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Sonntag, 18. Januar 2026

Sonntagssüß: Zimt-Focaccia

Focaccia lieben wir hier. Eine süße Form davon war mir bisher nicht bekannt. Die haben wir bei unserem Besuch im Dammerstock kennen gelernt. Und die war so was von gut, dass ich das auch mal probieren wollte. Ist geglückt! Diese Zimt-Focaccia ist wirklich sau lecker! Die müsst ihr unbedingt nachbacken!!




Zimt-Focaccia

Zutaten für eine Auflaufform, ca. 20x30 cm

Teig
400 g Mehl
300 ml Wasser
3 Prisen Salz
80 ml Olivenöl
1 P. Trockenhefe
30 g Zucker

Zimtmischung
40 g Butter (geschmolzen)
50 g brauner Zucker
1,5 TL Zimt

Wasser, Zucker und Hefe vermischen und 5 Min. ruhen lassen, bis die Hefe schäumt. Die Hälfte des Öls dazugeben und dann mit Mehl und Salz verkneten. 

Den Teig 1 Stunde ruhen lassen (zugedeckt und an einem warmen Ort).

Für die Zimtmischung die Butter schmelzen und mit dem braunen Zucker und dem Zimt vermischen. 

Den Ofen auf 230 °C vorheizen. 

Das restliche Olivenöl (oder weniger, reicht auch, wenn man es nicht so ölig mag) in der Auflaufform verstreichen und den Teig einfüllen (er ist relativ flüssig, nicht irritieren lassen davon). Mit einem Holzlöffel oder den Händen Kuhlen in den Teig drücken und die Zimtmischung mit einem Löffel auf dem Teig verteilen, mal hier ein Klecks, mal da ein Klecks.

Das ganze für 18 bis 20 Minuten backen. Am besten lauwarm genießen! Sooo yummy, ich wiederhole mich.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Sonntagssüß: Haferkekse mit Orangenglasur

Ich mag im Herbst/Winter immer so gerne das Aroma, das verströmt wird, wenn man Zitrusfrüchte schält (ich erinnere mich an Klassenkameraden, die peelend das ganze Klassenzimmer mit einem Mandarinen-Odeur versehen haben, mhhhh). Orangen sind Bestandteil dieses Keksrezepts, das ich im Kundenmagazin meiner Krankenkasse gefunden habe, haha. Sehr leckere Kekse, wenn man Zitrusfrüchte mag! Waren schnell weg...


Haferflockenkekse mit Orangenglasur

für ca. 30 Stück

1 Ei
60 g Butter
Erythrit o.Ä. nach Belieben (im original Rezept steht 1,5 EL Ahornsirup)
1 P. Vanillezucker
150 g Hafermehl
100 g Haferflocken
(ich hab noch 3 EL Skyr in den Teig, mir war der zu trocken)
1 TL Backpulver

100 g weiße Schokolade
1 Bio-Orange

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. 

Ei und Butter und Süßungsmittel in einer großen Schüssel cremig rühren. Hafermehl (ich hab einfach Haferflocken mit dem Food-Processor fein gemahlen), Haferflocken und Backpulver vermischen, in die Butter-Ei-Süß-Mischung geben und zu einem Teig verrühren. 

Etwa 2 cm dicke Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren. Mit einer in Wasser getauchten Glasunterseite die Kugeln platt drücken. Für 20 Minuten backen lassen. 

Die Kekse abkühlen lassen und derweil die Glasur vorbereiten: Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die Orange abreiben und auspressen. In die geschmolzene Schokolade etwas Orangensaft und die Zesten einrühren. (Bei mir war es zu viel Saft und der Guss wurde dann nicht mehr richtig fest, deshalb lieber nur wenig O-Saft dazugeben, ich würde sagen, zwei bis drei Esslöffel reichen). Dann die Glasur auf die Kekse auftragen und trocknen lassen.

