Samstag, 4. Juli 2026

Blick zurück

Gesehen zufällig beim Zappen den dritten Teil der Serie „WM 1994 — Elf Helden, ein Albtraum / Der Skandal“
Gehört Fun Loving Criminals — Will I Be Ready. Die Band aus NYC hab ich 2003 live gesehen in Heidelberg — mit P in meinem Bauch. Vielleicht hab ich sie früh geprägt? Hehe. Sie studiert jetzt ja in Heidelberg und hat eine zweite Familie in New York Upstate
Getan I ins klimatisierte ZKM geflüchtet vor dieser beklemmenden Hitze. Der Sonntag war so schlimm, kaum auszuhalten. Es war richtig viel los im ZKM. Ein Vater mit zwei kleineren Kindern lief an mir vorbei und ich hörte, wie er zu ihnen sagte: „Schon verrückt, draußen brennt die Welt und dann schließt man sich an solchen Orten wie hier ein.“ Dieses Bild! Wie er das zu seinen Kindern sagte, das war so traurig. Als ich da so im ZKM sitze, klingelt mein Handy. Es ist K, der ein Scheinchen braucht: „Ich will zum Kellerfriseur.“ Ich gebe ihm durch, wo ich sitze und er taucht ein paar Minuten im ZKM auf, um die Flocken zu holen: „Oh ist das voll hier!“ (Er trägt die Crocs aus „Gelacht I“). Neben mir an Tischen sitzen mehrere Jungs und ein Mädchen in Ks Alter, die gerade Mathe lernen — bestimmt für die mündlichen Abi-Prüfungen nächste Woche. Sie rechnen Aufgaben durch und vergleichen danach die Ergebnisse, die aber unterschiedlich ausfallen: „Wasss? Wieso hab ich was anderes raus als du??“ Überall das gleiche, auch bei mir zuhause, so sweet
Getan II nach Rüppurr zum Blumenfeld geradelt. Und einen Insta-Kommentar bekommen, dass es dort ja aussieht wie in der Toskana. Die „Zypressen“ sind hier allerdings Pappeln, hehe
Gelesen im neuen Fluter-Heft (hier kostenlos zu bestellen), mit einem ganz aktuellen Thema
Getrunken einen Schluck von Ks Fanta White Peach. K: „Willst du mal probieren?“ „Jaa. Woher hast du die Dose?“ „Von Rewe. Das kommt aus Asien.“ „Und was kostet das?“ „2,50 EUR“ Huch. Nicht ganz mein Geschmack, zu süß, zu Eistee-ig — und zu teuer
Gegessen Kirschen. Ich mochte so gerne diese riesigen Schaufeln, die da im Supermarkt zum Schöpfen in der Kiste lagen (ich hab die in der Mini-Version für Kaffeebohnen zuhause)
Gelacht I K bricht auf zum Gym. Irgendwann nicht viel später kommt er wieder zurück: „Ich wurde gerade aus dem Gym geworfen!!“ Ich, perplex (und überlegend, was man wohl anstellen muss, um aus dem Gym zu fliegen): „Wasss??? Warum???“ „Weil ich Crocs anhatte. Das ist mir noch nie passiert!! Ich war nicht das erste Mal mit Crocs dort!“ Hahahhahaha. „Ein Mitarbeiter kam her zu mir und meinte: 'Bruder, tut mir echt leid, ich muss dich bitten zu gehen. Mein Chef ist grad da. Mit Crocs darf man nicht trainieren‘.“ Diese Szene hätte ich gerne gesehen!! Und dann noch diese lustigen Cars-Crocs, ich kann nicht mehr
Gelacht II über Steinmetz-Talk. Ich sitze an meinem Schreibtisch, hinter mir am Balkon arbeiten die Steinmetze. Erst haben sie es von Fußball. Noch Tage nach der Deutschland-Niederlage gegen Paraguay schimpfen sie über den Schiri. Dann geht es weiter mit Fachgesprächen. Der Meister ruft runter zum Gehweg, wo die Schleifmaschine röhrt: „Waldemar. Oder wie heißt er? Riccardo! Igor! Komm mal hoch.“ Waldemar/Riccardo/Igor klettert das Gerüst hoch. Meister: „So, staubiger Bruder. Komm mal hier rüber, bitte. Dann heben wir das Profil mal rein. Zwei, drei, hopp...