Samstag, 6. Juni 2026

Blick zurück

Gesehen I einen Teil der Verleihung des Deutschen Filmpreises im Live-Stream. Besonders gefreut hat mich, dass Senta Berger zum ersten Mal in ihrem Leben für die Lola nominiert war und direkt gewonnen hat — für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Ich mag sie sehr (als Kind hab ich gern „Die schnelle Gerdi“ mit ihr geschaut, hehe). Sie ist lieb, witzig und eine tolle Schauspielerin, und sieht so super aus mit 85. Beneidenswert. Ich mochte den Film „Die Lücke“ sehr! So sweet, wie sie mit ihrem Sohn auf die Bühne kam — sie sind so schön innig. Beeindruckt war ich außerdem, wie vielseitig begabt der Gastgeber der Sendung ist, Christian Friedel (kannte ihn aus dem Film „Elser“ ). Er hat charmant und souverän moderiert, gesungen und getanzt und das über drei Stunden lang! So viele Talente auf einmal, schauspielern kann er nebenbei auch noch. Wow, echt
Gesehen II eine Anzeige vom Jüdischen Museum München im Zeitmagazin. Die Schrift hat mich neugierig gemacht und ich habe genauer nachgeforscht. Es geht um die Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“ — eine Kooperation des Jüdischen Museum Hohenems mit dem Jüdischen Museum München. Klingt spannend! Hier ein PDF vom Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung in Hohenems
Gehört Tayc — Need. Wieder ein Song aus Ps sehr französisch-lastiger Playlist. Tayc scheint eine klitzekleine Vorliebe für Goldschmuck zu haben
Getan beim Spazierengehen viele blaue Details entdeckt. Muss wohl sehr ansteckend gewesen sein, denn ich hab zuhause gleich die blaue Vase von der Vitrine geholt und auf den Tisch gestellt. Und ein bisschen mit blauer Farbe gewerkelt
Gelesen über die sehr sehr tolle Mokka-Milch-Eisbar in der Kar-Marx-Allee in Berlin und nebenbei einen neuen Grafiker kennen gelernt, nämlich Klaus Wittkugel, der die Lettern auf dem Dach entworfen hat (hier ein nices Foto). Das Gebäude, der Name, die Typo, einfach alles so super — und dass sie es wieder zum Leben erweckt haben! Es gab aber jetzt scheinbar so einen unerwarteten Ansturm, dass kurz geschlossen werden musste. Ab 12.6.26 soll die Mokka Milch Eisbar wieder öffnen, hab ich gelesen. Das Kino International gleich nebenan ist auch top
Getrunken einen Iced Latte im Thalia-Café mit P, wo ich zum ersten Mal war. Ich hatte aus dem Augenwinkel mitbekommen, dass uns ein Typ gegenüber unseres Tisches beobachtete. Und als wir gingen, sprang er plötzlich auch auf und fragte P nach einem Date — das sie aber abgelehnt hat. Ich war richtig perplex. Später meinte sie: „Wieso passiert das immer, wenn du dabei bist? Im Venus letztens ja auch!!“ Auf dem Rückweg sind wir noch kurz in die Badische Landesbibliothek, um die kleine Ausstellung „Träume, Wunder, Abenteuer — Sehnsuchtsorte in der Reiseliteratur“ anzuschauen. Mein Heimatort kommt auch vor (das Hebererhaus in Bretten). Und „Merch“ nehmen wir bei der Gelegenheit auch gleich mit, in Form von Postkarten
Gegessen Duplo. Dieses Fußballmarketing jetzt überall, hehe. Ich hab meine Codes gegen ein paar Sammelbildchen eingelöst. Mein liebster Spieler, Gnabry, war auch dabei. Wir haben überlegt, ob er mit nach USA geflogen ist, obwohl er ja nicht bei der WM dabei sein kann, weil er verletzt ist. K meinte, ja. Das war auch so lustig: wir haben mit der Flugradar-App verfolgt, wo sich die Mannschaft gerade befindet auf ihrem Flug von Frankfurt nach Chicago. K hat sich total gewundert, dass sie Linie fliegen — und das mit einem ganz besonderen, modernen Flugzeug! Der Airbus350 stößt 30 % weniger CO2 aus als das Vorgängermodell
Gelacht I über Ks Pro-Tipp, der ja neulich einen kleinen Fehler in meinem Wochenrückblick korrigierte: „Lass doch am Ende, wenn alles komplett ist, den Text einmal durch die AI laufen und auf Fehler korrigieren.“ Ohaaa, warum bin ich noch nie auf die Idee gekommen? Das werde ich mit diesem Text, den ich in der Sekunde hier tippe, erstmals antesten! (Edit: das Verfahren ist nicht so gut geeignet für meinen Zweck, weil danach die ganzen Links fehlen und der Text komisch formatiert ist)