Genießen! Sehr orangig :)

Sonntag, 23. November 2025

Sonntagssüß: Auszogne

Auszogne sind eine bayerische Spezialität, sie werden auch Knieküchle, Kiachl oder Schmalznudeln genannt. Sie sind ein insbesondere in Bayerisch-Schwaben, im Schwarzwald, Altbayern, Franken, Österreich, Südtirol und Thüringen weit verbreitetes Schmalzgebäck. (Quelle: Wikipedia)

Der Teig ist wie der von Krapfen oder Berlinern, aber die Form unterscheidet sich und die Füllung fehlt. Ich hab mich seit Jaaahren mal wieder an etwas Frittiertem probiert, weil ich keine Fritteuse besitze und mein letztes Frittier-Erlebnis von einem kleinen Schreckmoment geprägt war (in Form einer Stichflamme, uaaah). Diesmal habe ich mich vorher umfassend informiert und eingelesen, wie man möglichst sicher mit heißem Öl hantiert:

1.) das Öl langsam erhitzen und auch nicht auf voller Flamme
2.) einen hohen Topf verwenden
3.) aufpassen, dass kein Wasser reinkommt
4.)  Deckel und schwere Decke bereit legen für den Fall der Fälle

Hat alles bestens und ohne Zwischenfälle funktioniert.
Und es hat sich so was von gelohnt!

Oder: Ohhaaaaa, wie unfassbar lecker guat ist dieses Gebäck!? 

Lustig – in Franken wird teilweise zwischen „katholischen“ und „evangelischen“ Küchle unterschieden, je nachdem, ob die Mulde (katholisch) oder die Erhebung (evangelisch) mit Zucker überzogen ist. Meine sind ökumenisch, also überall Zucker, sogar auf der Unterseite, haha.

Ich hab P in Heidelberg gefragt, ob ich ihr eine Auszogne einfrieren soll. Sie antwortete umgehend: „Ja gerne, du Bäckerin :)“. Die Ausgezogenen lassen sich nämlich gut portionsweise einfrieren. Danach einfach auftauen lassen und in einer Pfanne oder auf dem Brötchenaufsatz vom Toaster bissl erwärmen.

Hab ich schon gesagt, wie unfassbar guat dieses Gebäck ist?



Rezept für ca. 10 bis 20 Auszogne (je nachdem, wie groß man sie formt, ich fand die kleineren besser, die hatten ca. 8-10 cm Durchmesser)

250 ml warme Milch
50 g Butter
500 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise
Salz
½ Würfel Hefe (21g)
1 Ei
1 Eigelb

Außerdem 
1 Liter Frittierfett (ich habe Sonnenblumenöl verwendet)
etwas Mehl zum Arbeiten
etwas Zucker zum Bestreuen (ich habe normalen verwendet, im Originalrezept stand Puderzucker)

Für den Teig die Milch und die Butter (Stückchen) in einem Topf erwärmen. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe darüber bröckeln. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazugeben. Ei und Eigelb ebenfalls dazugeben und alles für 5 Minuten mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort und zugedeckt für 45 Minuten ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig in 10 Portionen teilen (manche hab ich jeweils nochmal halbiert) und Kugeln formen. Die Kugeln bedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen. 

Mit den Fingern die Teigstücke vorsichtig auseinander ziehen, sodass runde Fladen mit ca. 10 cm Durchmesser entstehen. Im Innern des Fladens soll der Teig sehr dünn sein, der Rand darf dick bleiben. 

Das Öl langsam erhitzen. Wenn sich Bläschen um einen, in das Fett getauchten, Holzkochlöffelstiel bilden (160 Grad), ist das Fett heiß genug. Bei mittlerer Hitze nacheinander die Teiglinge von jeder Seite ca. 1 ½ bis 2 Minuten goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle aus dem Fett holen, etwas abtropfen lassen und auf ein Stück Küchenpapier setzen. 

Die abgekühlten Auszognen nach Belieben in Zucker wenden oder damit bestreuen. Am besten lukewarm genießen! Soo yummmyyyy!!

Nach der Backaktion habe ich mich schlau gemacht, wie man das Öl am besten entsorgt: Abkühlen lassen, wieder in die Flasche zurück füllen und in die Restmülltonne.

