Freitag, 3. Juli 2015

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen eine Vorstellung des Zirkus Knoblauch und Polizeiruf 110
Gehört SBTRKT – Wildfire
Gelesen die Programmhefte von ka300
Getan viele Ebay Kleinanzeigen aufgegeben (Ausmisten geht weiter...)
Gegessen Melone
Getrunken Spezi
Gefreut über Kos Freude über das Fußballpaket des Patenonkels
Geärgert dass wir zu spät zur Erdbeerernte kamen
Gelacht 39 °C aber: „Ich zieh keine Sandalen an, mit denen kann ich nicht kicken!!“
Geweint (fast) beim SMSsen mit Papa, Thema Lampen: „Wir hatten als du klein warst eine Panton-Muschelleuchte und eine Flowerpot, die haben wir damals weggeschmissen. Argh.“ Argh ist gar kein Ausdruck...
Gewünscht eine Klimaanlage
Gekauft Strohhalme

Ein feines Wochenende allerseits!


Mittwoch, 1. Juli 2015

Schnellster Spontan-Kuchen

Mein Regal spuckt von Zeit zu Zeit längst vergessene Schinken aus. In diesem Fall ein Kochbuch des Herrn Joop, das mir 2000 meine Tante geschenkt hat. Während des Durchblätterns sprang mich das supersimple Universalkuchen-Rezept an. Die Zutaten dafür – immer im Schrank! Eine halbe Stunde später verleibte ich mir Blitzapfelschnittchen ein. Hallo Juli!




Blitzblechkuchen

3 Eier
Zucker
Mehl
Butter
Obst 

Die drei Eier wiegen und die gleiche Menge an Mehl und Zucker abwiegen. Zucker und Eier cremig rühren. Anschließend das Mehl zugeben. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Butterflocken und Zucker auf den Teig geben. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa eine halbe Stunde backen. 

Variante: Den Teig mit Aprikosen, Pflaumen oder Äpfeln belegen. Dann den Zucker und die Butterflocken auf das Obst und nicht auf den Teig geben. Die Backzeit etwas verlängern.

Dienstag, 30. Juni 2015

KIND OF ART

»Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. 
Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder.« 
(Pablo Picasso, nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) 

Weil Kinder Künstler sind, zeige immer dienstags ich ein Werk aus dem Hause philuko, wo die Mappen ziemlich prall gefüllt sind. Heutiges Werk meiner Wahl: Zeichnung von Lu, „Kirche“, Wasserfarben auf Papier, 2015.





Montag, 29. Juni 2015

Zu Gast bei... Daniela aus Kassel

Daniela ist Rektorin einer Grundschule und lebt mit ihren zwei Töchtern und ihrem Mann in einem älteren, idyllischem Haus in Kassel; ihr großer Sohn ist nach Berlin gezogen. Wie treffend sie ihren Nickname auf SoLebIch gewählt hat, fällt beim Betrachten der Bilder auf: überall wimmelt es von wunderbaren, bunten Blumen – drinnen wie draußen in ihrem verwunschenen Garten. Ich freue mich, dass Daniela ihre Türen für uns geöffnet und meine sieben Fragen beantwortet hat. Bühne frei für Daniela und ihr Wunderhaus (in dem auch ein paar Philukos ihren Platz gefunden haben, wie nett)!

Alle Fotos © Daniela









Dein Lieblingsort?
Ich bin sehr gerne im Grünen, in unserem neuen großen Garten, in dem kleinen Garten oder auf unserem Hof vor dem Haus. Das liegt auch daran, dass ich Blumen so gerne mag – meine große Leidenschaft. Ich mag es sie zu pflanzen, sie wachsen zu sehen und mich an ihrer Schönheit zu erfreuen. Auch im Haus mag ich Blumen sehr gerne; sie gehören für mich zum Wohnen einfach dazu und befrieden meine Seele. Draußen zu sein ist für mich ein wichtiger Ausgleich zu einem manchmal stressigen (aber auch schönem) Alltag mit Kindern und Beruf.
Das Herzstück unserer Wohnung ist unsere kleine Küche; sie liegt genau in der Mitte der verwinkelten Fachwerkhauswohnung. Hier spielt sich trotz der kleinen Fläche viel ab; hier werden Gäste empfangen (wir haben gerne Besuch und einer geht immer noch rein), gemeinsam gekocht, gespielt, gemalt… Außerdem mag ich unser Wohnzimmer; dieser Raum ist etwas größer. Hier erfreue ich mich immer sehr an den Farben, den vielen schönen Prints und unserem neuen Acapulco Chair.