Gelacht II dass beim Spiel D vs FIN alle pinke Schuhe anhatten, das ist mir während des Spielschauens voll aufgefallen. Am Tag danach war alles voll damit auf Insta (hier ein aussagekräftiges Foto dazu auf Spiegel.de). K meinte zu mir, das sei Zufall. Hö
Gelacht III dass die Waschanlage ein Trikot von Atalanta Bergamo trägt (schwarz-blau)
Gelacht IV beim Einkaufen, als ich den Fußballschuh in der Getränkeabteilung entdecke, oh Mann
Gelacht V K hat einen Kollegen zum CL-Finale-Schauen eingeladen. Sie unterhalten sich das ganze Spiel über — so lustig. Am nächsten Morgen finde ich auf dem Küchentisch eine Visitenkarte mit Foto vom Kollegen. Ich frage K: „ Warum liegt hier eine Visitenkarte von I?“ „Er hat von seinem Ausbilder 400 Visitenkarten bekommen und weiß nicht, wohin damit.“ „Ahaa. Voll lustig, er trägt ja sogar Krawatte auf dem Foto.“ „Die haben sie mit AI nachträglich in das Bild eingebaut, weil sein Chef wollte, dass er eine Krawatte in Firmenfarbe trägt.“ Hahaha, wie funny. Als Kai Havertz ein Tor für Arsenal erzielt, führt K weiter aus: „Das hat er genauso gemacht bei seinem letzten CL-Finale, damals noch für Chelsea.“ Ach und: „Arsenal hat einen eigenen Standardtrainer, der 10.000 Pfund extra kassiert für jedes Tor nach einer Ecke. Arsenal hat die Taktik, ein Tor zu machen und dann hinten den Bus zu parken.“ „Den Bus zu parken? Du meinst, dass sich dann alle immer hinten rein zu stellen? Nur noch verteidigen?“ „Jaa! Das ist eigentlich doof. Und sie hätten es nicht verdient, auf diese Weise CL-Sieger zu werden. Sie sind auch schon Premier League Meister geworden gerade.“ Hat ja dann auch geklappt — Paris hat gewonnen
Gefreut I als ich auf Insta folgende Headline lese: „New study from University College London: Enjoying the arts has the same effect on aging as a weekly workout“ — Neue Forschungsergebnisse des University College London haben ergeben, dass die wöchentliche Beschäftigung mit Kunst und Kultur den biologischen Alterungsprozess in gleichem Maße verlangsamen kann wie regelmäßige körperliche Betätigung. Ohaaa. Hab ich gleich mal P weitergeleitet, damit sie auch weiterhin schön mit mir ins Museum geht, lol
Gefreut II dass ich eine alte Karte aus den 1960er Jahren vom Tivoli Freibad in Innsbruck wieder gefunden hab (auch lustig, der Text hintentrauf*). Ich hab die Postkarte letztes Jahr in einem Ansichtskarten-Versand bestellt, weil ich das Freibad so toll fand. Erstens die Architektur und das geometrische Muster an der Wand und zweitens die Lage, diese Berge im Hintergrund — und nicht zuletzt wegen des 10-Meter-Turms, der mich an einen sitzenden Hund mit spitzen Ohren erinnert. Der Architekt war Norbert Heltschl, der sich mit seinen Bauten an Vorbildern der Klassischen Moderne wie Frank Lloyd Wright, Richard Neutra und besonders Le Corbusier orientierte
Gefreut III über „Postkarten“ (= Fotos) von P aus Garmisch. Zum neidisch werden. Als sie heimkommt, hat sie ein Souvenir für mich: ein tiny Fläschchen Marillenlikör, süß. Und sie bringt einen pinken Flaschenöffner mit: „Den hab ich beim Torschießen in der Fußgängerzone in Garmisch gewonnen.“ Haha. Er hat die gleiche Farbe wie mein neuer Rollerball Pen. It’s a match
Geärgert dass mein Bucket Hat unerlaubt die Farbe gewechselt hat, uahhh (auch noch hellblau... rosa wär ja noch cool gewesen)
Gewundert I über Kunst in einer Unterführung. Eigentlich vielmehr gefreut — gewundert hab ich mich nur deswegen, weil ich die Kunst zum ersten Mal wahr nehme, obwohl ich da nicht zum ersten Mal lang fahre... Da hängen Spiegel an der Wand, deren Oberfläche an gekräuseltes Wasser erinnert, witzige Idee 
Gewundert II dass ich eine neue Kirche in Karlsruhe entdecke — die St. Michael Kirche. Sehr viel Beton — sogar das Pfarrhaus daneben ist im gleichen Stil gebaut, ein richtiger Betonkomplex. Ich hab gelesen, dass die Kirche nur geöffnet ist, wenn Gottesdienst ist und konnte leider nicht den Innenraum bewundern
Gekauft Briefmarken. Endlich gibt’s wieder nette Motive. Ich mag Pixel