Sonntag, 26. Oktober 2025

Sonntagssüß: Rote-Bete-Schokoladenkuchen von der AI, haha

Dieser Rote-Bete-Schokoladen-Kuchen war ein Ergebnis von drei „Faktoren“: a) dem Nachbar, b) P. und c) Chat GPT

Wie die Rote Bete zu uns kam, steht im Wochenrückblick von gestern. Was ich damit anstellen würde, kam durch einen Geistesblitz von P: „Frag doch Chat GPT für ein Kuchenrezept mit Rote Bete!“ „Sehr gute Idee. Das mit der Roten Bete im Schokoladenkuchen hab ich schon öfter gesehen und würde mich echt mal interessieren!“

Also tippe ich ins Textfenster:
 „Ich habe Mehl, gekochte Rote Bete, Eier, Zucker, Backkakao, Vanillezucker und Buttermilch. Ich möchte einen Kuchen backen, bitte schreib mir ein Rezept.“ 

Ich war erst ein bisschen skeptisch, ob das klappt (AI ist ja nicht immer so „accurate“, um es mit Ps Worten auszudrücken). Aber: Der Kuchen ist super — saftig und nicht sehr süß. Die Konsistenz erinnert mich an Brownies. Der Rote-Bete-Geschmack ist ganz dezent und die Farbe so schön. 

TOP Kuchen!

Mein erstes Backerlebnis mit AI, hahaha. Ganz unten ist das Original-Rezept — freundlich zur Verfügung gestellt von Chat GPT.




Zutaten

200 g Mehl
2 EL Backkakao
1 TL Backpulver
100 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier
150 ml Buttermilch
100 ml neutrales Öl oder geschmolzene Butter (ich hab fifty fifty gemacht)
2 gekochte Rote Bete
Schokodrops (ich hatte noch ca. 60 g; den Rest hatte P für ihre Müslis verbraucht hehe)


Ofen vorheizen auf 180 °C. Backform einfetten und am Rand mit etwas Kakao bestäuben.

Die Rote Bete (ich habe sie 1 Stunde gekocht) grob würfeln (Achtung: Handschuhe und Schürze nicht vergessen!) und fein pürieren (Mixer oder Pürierstab). Es sollte ein glattes Mus entstehen.

In einer Schüssel Eier, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Öl/Butter und Buttermilch dazugeben und weiterrühren. Dann das Rote-Bete-Püree unterheben.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Nach und nach zur flüssigen Mischung geben und zu einem glatten Teig verrühren. Schokodrops unterheben. Einen Teil kann man auch vor dem Backen auf den Teig streuen.

Die Teigmasse in die Form füllen und ca. 40 bis 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr klebt, ist der Kuchen fertig.)

Den Kuchen kurz in der Form ruhen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Tipp:
Nach dem Abkühlen noch eine schnelle Glasur machen (fiel bei mir leider aus, ich hatte keine Schokolade im Haus, ich musste mit Puderzucker vorlieb nehmen):

50 g Schokolade mit 1 TL Öl schmelzen und über den Kuchen gießen.

