Samstag, 26. September 2026

Blick zurück

Gesehen I die Mini-Serie von Tahsim Durgun, „Deutschland, ich küss dein Herz“ in der ARD-Mediathek. Super! Ich feier seine Tante Zeynep. (Ich mochte auch sehr gerne sein Buch „Mama, bitte lern deutsch“). Gerade hab ich auf Tahsims Insta-Kanal gelesen, dass er sich zurückzieht und seine Lesetour auf nächstes Jahr verschoben hat. Ich hab ja bisschen seine Geschichte mitverfolgt und ich frage mich immer, wenn Menschen in relativ kurzer Zeit so groß und erfolgreich werden und so viele Sachen gleichzeitig machen (Insta, Buch, Film, Serie, Lesetour, Podcast...), wie sie das alles schaffen, ohne zusammenzubrechen. Offensichtlich schaffen sie es nicht. Gut, dass er sich eine Auszeit nimmt
Gesehen II wieder die vollen zweieinhalb Stunden Liveübertragung „O’zapft is“ (dazu passend voller Oktoberfestcontent in den Chats mit den Kindern, hehe). Es ist keine Sekunde langweilig und ich hab wieder ganz viel gelernt: Dass die ersten Leute am Tag vor der Eröffnung schon ab 16.00 Uhr vor den Zäunen standen, ohaaaa (die übernachten praktisch vor der Wiesn, um als erstes am nächsten Tag ins Bierzelt losspurten zu können, sehr verrückt). Dass man bei der Fischer Vroni seinen eigenen Fisch mitbringen und grillen lassen kann (da kamen Mitglieder des Isarfischer e.V. und brachten selbst geangelte Bachforellen mit, haha). Dass Konstantin Schottenhamel hinter seinem Zelt ein Büro hat, das auch ein Hochbett beherbergt, in dem er untertags ein Nickerchen machen kann. Dass es Stände gibt, bei denen es nicht nur gebrannte Mandeln sondern alle möglichen gebrannten Nusssorten gibt (hab ich mir gemerkt! Ich hab auch schon schon gebrannte Pekannüsse oder Cashewkerne kredenzt... diese Tage hab ich Erdnüsse probiert... alles sau lecker!). Dass es im Löwenbräuzelt neuerdings Kaspressknödel gibt, haha. Dass der neue grüne OB Dominik Krause fleißig im Rathauskeller Fassanstich geübt hat und zwei Schläge braucht bis zum „O’zapft is. Auf eine friedliche Wiesn!“ (zu lustig, wie er nur gaanz kurz genippt hat an seiner Maß und den Krug sofort wieder absetzte. Das war er, der 2023 sagte, dass das Oktober die weltweit größte offene Drogenszene sei, lol). Dass früher die armen Leute auf der Wiesn saure Gurken verkauft haben und diese Tradition jetzt wieder auflebt und für diesen Job extra ein geeigneter Verkäufer gecastet wurde. Er läuft auf der Wiesn umher mit langem Mantel, Filzhut und Holzfässchen vor dem Bauch und verkauft einzelne Saure Gurken für 1,60 EUR das Stück. Witzig
Gehört  viel Oasis (z.B. „Don’t look back in anger“), nachdem in der Kulturzeit ein Bericht über die Band kam. Ich wusste gar nicht, dass sich die Brüder Liam und Noel so zerworfen hatten und 15 Jahre nicht mehr miteinander gesprochen haben. Jetzt gibt es einen Film über Oasis (so funny, wie die Kinder auf der Premiere teils ihren Vätern ähnlich sehen, hier). Sie haben sich wieder versöhnt und gehen nächstes Jahr auf Tour. Ich weiß noch, wie 2002 mein Bruderherz auf ihrem Konzert in Frankfurt war. Zwei Tage später gab es diesen berühmten hässlichen Vorfall im Bayerischen Hof und das Konzert in München wurde abgesagt (hier). Heieiei
Getan I endlich mit L ins Café gegangen. Das hatte ich schon so lange vor. Ich hab ein nettes kleines gefunden in Beiertheim, das Nello. Wie schön es da ist (hehe und diese Ananas auf einem random Fahrradgepäckträger dort...)