“ Der dritte auf dem Balkon bemerkt wohl schlechte Laune bei Riccardo: „Ricci, was isch los?“ „Das regt mich so auf. Mir ist drei mal das Schleifpapier geschmolzen.“ „Bisch halt en Warrior.“ „Wer hat sich überhaupt das Profil für hier oben ausgedacht?!“ „Der Kaiser.“ Hahaha. Und dann nölt Riccardo, dass er jetzt das Schleifpapier von der Maschine kratzen muss. Das gab mir Flashbacks in meine Jahre als Azubi in der Schreinerwerkstatt. Ich musste oft typische Azubi-Arbeiten machen wie Fegen, Schleifen, solche Sachen... Und immer bekam ich zu hören: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Pfff
Gelacht III als ich ein kleines Schachbrett-Dekor an einer Fassade beim Radeln entdecke
Gelacht IV P reist aus Heidelberg an. Als sie heimkommt, erzählt sie von der Busfahrt vom Hauptbahnhof zu uns nach Hause: „Der Kontrolleur hat mich angesprochen im Bus. Ich wusste erst gar nicht, was er wollte. Ich so: 'Was ist?' Er so: 'Ich will die Fahrkarte sehen.' Hehehehe. Dann hat er mich gefragt, ob ich Südländerin bin. Er tippte auf Griechin oder Italienerin. Ich hab gesagt, ich bin leider 'nur' Deutsche. Da meinte er: 'Du musst nach Sizilien kommen. Da komm ich her.' Und ich frage: 'Ist es da sicher?' Er: 'Wo ist es denn heute noch sicher?' 'Stimmt, ich habe gerade Urlaub in Marseille gemacht.' Ich hab beinah meinen Ausstieg verpasst, weil der Fahrer die Tür nicht geöffnet hat. Der Kontrolleur rief dann nach vorne: 'Hey Kollege, mach mal die Tür auf!!'“ Lol
Gefreut als ich eine special Dahlie auf dem Blumenfeld zum Selbstschneiden entdecke, Flora Incognita sagt, es handelt sich um eine großfiedrige Dahlie (ich mag, wie aus dem „Bollen“ in der Mitte einzelne Blütenblätter herausragen). Eine Artischocke hab ich auch gleich noch mitgenommen. Als ich mit den Blumen in der Hand das Messer zurück bringe, öffne ich in meinen Momsky-Geldbeutel und merke, dass ich NULL Münzgeld dabei habe. Oh nooo. Zum Glück entdecke ich ein Schild bei der Messerablage, dass man auch mit Paypal zahlen kann — wie cool! 
Geärgert bevor ich raus gehe, schneide ich ein paar Melonensticks und stelle sie in den Kühlschrank. Gedacht als kleine Erfrischung, wenn ich vom Radeln zurück bin. Als ich heimkomme und mich schon auf die Melone freue, sind die Sticks weg. Uahhhhh. Das erinnert mich daran, wie ich mal das Gespräch einer Gruppe junger Leute mitbekam, und einer erzählte: „Wenn eine Kuchenschachtel im Kühlschrank steht und du machst den Kühlschrank auf und freust dich auf ein Stück und dann öffnest du sie und die ist leer. Das ist abartig. Wer stellt eine leere Schachtel in den Kühlschrank??“ Ich kenne da auch so paar Kandidaten
Gefunden ein Buch von früher, aus dem ich gerne den Kindern vorgelesen habe. Ich hab eigentlich was ganz anderes gesucht, da fällt mir „Der kleine Nick“ in die Hände. So süß! Als ich ein bisschen darin blättere, entdecke ich das Kapitel mit dem Briefmarkenthema. Ich mag so sehr die Illus von Sempé. Für mich sind Briefmarken Minikunstwerke. Wenn sie gut gemacht sind! Aber heute gibt es viele schlechte. Das ärgert mich immer. Man könnte die alle so schön gestalten! P hat neulich erzählt, dass sie sich aktuell Folgen von „Der kleine Nick“ auf französisch anhört (man könne die Sprache so super lernen) und dass sie Lust hat, nochmal ins Ausland zu gehen — nach Frankreich!