Samstag, 11. Oktober 2025

Blick zurück

Gesehen I den neuen Tatort aus Frankfurt. Fand ihn super! Ich weiß nicht, ob ich je bei einem Tatort geweint habe. Diesmal schon. Ich mag so gerne Edin Hasanović  und Melika Foroutan
Gesehen II auf Insta in der Story von Oliver Jahn (ehemaliger Chefredakteur der AD und aus meinem Heimatort stammend) einen tollen Bau: die Vila Winternitzova in Prag, ohaaa. Dieser Traum von einem „Haus“ wurde vom österreichischen Architekten Adolf Loos entworfen. Schade, dass die Einrichtung nicht mithalten kann (oder wie der Österreicher sagen würde: „schiach“). Warum kannte ich das bisher nicht?
Gehört seichte Chillmusik von Rules — Saturday Morning
Getan eine von den letzten random Blumen auf dem Balkon gepflückt und gepresst (und ein Baby-Feigenblatt von einem Ableger im Hof gleich mit). Random deswegen, weil ich eigentlich nur Kornblumen ausgesät hatte im Frühjahr. Und plötzlich erscheint da Ende des Sommers, als die Knallblauen längst verblüht waren, in meinem Blumenkasten eine Kosmee. Ich liebe angenehme Überraschungen
Gelesen in Jörg Hartmanns „Der Lärm des Lebens“. Schönes Buch. Berührend und interessant, seine Familiengeschichte zu erfahren. Schätze ihn auch als Schauspieler, z.B. im Dortmunder Tatort oder in Berlin Weissensee. Wie er als junger Typ schon fest vor Augen hatte, in München an „der Falckenberg“ zu studieren und dort auch drei Aufnahme-Runden erfolgreich durchlaufen hat und an der letzten leider gescheitert ist. Später hat es dann in Stuttgart geklappt
Getrunken Granatapfellimo mit viel Minze (es gab nur „XL-Minze“ in der Kräuterabteilung, hehe)
Gegessen Käsekuchen aus dem Supermarktregal. Da hat sich L doch tatsächlich zum Geburtstag eine Käsekuchenbackmischung gewünscht (und das bei unserer familiären Bäcker-Tradition, aiaiai). Ähnlich lustig wie damals, als P unbedingt eine TK-Torte zum Geburtstag wollte (kleine Rebellion?). Aber Wunsch ist Wunsch. Und diese Backmischung schmeckt erstaunlich guat, ngl. Ich hab dann aber noch ein paar Zimtschnecken* selbst gemacht, wenigstens EINE Eigenkreation muss sein (K fragte: „Warum heißen die eigentlich Schnecken??“ „Von der Form eines Schneckenhauses?! Du kannst auch Cinnamon Buns dazu sagen.“ P korrigiert mich: „Cinnamon Rolls!!!“)
Gelacht I dass das Auto-Argument bei K immer zieht. Vielleicht hat ihn auch das lustige Pixel-Face überzeugt? Wie auch immer — der nächste Ausstellungsbesuch mit ihm ist jedenfalls fix („The Story that just has begun“), weil: seine Herzchen heißen so viel wie „Ja, ich komm mit.“
Gelacht II über eine Story aus Heidelberg von P. Sie war im Drogeriemarkt und hat sich eine neue Sorte Tee geholt: „Zimtschnecke“, lol. (Großes Thema hier, sehe ich). Beim Bezahlen mustert der Kassierer die Teepackung und fragt: „Schmeckt so was?!“ Und P dann: „Ich weiß es nicht, ich kenne die Sorte noch nicht, ich wollte mal was Neues probieren.“ „Ah ja. Ich wollte Sie jetzt nicht dafür judgen.“ Judgen, hahaha
Gelacht III wie K seiner Zwillingsschwester zum Geburtstag gratuliert: „Bro, alles Gute!“ Ich liebe meine Kinder
Gefreut I dass K so hilfsbereit ist. Wir waren auf dem Heimweg von der Tanke, als wir am Straßenrand eine Traube Männer sehen, die versuchen einen Laster auf einen Parkplatz zu schieben und immer wieder scheitern. K ruft: „Ich muss helfen! Ich muss einfach!“ und fährt sofort links ran. Nach zwei, drei neuen Anläufen mit einem Mann mehr klappt das Manöver. Die Dudes haben sich 1000 mal bei K bedankt
Gefreut II über den Vollmond im Nebel letztens beim Nachtspaziergang (ließ sich gar nicht so einfach einfangen mit dem Handy), das sah so toll aus. Ähnlich toll wie der wolkenverhangene Wald in Garmisch
Gefreut III über Mails von Papa. Wie er manchmal alte Fotos ausgräbt und Stories dazu erzählt. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich eine Schauspielerin/Nachbarin im Hochhaus mit meinem „Motorrad“ zur Weißglut gebracht hab, ohje. Vierzehn Jahre später wurde es dann eine Vespa...
Gefreut IV über das Mitbringsel von K aus Cap de l’Homy: eine Stofftasche vom Super-U-Supermarkt. Ich mag die Flaggenbanderole. Besonders  an der Tasche ist auch, dass das Motiv gewebt ist und nicht aufgedruckt — und dass sie in Frankreich hergestellt wurde. Wer checkt den Spruch?