Getan II mit P den Engelssteig in Bühlertal gewandert. Ich hatte davon in den BNN gelesen. Ich liebe Weinberge — vor allem die Headline „Eine der steilsten Hanglagen Europas“ hat mich sehr neugierig gemacht. Also sind wir los gedüst und diesen tollen Weinberg hoch! Natürlich haben wir an der Abzweigung zum „Gipfel“ (normaler Weg oder über den alpinen Klettersteig?) den Klettersteig genommen. Vor allem P war treibende Kraft: „Ich liebe Challenges!“. Und dann musste ich mich als völlig Ungeübte in Turnschuhen mit Seilen an diesem echt steilen Felsweg hochhangeln. Ich hab mich totgelacht: vor mir P mit Handtäschchen kraxelnd — und ich selbst ja auch! Ich: „Das gibt’s bestimmt nicht so oft, dass da welche mit Handtäschchen hochklettern, hahaha.“ P: „Ain’t nobody seen that before.“ Und: „Du auch noch mit Kleidchen!!“ Lol. Von oben hatte man einen Traumblick — unten das Freibad von Bühlertal (in das ich nach der Wanderung zu gerne gesprungen wäre!!) und in der Ferne der Pfälzer Wald (oder Vogesen??)... Ich hab auch noch nie Einzelstockreben gesehen. So schön alles dort!! Hat sich voll gelohnt, dieser Ausflug. Zuhause hab ich mich dann bissl geärgert, dass ich in der Touri-Information keine Flasche von diesem besonderen Steillagen-Wein mitgenommen hab. Immerhin ein guter Grund, da nochmal hin zu fahren, hehe
Gelesen in meinem kleinen Reclamheft mit Rio Reisers Liedtexten*. Sad...
Getrunken ein special Cola am Abend mit ganz viel Eis und einem Zitronenschnitz. Das Cola hat mir L mitgebracht (ich feier, wenn sie an mich denken und mir random was aus dem Supermarkt holen, ohne „Auftrag“): Cola zero koffein, zero sugar, zero kalorien
Gegessen ein tiny Bounty
Gelacht I dass K jetzt auch im Boston-Club (Birkis) ist. Ich: „Ziehst du nicht mehr deine Crocs zum Training an?“ K: „Nee, gerade nicht.“ „Haben sie was gesagt zu deinen neuen Birkis?“ „Ja!“ „Und was?“ „Ob die wirklich so bequem sind.“ „Was hast du geantwortet?“ „Ich finde schon.“ So lustig, wie sich die Herrenmannschaft über Schuhe unterhält in der Kabine. Dazu passte der funny Gästebuch-Eintrag neulich in einer Ausstellung im Regierungspräsidium. Ob mit den „San Birkenstock“ auch das Modell Boston gemeint war? 
Gelacht II dass K mir, während er auf einem Seminar im Schwarzwald ist, Instruktionen ins Auto gibt, den Reifendruck betreffend
Gelacht III über Stories aus dem Megges in NYC. L und P wollen sich was zu essen holen. Sie stehen am Terminal, L bestellt sich ein Oreo Mc Flurry. Als sie ihr Eis an der Ausgabe bekommt, bemerkt L, dass die Schokosoße fehlt und nur Oreo-Stücke zu sehen sind. L dachte, da wäre automatisch Schokosauce dabei — das hätte man aber scheinbar extra auswählen müssen. Sie geht trotzdem zur Theke und fragt an der Kasse: „Excuse me, can I get chocolate sauce please?“ Einer der Typen murmelt was von „You do have to pay“ und „Let me get the manager“. Dann kommt der Megges-Manager und fragt: „What’s the problem?“ L wiederholt ihre Frage. Der Manager macht angenervt die Schokoladensauce über Ls Mc Flurry. Eine random Kundin neben L bekommt alles mit, vor allem die übelgelaunten Gesichter: „You gotta make them laugh, they look so miserable.“ Und L antwortet: „For real.“ (was in diesem Kontext zwar niemand dort so sagt, aber die Frau versteht sie trotzdem und die beiden müssen lachen). Wow, was für eine Geschichte. L schafft es, in NYC vom Manager persönlich Schokoladensauce zu erhalten — und das ganz umsonst. Hahahahaha 
Gelacht IV dass Mama gleich eine Anekdote zu erzählen wusste zur Künstlerkneipe, bei der ich auf meiner Radtour nach Daxlanden vorbei kam
Gefreut I als ich ein neues, tolles Museum entdecke, das Everson Museum of Art in Syracuse. Leider zu weit weg für mich — aber vielleicht was für P, die gerade ihre zweite Familie drüben besucht. Ich hab es ihr dringend ans Herz gelegt. Dann meinte sie: „Vielleicht frag ich mal Grandma Barb, ob sie mit mir hinfährt.“ Hehe