Gelernt I einen neuen Begriff aus der Jugendsprache. L kommt vom Einkaufen. Sie hat u.a. Babybananen dabei. Ich so: „Sind die niedlich!“ L: „Gell!! Die geben mir voll My-Shayla-Vibes.“ „Was ist das denn!?“ Und dann schickt sie mir eine Erläuterung: „Wenn es als Ausdruck gemeint ist (z. B. in einem Song, TikTok oder als Spitzname), kann es auch einfach „meine (besondere) Person / mein Mädchen“ bedeuten. Die genaue Bedeutung hängt vom Kontext ab“. Ahaaaa. Wie L allerdings den Bogen von Babybananen zu My Shayla hinkriegt weiß ich nicht, haha. Aber der kleine Affe auf der Banderole ist sehr lustig. Er hat Spaß auf seinem Bananenboot, wie Banana Joe früher, hehe
Gelernt II einen neuen französischen Begriff. Als ich Fotos von Ps Marseille-Trip durchschaue, lese ich bei einem Bild von Eissorten, dass das Parfum heißt. Da steht: „Merci de changer de cuillère à chaque parfum“ (also man soll den Löffel wechseln nach jeder Sorte). Hehe. P fragt in der Gruppe: „Ratet, was eine Kugel gekostet hat?“ Omi tippt auf 2,50 EUR. Hm, das reicht wahrscheinlich nicht.“ P: „4 EUR.“ Ps Meinung zu Marseille ist sehr ambivalent. Sie erzählt von einem geklauten Handy ihrer Freundin, einer Schlägerei und zahllosen gaffenden Männern, die sie pausenlos angequatscht hätten. „So was habe ich noch nie erlebt! Niemals würde ich alleine da herumlaufen. Nachts schon gar nicht.“ Wie traurig. Weil die Stadt an sich schön ist, sagt P, sie mochte sehr die Häuser, die Cafés, den Strand, den Hafen...
Gelernt III warum auf Haalands Norwegen-Trikot „BRAUT HAALAND“ steht — das war mir beim letzten Norwegen-Spiel aufgefallen. Google sagt: „Bei Spielen der norwegischen Nationalmannschaft trägt Erling Haaland den Namen seiner Mutter, Gry Marita Braut, auf dem Trikot, um seine familiären Wurzeln zu ehren. In Norwegen ist es üblich, beide Familiennamen als gleichwertigen Ausdruck der eigenen Identität und regionalen Verbundenheit zu führen. Sein vollständiger Name lautet Erling Braut Haaland. Während er bei seinem Verein Manchester City in der Regel nur den bekannteren Nachnamen seines Vaters Alf-Inge Haaland auf dem Rücken trägt, nutzt er für sein Heimatland die volle Namensvielfalt.“ Feier ich! Damit konnte ich sogar K überraschen. Er fand die Idee auch voll cool
Gelernt IV was Fallrückzieher auf Englisch heißt: Bicycle kick. K und ich feiern Olisé
Gekauft eine LP von Lawrence Weiner. Nur wegen der Typo und den Worten. Ich habe nämlich gar keinen Plattenspieler. Aber der LP lag aber ein Zettelchen bei mit einem Code zum Download der Songs. Sehr schräge Musik... Der erste Song ist eine Art Saxophonsolo mit darüber gesprochenem Text (Kostprobe: „Ungeeignet machen. Armes Häschen bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst. Has hüpf, Has hüpf. Feuer und Wasser gemischt. Feind hört mit. Zischend [...] Auf Sand gebildet sein, mit einer anderen Basis. In Klammern Basis. Tatsache... Feuer und Wasser gemischt. Feind hört mit. Zischend...“) Sehr künstlerisch, wie eine Klanginstallation. Aber ich mag crazy

Schönes Wochenende!






