Gelernt I ich werde beim Zappen Zeugin einer Fußballszene, in der der Torwart rot sieht, schalte dann aber weiter. Trotzdem: Ich habe Fragen (K ist gerade nicht da und Fußballschauen ohne ihn macht nur halb so viel Spaß). Tags darauf fällt mir die Szene wieder ein: „K, wie ist das nochmal, wenn ein Torwart eine rote Karte bekommt? Bleibt das Tor leer, hahaha?“ „Nein!!!! Ein Feldspieler kommt vom Platz und der Ersatztorwart geht ins Tor!!! Es gab aber auch schon Fälle, in denen sie keine Möglichkeit mehr hatten zu wechseln und dann mussten sie einen Feldspieler ins Tor stellen.“ Das hätt ich gerne gesehen! (Hier das Beispiel Harry Kane)
Gelernt II was man auf dem Oktoberfest so verdienen kann als Bedienung. K schickt mir ein Tiktok-Video, in dem ein Bursche Auskunft gibt, was er nach 16 Tagen Ackern aufs Konto überwiesn bekommt. Er arbeitet jeden Tag von 10 Uhr bis Mitternacht — macht 224 Stunden. 5.436 EUR netto bekommt er raus, plus 7.064 EUR Trinkgeld (steuerfrei). Also hat er nach 16 Tagen Wiesn 12.500 EUR auf dem Konto liegen. K ist impressed. Ich zu K:„ 
Das ist sauanstrengend, da zu arbeiten! Wahrscheinlich braucht er danach erst mal zwei Wochen Urlaub.“
Gelernt III am Tag nach dem Ende des Oktoberfests sehe ich ein Reel auf Insta, das leere Briefkästenhalterungen zeigt und erfahre: Für die Dauer der Wiesn werden sämtliche Briefkästen in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt abmontiert, damit niemand rein-puked o.Ä.. Verrückt! Selbst Münchner staunen — ich hab extra jemanden gefragt, der’s wissen müsste. Dazu sehr passend hab ich dann noch diese Story gefunden von einem Schauspieler, der sich 2016 seinen eigenen Briefkasten am Hackerzelt montiert hat und seine Post direkt zum Oktoberfest nachsenden ließ, auch sehr funny
Gewundert I dass P schon nach einer Woche Praktikum (das ein Semester dauert) an einer Grundschule selbstständig Unterricht halten muss. Sie schrieb in der Familiengruppe: „Das geht mir ehrlich gesagt ein bisschen zu schnell.“ Ausgerechnet Thema Uhr. Fand ich damals nicht so easy — und dann noch auf Englisch. Das ist ja noch einmal trickier als im Deutschen mit dem a.m. und p.m. (P: „Ich stand vorne und habe versucht, eine Aufgabenstellung auf Englisch zu erklären und alle schauten mich nur mit riesengroßen Augen an.“)
Gewundert II dass K mir „untersagt“, im Wagen zu essen oder zu trinken — und dann selbst ein paar Tage später eine Vesperbox mit Makkaroniauflauf für unterwegs mitnimmt. Ganz sicher. Als ich ihn an seine eigenen Worte erinnere, meint er: „Das bröselt ja nicht.“ Logik?!
Gewundert III dass P extra für die Neueröffnung von Hugendubel nach Stuggi fährt. „Was ist daran besonders??“ „Es gibt free stuff!“ Ahaaa. Sie kam heim u.a. mit einer personalisierten Stofftasche und einem Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Booklover“, höhö. Mein Papa holte dann in der Familiengruppe etwas weiter aus zum Thema „Hugendubel“, haha: „Dass P alleine nach Stuttgart fährt zur Hugendubeleröffnung, das ist schon was. Da spricht doch die Liebe zur Literatur aus ihr. Das hat sie von ihrem Opa. Übrigens, in München gibt es zwei Hugendubels. Einer ist am Marienplatz — da sind wir immer gern hin gegangen, wegen der Atmosphäre und im obersten Stockwerk war ein Café, in dem es auch Kuchen gab. Man war umrundet von lesenden Menschen mit einem Kaffee und einem Stückchen auf dem Tisch, wir ebenfalls. War einfach schön. Der zweite Hugendubel hat vorwiegend religiöse Sachen und ich könnte nicht mehr beschreiben, wo der genau ist. Aber wir waren mal drin. Münchens Geschäfte sind überhaupt supero. Von Beck am Rathaus angefangen bis ins Unendliche.“
Gewundert IV dass es einen meiner liebsten Riegel in der Protein-Variante gibt. Die zwei Snickers-Dinger waren eins der Geburtstagsgeschenke von P für K, hihi. Was sich Jugendliche heute so schenken
Gekauft eine weite Chill-Hose mit drei Streifen. Früher hätte ich so was nie angezogen, erst recht nicht draußen. Seit Corona schon