Gefreut II P erzählt, dass ein Freund aus den USA zu ihr sagte: „Du sprichst besser Englisch als ich.“ Ein größeres Kompliment gibt es ja wohl nicht, ohaaaaa. I wish
Gefreut III auf dem Blumen-zum-Selberschneiden-Feld unter den komplett abgeernteten Artischockenstrauch doch noch eine kleine Blüte zu finden, versteckt unter Laub. Diese Farben!!
Gefreut IV über „Postkarten“ aus Portugal, wo P urlaubte. So viele schöne Fotos. Diese Fliesen dort und die Häuser! So außergewöhnlich! P meinte, die Portugiesen feiern es nicht so, wenn man nicht in ihrer Sprache kommunizieren kann: „Sie geben einem Side eye. Aber sie sind trotzdem freundlich.“
(überkrass) Gefreut V über so liebe Worte von meiner L aus dem Fitti. So sweet, wie sie auf dem Laufband am Handy liest. Ich hab gleich P davon erzählt, weil ich so geflasht war und mich frage, von wem L das hat (meine Oma war auch so ein Herz wie sie!!)
Geärgert I als mich eine Traube von Rennradfahrern schneidet, als ich gerade in einem Wohngebiet in Rüppurr mit dem Rad unterwegs bin. Auffallend viele Hobby-Rennradler gibt es zur Zeit, finde ich. Ist mir noch nie so aufgefallen wie dieses Jahr. Und alle gedressed wie die Voll-Profis, schnelle Brillen inklusive
Geärgert II (ist gar kein Ausdruck) was Trump anrichtet
Geträumt dass K und mein Bruderherz zusammen in einen Supermarkt gehen und K mein Handy ausgeliehen hat. Als sie zurückkommen, ist mein Fotoarchiv auf dem Handy voll mit orangefarbenen Fotos — K hat unterwegs lauter Auto-Blinker-Makros fotografiert. Ich frage ihn: „Kann ich die Fotos wieder löschen? Wenn ich viele Fotos mache, lösche ich die gleich wieder, sonst ist ja mein Speicher gleich voll.“ (Haha, das mache ich aber wirklich immer!) Jedenfalls hab ich in Anschluss an diesen Traum versucht, Blinker zu fotografieren, so wie sie im Traum aussahen, so große Makro-Aufnahmen von diesem orangenen Plastik an den Rücklichtern. Aber ich hab die Rechnung ohne die heutigen Blinker gemacht. Es gibt keine orangefarbenen Blinkerplastik mehr an Autos. Müsst ihr mal drauf achten. (Das Plastik ist nur noch Rot und Weiß, nur das Blinkerbirnchen innen ist orange). Das gibt’s nur noch an sehr alten Fahrzeugen, wie z.B. dem Duchesse oder dem alten Fiat Spider, die ich neulich auf meiner Radtour durch Grünwinkel gesehen habe
Gelernt I dass das längliche Gebäude in der Dammerstocksiedlung früher ein Waschhaus war. Die Siedlung wurde 1929 gebaut (und soll in drei Jahren ihr großes Jubiläum feiern und wieder bisschen rausgeputzt werden). Für damalige Zeiten war das Waschhaus wie eine kleine Revolution. Im Erdgeschoss waren auf der einen Seite in einzelnen Kabinen Waschbecken für die Vorwäsche  und auf der rechten Seite standen große Waschmaschinen, die ein extra dafür Angestellter bediente. Die Menschen aus der ganzen Siedlung konnten so ihre Wäsche auf sehr moderne Weise waschen. Im ersten Stock wurde die Wäsche aufgehängt. Durch die Lamellenfenster entstand ein Luftzug, der die Wäsche trocknete. So cool! Seit 1974 sitzt in diesem Waschhaus ein Architekturbüro. Am Tag des offenen Denkmals hatte ich die Gelegenheit, mich dort bisschen umzusehen, was ich normalerweise nur von außen bestaunen kann. Und ich kam in den Genuss eines kleinen Vortrags, den einer der Architekten über das Waschhaus hielt. So interessant
Gelernt II ein neues Wort von P: chip in. Heißt so viel wie zusammenlegen (finanziell),  z.B. für einen Flug nach USA...
Gekauft einen Teller von Stefan Marx und mit P darüber philosophiert, wie wir den Spruch darauf verstehen — „The sun goes down alone“

