es angeblich Abseits war. Aber das hättest du eh nicht gesehen, weil du die Abseitsregel ja noch nicht so gut verstanden hast.“ Hahaha.
Gewünscht dass es dem Feigenbäumchen bei uns gefällt
Gekauft Weihnachtsgeschenke, so langsam...

Schönes Wochenende!





Montag, 11. November 2019

Liebling der Woche — "Sculpture"

Im Internet wurde sie schon Wochen vorher groß angekündigt: die Kollektion des Louis-Vuitton-Chefdesigners Virgil Abloh für den "schwedischen Möbelriesen". Ich wollte mir das ansehen. Beim Ankommen konnte man das Ausmaß schon erkennen: Viele junge, hippe Menschen standen aufgereiht in einer langen, langen Schlange vor dem Eingang. Mit Schlangen habe ich es nicht so, und Lust, mich ins Getümmel zu stürzen hatte ich noch weniger, also wurde erst mal ein Kaffee im "Restaurant" eingenommen und das Geschehen unten vor der Tür bestaunt. "Erst" 10 Minuten nach Öffnung begab ich mich in die "Markthalle". Mit dem Ergebnis, dass so gut wie alle Teile der Kollektion weg waren! Für mich nicht tragisch, ich wollte eh nur die Tasche, ich stehe auf Typo — und Anführungsstriche (okay, gegen eine Kissenhülle hätte ich nichts gehabt. Und das Daybed ist auch großartig!).

Ich belausche ein Gespräch zweier Mitarbeiter am Rande: „Und – wie war es?“ „Wir haben es überstanden. Die Mona Lisa war nach drei Minuten ausverkauft.“ 

Der Run wird ausgesehen haben wie in diesem Instagram-Video. Ein paar wenige Stühle und Tische und ein Häufchen Taschen aus der Kollektion waren noch übrig, als ich im "Showroom" ankomme. Der Rest – Bettwäsche, Teppiche, Spiegel, Leuchtbilder ("Mona Lisa"!) und die schööönen Daybeds — war komplett weg. Wir sprechen von Minuten. "Hammer".




Sonntag, 10. November 2019

Sonntagssüß: Erdnussbutter-Cookies

Dieses Rezept habe ich in einem weihnachtichten Werbeprospekt entdeckt. Und obwohl Weihnachten für mich noch soo weit weg ist – Cookies gehen immer. Musste ich unbedingt probieren, diese Erdnussbutter-Variante. Wir hatten noch von diesem typisch amerikanischen Brotaufstrich zuhause, weil Opi gerne mal ein Glas davon verschenkt. Und seit P in den USA ist, schwärmt auch sie von Erdnussbutterkreationen: „Ich liieebe Peanutbutter Cups!!“ Schade, dass sie nicht probieren konnte... In ein paar Monaten dann...

Fazit: Yummy.


Erdnussbutter-Cookies

Zutaten für etwa 20 Stück

100 g Zartbitterschokolade
50 g gemahlene Mandeln
150 g weiche Butter
100 g braunen Zucker
1 Ei
150 g Erdnussbutter
100 g Mehl
80 g Haferflocken
1 TL Backpulver


Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Die Hälfte der Schokolade mit einem Messer klein hacken. Die weiche Butter schaumig rühren. Den Zucker dazugeben und nochmals drei Minuten rühren. Ei und Erdnussbutter untermischen, bis eine cremige Masse entsteht. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Mandeln und die gehackte Schokolade unter die Masse heben.

Mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen (ca. 5 cm Durchmesser) auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Die Cookies im Ofen etwa 10 bis 12 Minuten backen, bis sie leicht braun sind. Nicht täuschen lassen von der noch leicht weichen Konsistenz – das ändert sich mit dem Abkühlen.

Den Rest der Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Löffel über die Cookies verteilen.