Samstag, 27. Juni 2026

Blick zurück

Gesehen I viel Fußball. P schaute zeitgleich ECU GER in Heidelberg mit den amerikanischen Gaststudenten beim Public Viewing. Erst schickte sie ein Bild aus dem Marstallhof und am Ende schrieb sie: „Sch... Spiel“, lol
Gesehen II Fenster, die nach außen aufgehen bei Loréal (feier ich), und eine ambitionierte Hecke, die parallel getrimmt war zu dem Haus dahinter, hehe. Und weitere interessante Häuser, neue und altbekannte
Gehört Guesch Patti — Etienne, nachdem ich auf Insta zufällig erfahren habe, dass sie kürzlich gestorben ist, mit 80 Jahren. Das Lied hab ich 1987 in Dauerschleife gehört, z.B. auf endlos langen Autobahnfahrten nach Süditalien. So gut
Getan I eine Wärmflasche ins Eisfach gelegt und nachts in mein Bett mitgenommen
Getan II um 7.00 Uhr zum See gedüst. War erstaunlicherweise schon recht viel los dort! Überwiegend Senioren, sehr gut ausgestattet mit Wohnmobil, Schlauchboot und SUP, hehe. Ich will endlich auch mal SUP ausprobieren... Auf dem Rückweg vom See hab ich mir noch die Kirche angesehen, die mir schon beim ersten Mal Hinfahren aufgefallen war. Die St. Albertus Magnus Kirche wurde 1975 geweiht und vom Architekten Alois Mutschler entworfen. Leider hab ich keine weiteren Infos über ihn finden können im Netz. (Ob er wohl mit Carlfried Mutschler, der die krasse Kirche in Mannheim-Rheinau von neulich geplant hat, verwandt ist? Über die besagte Pfingstbergkirche hab ich btw gerade herausgefunden, dass „sie das weltweit einzige Gotteshaus ist, dessen Wände komplett aus Glas bestehen“. Wusste ich doch, dass das was ganz, ganz besonderes ist!)
Getan III mich ins ZKM verdrückt, da ist’s klimatisiert. Die Notizen zu diesem Blick zurück hab ich in einem Alcove Sofa sitzend geschrieben, auf meinem Tischchen ein mitgebrachtes Soda Zitron
Gelesen über den Architekten Norbert Heltschl, der das tolle Freibad in Innsbruck entworfen hat (das ich hier auf dem Blog gezeigt hatte), mit dem noch tolleren Namen Tivoli. Sein Haus am Gardasee in dem Bericht ist ja wohl auch nicht von schlechten Eltern!
Getrunken einen Iced Strawberry Matcha Latte bei Megges nach dem See. War voll guat
Gegessen ganz viele Salate, z.B. Tomate Mozzarella. Bei dieser Hitze kann ich nicht kochen. Es ist so verrückt. Früher war es heiß, wenn es draußen 30 Grad hatte. Heute hab ich drinnen 30 Grad gemessen. Dann wünsch ich mir eine Klimaanlage und weiß aber gleichzeitig, das ist nicht die Lösung — nur Symptombehandlung. Und eine Klimaanlage erzeugt ja auch wieder Wärme bzw. CO2 — ein Teufelskreis. Wenn ich Sachen lese von einer Wissenschaftlerin, die sagt „Das, was wir gerade erleben, ist erst der Anfang. In 10 Jahren werden wir sagen, das war kühl damals.“ bekomme ich es mit der Angst zu tun. Vor allem, wenn ich an die folgenden Generationen denke und mir von K sagen lassen muss „Wir müssen das ausbaden, was ihr angerichtet habt.“ Womit er recht hat! Wie das schmerzt... Und aus der Politik hört man zu diesem Thema — nichts. Oder wie ich gelesen habe in einem Kommentar auf Insta: „Merz sitzt schön in seinem klimatisierten Bundestag, den juckt das nicht.“ Und dann sehe ich in der Stadt in der Bullenhitze Obdachlose hinter einem Haus sitzen und mir kommen fast die Tränen. Gerade wurden bei uns in der Stadt viele große Bäume gefällt und gefühlt wird alles zubetoniert. Es ist zum Verzweifeln
Gelacht I über Stories aus Frankreich von P. Sie ist mit zwei Freundinnen zur Fête de la musique nach Marseille gereist. Kurz vor ihrer Reise hat sie mir noch ein Ranking geschickt, das mir nicht so gefallen hat. Als sie zurück kommt, erzählt sie, dass ihrer Freundin das Handy gestohlen wurde und sie an einer Schlägerei vorbei gekommen sind. Oh nooo. Aber es gab auch, neben viel Musik, witzige Erlebnisse. Ein französischer Junge spricht P an: „J’aime ton énergie.“ Sie versucht ihm klar zu machen, dass sie nicht so viel Französisch spricht: „Je suis allemande.“ Und er dann: „C’est pas grave.“ Ich musste so lachen. So süß