Schönes Wochenende!

*
die Postkarte ist am 6.8.1965 in Innsbruck gestempelt

Liebe Cornelia,
 
da Christl schon wieder isst, muss ich natürlich zuerst schreiben. Bei schönstem Wetter sitzen wir (und Waltraud) im Schwimmbad und denken mit Bedauern an euch, die auf der Heimfahrt sind. Bei dem Wetter und dem Fahrer! Uns geht euer Geschrei furchtbar ab. Eben imitiert Christl unsere Frau Martha. Es ist köstlich!! Nun erklärt sie noch zu allem Überfluss, ihr Gehirn sei leer gebrannt, ich solle gefälligst weiterschreiben (Christl kritzelt dazu: unerhört, sie meint sich selbst. FRECHHEIT!). 

Wir hoffen, bald von dir Post zu bekommen.
Deine Dorli, Christl, Waltraud

Vorne ist auf der Tribüne „Da liegen wir irgendwo“ aufgeschrieben
Auf dem Turm steht „10 m“ und ein Strichmännchen, hehe

Beim Text ist ein Umriss gezeichnet, nebendran steht „das Sonnenöl“
Ich mag immer sehr diese kleinen Details...







Samstag, 30. Mai 2026

Blick zurück

Gesehen I „Kinderschauspieler — Der Preis des Erfolges“ in der Mediathek. Sehr interessante, aufschlussreiche und auch traurige Doku. Unter anderem mit Luna Jordan, die kürzlich viel zu früh mit 25 Jahren verstorben ist. Ich hab sie mal im Film „Dead Girls Dancing“ gesehen und war sofort geflasht von ihrer Ausstrahlung; ich hatte sie vorher nicht gekannt. Ihr Tod hat mich betroffen gemacht, so jung. Und so klug, was sie in der Doku sagt — sie thematisierte bei ihrer Dankesrede beim Österreichischen Filmpreis 2022 Machtmissbrauch in der Film-und Theaterbranche (hier mehr dazu). Klare Empfehlung für diese Doku!
Gesehen II einen seltenen VW Porsche, wie meine Eltern einen hatten vor über 50 Jahren (wie ich als Baby kreischend davor liege...), fast die gleiche Farbe — und auch noch meine Initialen auf dem Nummernschild. Immerhin hab ich mir gerade wenigstens ein original Porsche-R von einem 911er auf eBay geschossen, haha. Meine Mama ist damals mit dem Porsche  zum Unterrichten an ihre Schule gefahren. Als sie einen Kollegen Jahrzehnte später an einer anderen Schule wieder trifft, meint der: „Sie waren die, die immer mit dem Porsche zur Schule kam, oder?“ Lol
Gesehen III im Vorbeilaufen, dass auf dem alten ROTAG-Areal gerade ein Biergarten hergerichtet wird (hier ein paar Fotos, wie es in dieser ehemaligen Fabrik innen aussieht). Zur WM machen sie dort auch Public Viewing
Gehört Omar LinX — Can’t forget. Das kam einfach random auf Youtube. Der Song ist von 2014
Getan I zum Dammerstock geradelt. Das „Gasthaus zum Dammerstock“ ist jetzt fertig renoviert und hat zur Zeit donnerstags bis samstags von 17 bis 22 Uhr geöffnet (slow opening), hab ich dort auf einem Schild gelesen. Auf dem Weg zurück hab ich mir eine Wicke von einem Riesenblumenfeld stibitzt. Mal sehn, ob die in ein paar Tagen wieder ihre Farbe ändert