Deine Lieblingsfarbe?
Wenn man die Fotos unserer Wohnung betrachtet merkt man schnell, dass ich gerne mit Farben spiele. Ich liebe softe Pastellfarben in der Kombination mit Weiß, Holz und ein ganz wenig schwarz. Helles Rosa springt mich im Moment geradezu an… Ein Glück trägt meine Familie diese Farbexperimente meistens mit. So wundert es sie auch nicht mehr, wenn ich mal schnell die Wand in einer anderen Farbe streiche. Ich bin so gar nicht der schlichte Schwarz-Weiß-Typ und auch wenn ich schlichte Wohnungen oft sehr schön finde und bewundere, zieht bei mir eine gut ausgewählte Farbigkeit ein.

Dein Lieblingsmaterial?
Zunächst einmal mag ich Holz mit Patina, so zum Beispiel als Dielen auf unserem Boden. Ich könnte mir keinen anderen Fußbodenbelag vorstellen (außer Parkett). Auch unsere vielen alten Holzmöbel sprechen hierfür. Baumwolle und Leinen findet sich z.B. in Form vieler Kissen in unserer Wohnung. Ich mag schöne Keramik und Porzellan... Vasen (auch so eine Sammelleidenschaft).

Dein Lieblingskünstler/Designer?
Sich hier festzulegen fällt mir sehr schwer. Ich habe eine große Vorliebe für schöne Prints. Diese müssen nicht teuer oder von großen Künstlern sein, sondern mich in ihrer Farbigkeit, ihrer Grafik, ihrer Aussage ansprechen oder einfach nur Freude bereiten. Wenn mir ein Bild gefällt, suche ich so lange, bis ich es irgendwo, notfalls auch schon mal im Ausland, finde. Gerade hängen hier z.B. Bilder von Ruth Landesa, Lisa Bengtsson, Seventy Tree, Lisa Grue oder von dir und natürlich die kleinen und großen Kunstwerke meiner Kinder.
Ich liebe skandinavisches Midcentury Design und Bauhausklassiker wie z.B. von Thonet oder Arne Jacobsen, gerade im Mix mit modernen Möbeln z.B. von Hay oder Antiquitäten.

Dein Lieblingsmöbelstück?
Sooo jetzt wird es schwer! Möbel mit Erinnerung, die finden sich zuhauf in unserer Wohnung. So z.B. der alte Thonet-Stuhl, der mich schon lange begleitet und den ich aus einem Schulkeller gerettet habe. Das Stringregal meiner geliebten Oma, die vielen Antiquitäten, die meine Schwiegereltern restauriert haben und die einen besonderen Wert für mich haben, da meine Schwiegermutter letztes Jahr gestorben ist. Aber auch meine wenigen neuen Anschaffungen, bei denen ich immer sehr lange und genau überlege, ob sie mir gefallen und ob sie in unseren bunten Mix aus Alt und Neu passen so z.B. der weiße Hay Tray und der schöne Acapulco Chair.

Die nächste geplante Wohnanschaffung?
Zunächst einmal muss ich mich immer ein wenig zusammen reißen, dass nicht das eine oder andere kleine Objekt (was ich eigentlich überhaupt nicht brauche) hier einzieht. So schleiche ich gerade schon eine Weile um den pink-roten Singvogel Ruth von Kay Bojesen herum. Ich wünsche mir eine neue Lampe über den Küchentisch und habe schon zwei in die engere Auswahl genommen. Ich kann aber auch gut ein halbes Jahr oder länger mit so einer Entscheidung verweilen (schließlich kostest das ja auch alles Geld). Allerdings ist die alte Lampe auch schon über 15 Jahre alt. Was wir wirklich, wirklich bräuchten wäre eine neue kleine Küchenzeile (aber ohne Oberschränke). Eigentlich wollte ich die alten Schränke nun zum zweiten Mal lackieren. Aber die Küche ist aus den 70ern und jetzt reicht es! Mal schauen… gut Ding muss Weile haben!

Deine Lieblingsshops?
Ich bin eine Sammlerin und solche Dinge findet man überall so z.B. in schönen Läden, wenn ich zu Besuch in Berlin bin (rund um den Boxhagener Platz in Friedrichshain sind ganz wundervolle kleine Lädchen z.B. hAusen), auf dem Flohmarkt, bei Ebay oder Dawanda oder in schönen Onlineshops. Besonders mag ich Human Empire, aber auch la Mesa oder Connox, um nur einige zu nennen.

Vielen Dank an Daniela für die Fotos und das Interview!

Samstag, 27. Juni 2015

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen  Georg Baselitz – Ein deutscher Maler, hochinteressant
Gehört Les Nubians – J’veux d’la musique
Gelesen Französischvokabeln
Getan meine Garderobe lackiert von Regenbogen in schwarz-weiß
Gegessen Zwieback
Getrunken Tee
Gefreut auf den September
Geärgert über einen fiesen Virus
Gelacht über diesen Hinweis (eigentlich zum Heulen)
Gewünscht eine andere Klimazone
Gekauft eine Gießkanne 

Ein feines Wochenende allerseits!