Schönes Wochenende!

* z.B. dieses unveröffentlichte:

Ich sitz am Fenster

Immer wenn es dunkel wird
Sitz ich hier am Fenster
Schau zu, wie die Welt sich dreht
Die Sonne untergeht
Die Straßen sind mit Menschen voll
Ich weiß nicht, mit wem ich reden soll
Ich hab ein Bett
Aber kein Zuhause
Ich lese tausend Bücher
Und ich finde keine Antwort
Selbst zwischen den Zeilen
Ist nur graues Papier
Ich weiß nicht, wohin soll ich gehen
Hab genug gehört und genug gesehen
Die vollen Bars und die leeren Worte
Ich wünschte, ich wäre bald zu Hause
Ich wünsch mir, ich wäre bald zu Haus













































Samstag, 19. September 2026

Blick zurück — Garmisch-Partenkirchen-Edition

Gesehen endlich mal wieder „Inas Nacht“. Diesmal mit dem großartigen Philipp Hochmair. Der Typ ist so crazy. Wie er eine musikalische Performance aus  „Lustgarten*“ aus dem Stück „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal macht! ...Passt irgendwie auch gut zu dem Schloss-Linderhof-Vibe...
Gehört viel aus Ls Playlist auf der Fahrt nach Garmisch, z.B. Lil Baby — Dead Fresh
Getan viel gechillt im Garten. Auch an meinem Lieblingssee, dem Walchensee! Dieses Wasser, Wahnsinn. Selbst der Bayer an der Maut-Kassa war diesmal freundlich und hat uns einen schönen Tag gewünscht, haha
Gelesen im „Garmisch-Partenkirchener Tagblatt“ und im „Standard“. Letzteren hab ich mir in Innsbruck mitgenommen. Eine weitere Pflicht (neben örtliche Tageszeitungen kaufen) im Urlaub: den Friedhof besuchen — und Kirchen!
Getrunken Bitter Lemon von Aqua Monaco im Café LU53, das L ausgesucht hat. Das war in der Ludwigstraße in Garmisch, nebenan die Ludwig-Apotheke. Tags zuvor haben wir in Ettal das Hotel „Ludwig der Bayer“ gesehen und das Schloss Linderhof von Ludwig II besichtigt. Und L dann: „Warum heißt hier alles Ludwig?? Alles wegen diesem König?“ „Jaaa, genau wegen dem!“ Hahaha. Wobei man unterscheiden muss zwischen Ludwig II und Ludwig IV. Ludwig II war der Märchenkönig (mit Schloss Linderhof, Neuschwanstein etc.), im 19. Jahrhundert. Ludwig IV („Der Bayer“) war schon im Spätmittelalter, also viel früher. Ich musste mich auch erst mal einlesen in diese ganzen Ludwigs...
Gegessen bayerische Brezen. So guat!
Gelacht I auf der Fahrt sehen wir auf der Autobahn ein Fahrzeug, auf dem steht „Straßenunterhaltung“. Das fand ich so lustig, so à la Entertainment für die Autofahrer
Gelacht II als ich nach dem Urlaub heim komme, rauscht K gerade zu einem Fußballspiel ab. Er trägt, wie immer, seine roten Lightning Mc Queen Crocs (ihr erinnert euch, wegen dieser Schuhe flog er aus dem Gym). Ich: „Und? Haben sie mal wieder was zu deinen Crocs gesagt in der Mannschaft?“ K: „Nee, aber einer aus der Mannschaft hat sich die jetzt auch geholt!“ „Was echt??“ „Jaa, und dann haben sie mich gefragt 'Macht dir das nichts aus, dass dir jemand die jetzt nachgekauft hat?' Und ich so: 'Nee, weil das doch bedeutet, dass ich ein Vorbild bin.'“ Zu süß