Getan II beim Bahnhofsviertel bisschen herumgelaufen, nachdem ich K dort rausgelassen hab. Besonders mag ich den Alkerblock dort — einen Wohnblock, entworfen vom Architekten Hermann Alker (hier mehr dazu; von Alker stammt auch das tolle Alte Hochschulstadion auf dem KIT-Campus Süd). Ich steh auf so kleine feine Details wie die geriffelte Linie zwischen den Fassaden-Oberflächen. Einen Tag später lese ich zufällig auf Insta, dass genau dort (wenn man durch das Hoftor geht, was ich mich nicht getraut habe) Egon Eiermann sein Büro hatte!
Gelesen in „50 Werke von Meisterinnen  — Ein Museumsführer für Baden-Württemberg“ von Barbara König. Super interessant (mit Werken u.a. von Hanna Nagel, Jenny Holzer, Pipilotti Rist und Rosemarie Trockel)! Gerade neulich habe ich gelesen, dass im Kunstmuseum Karlsruhe der Anteil der Werke von Künstlerinnen bei 17 % liegt. Das müssen mindestens 50 % werden
Getrunken eine Eigenkreation aus Resten im Kühlschrank: Ginger-Ale-Limo. Dafür 2 Limetten auspressen und den Saft in einen 1-l-Pitcher schütten, ein paar Blättchen Minze klein schneiden und dazu geben, mit je einem halben Liter Ginger Ale und Wasser auffüllen. Mit viel Eis genießen! Saulecker
Gegessen Obstsalat, leider ohne „Wieder-da-Lambada“
Gelacht I über einen Postillon-Spruch auf Insta: „WM-Sensation! Nagelsmann holt Lothar Matthäus als Libero“. K fand es nicht cool, dass Nagelsmann Neuer nominiert hat als Torwart, (großes Thema hier, haha). Auch dass Nagelsmann bei der PK zur Nominierung (Weihnachts?-)Socken (mit Zuckerstangenmotiv) trug, die Baumann ihm einst geschenkt hatte — hier. K: „Respektlos, wenn du mich fragst.“
Gelacht II wie K nachts gebannt auf seinem Computer starrt und Ancelottis Verkündigung vom Brasilien-Kader verfolgt. Die große Frage war scheinbar, ob Neymar dabei ist (ja!). K: „Er würde seine letzte WM spielen.“ Aktuell ist Neymar aber verletzt und die WM steht auf der Kippe. Gerade habe ich gelesen, dass es ein Ultimatum für ihn gibt bis 12.6., seine Fitness nachzuweisen. Es bleibt spannend
Gelacht III als eine Frau mit Schwimmreif unter dem Arm Richtung Alb auf der Straße vorbeiradelt. So was hätte ich am See auch gebrauchen können. Oder eine Luma. Oder noch besser, ein Standup-Paddle. Das hatten am See erstaunlich viele (und ganz besonders toll fand ich das Brett auf dem der Mann paddelte, während die Frau sich sonnte, hehe)
Gefreut einen neuen, sehr schönen Baggersee entdeckt zu haben (dank Tipp von Ks Freundin). So lustig, die Leute da immer. Links von uns war ein älteres Päärchen, das sich in einer Tour zoffte. (So lustig war das eigentlich gar nicht. L: „ Warum sind Leute so?“) Hinter uns saß ein Mann, der die ganze Zeit telefonierte. Am anderen Ender der Leitung fragte wohl jemand, wie lange er dort sei, denn er sagte: „Ich bleib nur kurz, ich hab gar keine Sonnencreme dabei. Ich hopf jetzt mal kurz in den See.“ Rechts von uns unterhielten sich zwei Omis über die Wassertemperatur: „Ich hab gehört, der See soll 17 Grad haben.“ (Das scheint mir bissl zu wenig zu sein, das Wasser war sehr angenehm!). Und dann waren da zwei Jungs, so im Alter von P. Sie hatten wohl Proviant dabei, denn der eine fragte den anderen: „Magst du ein Schokobrötchen?