Schönes Wochenende!

*ZIMTSCHNECKEN

70 g Butter in 330 ml Milch schmelzen. 600 g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, eine Prise Salz, 60 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker in einer Schüssel vermischen und mit der „Buttermilch“ in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 

Für die Zimtfüllung 100 g weiche Butter, 70 g Zucker und 2 Teelöffel Zimt aufschlagen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (etwa 3 bis 4 mm dick). Die Buttermasse auf dem Teigrechteck verstreichen. Mit einem Pizzaroller oder Messer den Teig (parallel der längeren Seite) in ca. 3 cm breite Streifen zerteilen (bei mir ergab es 9 Stück). Die einzelnen Bahnen aufrollen und in einer mit einem Backpapier ausgelegten Springform platzieren. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Höhe bei 180 °C für ungefähr 25 Minuten backen. Die Zimtschnecken auskühlen lassen. Mit etwas Puderzucker und Wasser eine Glasur anrühren und die Schnecken damit bestreichen. So was von gut!




















Sonntag, 27. April 2025

Sonntagssüß: Müslischnitten

Diese Müslischnitten sind ein etwas abgewandeltes Rezept von Jamie Oliver, das ich neulich beim Zappen entdeckt hab. Auf Ps Idee hin haben wir den Zucker und die Butter reduziert und dafür Schokotröpfchen addiert. Funktionierte super! Top-Rezept!!

So einfach, so schnell, so gut! Auf jeden Fall Nachbacken!






Zutaten für eine ca. 15 x 25 cm große Form

100 g Mehl
100 g Nüsse (ich habe Cashews und Erdnüsse verwendet)
50 g Ahornsirup
50 g Butter
100 g Schokotröpfchen

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. 

Die Nüsse fein mahlen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen. Den Teig in eine rechteckige mit Backpapier ausgelegte Form drücken (die Seiten des Bodens etwas mit Sirup beträufeln) und für ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. 

Gut auskühlen lassen und anschließend in Quadrate schneiden. 

Yum!

Sonntag, 6. April 2025

Sonntagssüß: Rüblikuchen

Ich hatte Möhren übrig und suchte nach einer geeigneten Resteverwertung — und fand dieses Rezept auf chefkoch. Die 5-Sterne-Bewertung hat mich überzeugt. Ergebnis: ein sehr guter, einfacher und schneller Kuchen. 1a-Rezept, genau wie ich es mag!

Meistens reduziere ich die Zuckermenge, so auch hier (plus das Öl). Der Kuchen war schneller weg, als der Hase die Möhre anknabbern konnte. 

Den Meister Lampe hab ich mal in der Majolika Karlsruhe gekauft (die leider kürzlich ihre Tore für immer geschlossen hat, oh noo) und er darf immer um die Osterzeit seinen Stall (aka die Vitrine) verlassen, auf dem Tisch Platz nehmen und z.B. kleine Ls amüsieren (O-Ton L: „Ist der süß!!“)...




Teig
375 g geriebene Möhren
250 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Zucker (hab ich auf 200 g reduziert)
1 P. Vanillezucker
1 TL Zimt
250 ml Öl (hab ich auf 200 ml reduziert)
4 Eier
200 g gemahlene Mandeln

Guss
Puderzucker
Zitronensaft

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine runde Backform (ca. 26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. 

Eier, Zucker, Vanillezucker, Öl und Zimt gut verrühren. Karotten und Mandeln dazugeben. Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. Den Teig in die ausgelegte Form geben. 

Etwa 40 bis 50 Minuten backen und dann gut abkühlen lassen.

Als Guss ist normalerweise ein Frosting aus 300 g Frischkäse, 100 g Puderzucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Spritzer Zitronensaft vorgesehen. Aber ich bin kein Fan von solchen Frostings und habe einfach einen Daumen-mal-Pi-Puderzucker-Zitronensaft-Guss angerührt und auf dem Kuchen verteilt. 

Wirklich sehr, sehr yummy!

Sonntag, 23. Februar 2025

Sonntagssüß: Zitronenschnitten

Weil ich noch Zitrone von meiner Granatapfellimo übrig hatte und ich die irgendwie verwerten wollte, suchte ich im Netz nach einem süßen Rezept mit Zitrone, und fand dieses hier! Die Zitronenstangen sind schnell und simpel hergestellt — und unendlich zitronig guat! Oder wie mein Bruderherz in der Familiengruppe jetzt schreiben würde: Heel lekker. 

Große Empfehlung!