Gelacht II dass Flo Wirtz auch so gerne in den Pool jumpt wie mein K — mit den wagemutigsten Sprüngen. K schickte mir ein TikTok-Video und schrieb dazu „Flo Wirtz wie ich“
Gelacht III über funny Autoaufkleber. Einmal am See, einmal am Supermarkt. Diese grumpy Micky Maus, ich kann nicht mehr
Gefreut I über Postkarten aus Marseille 
Gefreut II dass das Auto-Maintaining gut funktioniert. K schickt eine zwei-Wort-Info, Momsky führt aus. Check. Hahaha
Geärgert I über nächtliche Arbeiten an den Gleisen (die Arbeiter tun mir auch voll leid!). Gerade erst wurde die Plane von den Balkonarbeiten vom Steinmetz entfernt, weil der Steinmetz jetzt erst mal eineinhalb Wochen die Teile in der Werkstatt fertigt. Und ich hatte mich schon gefreut, endlich nachts wieder bisschen lüften zu können. Und dann war es die ganze Nacht laut und stinky. Bissl viel gerade
Geärgert II dass ich in eine Baustelle komme, von der ich noch nichts wusste, plötzlich im Stau stecke und dann eine Umleitung nehmen muss. Aber die führt wenigstens am Hafen vorbei, den mag ich gerne. Und ohne den Umweg hätte ich auch nicht die lustigen Kringel in der Stromleitung entdeckt
Gelernt I dass es in Marseille keine Brezen gibt. Ich hatte P den Auftrag gegeben, dort Ausschau zu halten. Weil ich weiß, dass im Elsass Brezen sehr wohl ein traditionelles Gebäck sind. Das giltet wohl nicht für Südfrankreich, haha
Gelernt II wer die großartigen Buchstaben auf dem Lenbachhaus in München entworfen hat — nachdem ich im Schaufenster des Kunstnetzwerks ato hier in Karlsruhe ein altes Plakat vom Lenbachhaus hängen sah. Ich recherchiere dann immer voll gerne nach so was. Das ist so bereichernd und so gut, dass das heute so toll geht, dank Internet. Jedenfalls hat der Künstler Thomas Demand die 1 m großen Lettern entworfen, hier zu sehen auf seiner Homepage. Dafür hat er zwei Schriftarten verknüpft. Auf der Seite des Lenbachhauses steht: „Die Lettern sind dreidimensional geformt und entwickeln sich aus der Grundfläche einer Antiquaschrift mit Serifen. Nach vorne hin verjüngt sich diese zu einer Groteskschrift. Die Antiqua ist der bei Museumsgründung 1929 verwendeten Typografie entliehen, während die Groteske dem heutigen Schriftgebrauch des Hauses entspricht.“ Was für eine Idee, so grande! Wirklich!!
Gekauft I Kühlgel ohne nennenswerte Wirkung, mit einer Vorgeschichte: P hat mir (ein wohl virales) Kühlgel empfohlen. Ich also nichts wie zur Apotheke. Das special Kühlgel war nicht vorrätig, aber man bestellte es mir und ich sollte um 16 Uhr wieder vorbeikommen. Was ist nicht da, als ich um 16 Uhr vorbei komme? Genau! „Unser Lieferant hatte das nicht mehr. Aber ich habe es jetzt bei einem anderen Lieferanten bestellt. Sie können um 18 Uhr das Gel abholen.“ Zum Glück hab ich vorher angerufen — das Kühlgel war wieder nicht dabei! Ich hab dann bei einer anderen Apotheke ein Alternativ-Gel bestellt. Wurde aber enttäuscht —  dieses Gel hat kaum Wirkung. Immerhin ist das nicht-wirkende Kühlgel schön blau, haha
Gekauft II einen Fußball für K, diesmal den richtigen. Nachdem ich letztes Mal aus Versehen a) einen zu kleinen und b) einen Futsal-Ball geholt hatte. K: „Ist ja lieb, dass du mir einen Ball schenkst! Ich würde ihn nehmen, auch wenn er bisschen klein ist. Aber das ist ein Futsal-Ball und der ist schwerer als die anderen, weil er für die Halle gemacht ist. Den kann ich nicht verwenden auf dem Rasen.“ Oh noooo

Schönes Wochenende!