“ Wie süß... Im Wasser unterhielten sie sich über Fische. Mit vielen „Bruders“ und „Diggahs“ in jedem Satz und am Ende machten sie mir bisschen Angst: „Hier ist bestimmt ein 3m-Wels, hahahha.“ Oh noooooo. Als ich mit L vom See zurückkomme, fragt mich K., wie ich den See fand, immerhin kam der Tipp von ihm. „Super!!“ „Und? Warst du im Wasser?“ „Jaa!??! Drei, vier mal.“ K: „Waasss? Du?? Im Wasser??“ Warum ist ihm das so ein Rätsel!? Auf dem Rückweg brachten wir unser Pfand zurück und tauschten es gegen ein Laugenbaguette ein (Brezen waren aus, huch — das kenn ich sonst nur von Garmisch). Rundum schöner Tag am See. Aber eine Paketlieferung hab ich währenddessen verpasst. Als ich heimkomme, liegt ein Abholzettel im Briefkasten. Ich wusste gar nicht, dass Pakete neuerdings in Packstationen zur Abholung bereit gestellt werden. Gar keine schlechte Idee!
Geärgert dass ich erst zuhause bemerke, dass bei meiner Drogeriemarkt-Express-Bestellung was fehlt. Ich dachte mir noch, das „System“ könnte fehleranfällig sein, weil das ja auch nur Menschen sind, die die Bestellungen zusammen richten. Reklamieren/Erstattung ging aber easy in der App
Gestaunt über ein sozusagen neues Papamobil. Der Papst weiht den neuen E-Ferrari ein — das sehe ich in einer Boulevard-Sendung im TV. Ich berichte K davon. Er wusste es natürlich schon — wie kann es anders sein? Ich: „Dieser Ferrari kostet 500.000 EUR. “ K korrigiert: „650.000 EUR!“
Gelernt I dass K die neuartigen Rücklichter bei E Mercedes und E Ferrari nicht feiert. Passend dazu wird mir ein lustiges Bild auf Insta angezeigt, das ich ihm weiterleite
Gelernt II für was das C in „C. Josef Lamy“  steht. Das stand als Absender in meiner E-Mail-Bestell-Bestätigung. Ich hab mir den Füller meiner Kindheit wieder geholt, aber etwas knalliger als damals, nämlich in Pink — und als Rollerball-Pen. Er hat keine Feder, schreibt aber mit Tinte; raffiniert. Auch K war sehr angetan, das will was heißen. (Er so ganz erstaunt: „Ist das ein Hybrid? Tinte und Roller!!“) Erst dachte ich, das C steht bestimmt für Carl. Aber als ich Google befrage, werde ich eines besseren belehrt. Dass Lamy in Heidelberg sitzt, wusste ich, nicht aber, dass das C für Clifford steht, hui. Der Firmengründer war Amerikaner! Dann könnte der Inhaber von meinem Kiosk neben der Schule früher ja doch recht gehabt haben mit seiner Aussprache. Immer, als Klein-Juli Tintenpatronen kaufte, sagte der Mann hinter der Theke: „Ah, für dich einmal Lämmy-Patronen.“ Wir haben das immer bisschen belächelt. Aber vielleicht wusste er ja, dass der Firmengründer Amerikaner war und hat das nur englisch ausgesprochen. Ohaaa
Gelernt III was Tintenlöscher auf englisch heißt. Bei uns hieß das in der Schule damals „Killer“
Gelernt IV dass es eine Via Julia gibt! Ich kannte die Via Claudia, aber Via Julia war mir neu. Der Weg geht von Günzburg über Kissing (ich mag den Ortsnamen) bis Salzburg
Gefunden eine super erhaltene amerikanische Ausgabe von „Momo“ am Wegesrand und sie sofort in meinen Fahrradkorb gepackt — für P
Gekauft Sonnencreme. Für L musste es Sonnenöl sein (wichtig, hehe)

Schönes Wochenende!