Zutaten

Teig
75 g Butter
50 g Zucker 
125 g Mehl

Guss
125 g Zucker
2 Eier
2 EL Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Zitrone (Saft und Abrieb)

Eine rechteckige Form von ca. 15 x 25 cm mit Backpapier auslegen.
Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Für den Teig 75 g Butter und 50 g Zucker und 125 g Mehl verkneten und in die Backform drücken.  Dann für etwa 10 Minuten backen. 

In der Zwischenzeit den Guss vorbereiten:
125 g Zucker, 2 Eier, 2 EL Mehl und 1/4 TL Backpulver sowie den Zitronenabrieb und -saft schaumig schlagen. 

Die Masse über den Teig gießen und nochmals für 20 Minuten backen. 

Gut abkühlen lassen und ein Mal längs und ca. 8 bis 10 Mal quer in Stangen schneiden. 
Yum.

Sonntag, 22. Dezember 2024

Sonntagssüß: Ganz schnelle Lebkuchen vom Blech

Das hier ist wieder so ein Rezept genau nach meinem Geschmack: Alle Zutaten mischen und einfach aufs Blech schütten, backen, schneiden. Top! Und dann schmeckt das auch noch voll gut! 

Bei Lebkuchenrezepten neige ich immer dazu, die Gewürzmenge feiner zu dosieren als im Originalrezept (genau wie ich meist auch die Zuckermenge reduziere). Wer es lebkuchiger und süßer mag, der kann ja höher dosieren. Ganz nach Gusto...

Diese Lebkuchen haben den gestrengen Anforderungen meiner picky Jungen genügt, haha. Heißt: die Lebkuchen waren sehr schnell weg!

Dieses Rezept ist eine absolute Empfehlung, weil super easy und super guat! 



Zutaten

180 g Butter (geschmolzen)
200 g Zucker
6 g Backpulver
3 g Lebkuchengewürz
2 EL Honig
1/2 TL Zimt
1 EL Kaba
1 EL Backkakao
350 g Mehl
ca. 150 ml Milch
Schokolade(nreste), ca. 150 g

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
 
Die Butter schmelzen und mit dem Zucker verrühren. Danach die restlichen Zutaten unterrühren und zu einem leicht flüssigen Teig schlagen. 

Den Teig auf dem Backblech verteilen. Den Lebkuchenteig auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen. 

Die Schokolade in Stückchen brechen und über Wasserdampf schmelzen. Den Schokoguss auf dem Teig verteilen. 

Später in handliche Quadrate schneiden. Mhhhhhhh

Sonntag, 15. Dezember 2024

Sonntagssüß: Schokoladen-Nuss-Stangen

Weil ich noch gemahlene Nüsse übrig hatte, genau wie auch Blockschokolade, suchte ich im Netz nach Rezepten für die Verwertung dieser Reste, und fand: Schokoladen-Nuss-Stangen. Perfekt! Das sind übrigens die Teile auf dem Plätzchenteller mit dem schokoladigen Kopf, links unter den Vanillekipferl, hehe. Der Mürbteig dieses Gebäcks ist super, obwohl diese Art Teig nicht mein bester Freund ist — nicht vom Geschmack, sondern von der Herstellung her. Ich mag am liebsten super-einfache Teige. Und dieses Rezept ist durch das Kneten, Ruhen lassen, das Rollen und später noch Tauchen nicht das allerschnellste. 

Aber es lohnt sich, so viel steht fest. Die Dinger schmecken echt gut! So gut, dass sie so schnell weg waren, dass ich nicht mal mehrere davon aufs Foto bekam... Ich versende in der Weihnachtszeit auch gerne Plätzchen, so als Gruß aus der Küche. Auch eine Love Language.


Zutaten 

200 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
125 g Zucker
250 g Butter
1 Prise Salz
2 Eigelb
1 P. Vanillezucker
200 g Kuvertüre

Ich hab die Zutatenmenge oben halbiert, weil ich nur noch 100 g Kuvertüre hatte, das ergaben aber ausreichend viele Schoko-Nuss-Stangen.

Alle Zutaten gut verkneten. Ich hab den Teig dann eine Weile in den Kühlschrank gestellt.

Etwas Teig nehmen und daraus Rollen formen von etwa 1 cm Durchmesser und ca. 5 cm lange Stücke abschneiden. 

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175 °C ca. 10 bis 12 Minuten backen. 

Mit dem Backpapier vom Blech nehmen und gut auskühlen lassen. 

Die Kuvertüre über Wasserdampf schmelzen lassen und die Stangen zur Hälfte hinein tauchen. 

Noch etwas Geduld, bis die Schoki trocken ist — und dann yum. 

Sonntag, 1. Dezember 2024

Sonntagssüß: Zitronen-Nuss-Taler

Eigentlich sollten unten auf dem Foto Herzen zu sehen sein. Aber der Teig wollte nicht so wie ich, haha. Deshalb wurden es Taler. Ich hab einfach Kugeln geformt, aufs Blech gelegt und mit einem Glas flach gedrückt. Das kam mir entgegen, weil ich eh nicht so der große Fan von Ausstechern bin. Auch in Talerform sind die Herzen sehr mmmmmmhhhhh. 

Meine picky Kinder hatten zu den Talern zweierlei Anmerkungen:
L: „Ich hätte andere Nüsse verwendet. Zum Beispiel Walnüsse.“
K: „Ich finde, der Guss könnte noch mehr und zitroniger sein.“

Ahaa.

Okay, ich bin ja immer sehr für konstruktive Kritik. Das merk ich mir beides fürs nächste Mal. Für maximales Zitronenaroma könnte ich mir vorstellen, dass ein bisschen Schalenabrieb im Guss ganz gut kommt... On verra.

So oder so ein sehr empfehlenswertes Rezept, finde ich.




Zitronen-Nuss-Taler

Teig
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g Butter
125 g gemahlene Nüsse, ich habe Haselnüsse verwendet
1 Ei

Guss
75 g Puderzucker
ca. 2 1/2 EL Zitronensaft

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Alle Teigzutaten in einer Schüssel gut verkneten. Erst auf niedrigster dann auf schnellster Stufe der Küchenmaschine.

Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem angefeuchteten Glas flach drücken (ca. 4 mm) — wenn es euch gelingt, könnt ihr natürlich auch Herzchen ausstechen, hehe. Auf mittlerer Schiene 11 Minuten backen. 

Den Guss anrühren.

Die Taler aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier vom Backblech ziehen. Sofort mit dem Guss bestreichen.

Sonntag, 10. November 2024

Sonntagssüß: Easy Käsekuchen ohne Boden

Von Ls proteinlastigen Speiseplan war noch bisschen Quark übrig (außerdem eine Orange) und ich hatte mal wieder Lust auf Käsekuchen. Win win. In meinem Backbuch, das ich einst (wie neu) aus der Altpapierkiste im Treppenhaus gefischt hab, fand ich dieses perfekte Rezept.

Ich liebe schnelle simple Kuchen, bei denen man quasi einfach alle Zutaten zusammenschüttet, kurz verrührt und dann einfach in die Form gibt, fertig. Und wenn sie dann noch so gut schmecken wie dieser = top!

Mir kamen die Mengenangaben im Buch so viel vor (1 kg Quark!?), deshalb hab ich die Zutatenmenge halbiert. Der Kuchen war dann aber auch dementsprechend super flach, haha (im Rezept hier unter den Bildern sind aber die Originalmengen angegeben!). Mein kleiner easy Käsekuchen war dann eher ein Dessertkuchen — man hätte dazu prima z.B. eine Himbeersoße oder eine Kugel Eis servieren können. Hätte. War aber auch solo Spitze!

Egal, ob hoch oder flach — ein schönes Rezept für alle, die Käsekuchen mögen und gerne, so wie ich, auf den Boden verzichten können. Dringende Nachbackempfehlung!





Zutaten

150 g weiche Butter
200 g Zucker
1 kg Quark
1 EL Mehl
1 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 Eier
Puderzucker
Evtl. Orangen, Mandarinen o.Ä.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Form mit Backpapier auslegen (oder fetten). Butter mit Zucker, Quark (ich hab ein Drittel durch Frischkäse ersetzt), Mehl, Zitronensaft und Puddingpulver verrühren. Die Eier nach und nach unterrühren. 

Die Quarkmasse in die Form füllen (evtl. das Obst random reinwerfen — haha, so hab ich das zumindest mit meinen kleinen Orangenfiletstückchen gemacht). Im Backofen, mittlere Schiene, ca. 40 bis 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen abkühlen lassen und später mit Puderzucker bestäuben. Yummmmmyyyy.