Gelacht III dass L immer Filmchen macht und ich das oft nicht gleich merke. Wie sie lacht (und dieses Pärchen im Hintergrund, haha). Sie weiß genau, dass ich es nicht so feier, wenn sie mich ungefragt filmt und macht es dann erst recht, lol
Gefreut über Top-Wetter
Geärgert I über viele Baustellen in Garmisch, in alle möglichen Richtungen. Das kenne ich von dort gar nicht. Ich hab mich gefühlt wie in good old Karlsruhe. Aber in so vielen anderen Punkten ist Garmisch deutlich überlegen, die Landschaft, die Ruhe, die Luft. Dafür bemängelt L die Öffnungszeiten, als sie abends nochmal shoppen gehen will: „Huch, es ist bald 19 Uhr und die machen doch hier alle immer so früh zu. Das finde ich echt bissl wie auf dem Dorf.“ Alles hat Vor- und Nachteile
Geärgert II dass ich eine große Creole irgendwo in Oberbayern verloren habe
Gestaunt ich war schon ewig nicht mehr in Innsbruck. Das letzte Mal vielleicht vor 25 Jahren. Mir war nicht mehr bewusst, wie krass der Zirler Berg ist, den man überwinden muss, um von Garmisch nach Innsbruck zu gelangen. Der Gute hat 16 % Gefälle, Wahnsinn. So creepy, allein die Schilder mit den Warnungen und den steilen Ausweichbremsstreifen für LKWs — der letzte ist über einen Kilometer lang!! Bei der Rückfahrt, als wir den Berg wieder hochfahren, fühle ich mich wie beim Start mit einem Flugzeug. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass ich früher dort immer lang bin (im Schnee!!), um zum Skigebiet Axamer Lizum oder Kühtai zu kommen. Ich bin völlig erstaunt, dass ich vergessen konnte, wie krass eine Straße sein kann. Okay, in 25 Jahren kann man schon mal was vergessen. Aber es hat sich gelohnt. Innsbruck ist so eine schöne Stadt. Ich mag, dass dort Berge, Stadt und Wasser vereint sind. Sooo cool!
Gewundert dass ich so lange Wochenrückblickpause gemacht habe, dass ich kurz überlegen muss, ob ich den Blick zurück immer samstags oder sonntags veröffentlicht habe. Ohaaa
Gelernt I über Ludwig IIs Vorlieben. Wiki sagt: „Modernste Technik wie elektrische Beleuchtung verwendeten auch seine fantastischen Kutschen und Schlitten sowie die 24 Dynamomaschinen neben der Venusgrotte, als erstes fest installiertes Kraftwerk der Welt. [...] Ab etwa 1875 war Ludwig II. meist nachts wach und schlief am Tage. Linderhof (1870 - 1886 erbaut) gilt als das Lieblingsschloss des „Märchenkönigs“, in dem er sich mit großem Abstand am häufigsten aufhielt. Es ist das kleinste der drei Schlösser Ludwigs II. und das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde.“ Ich lese L vor und sie staunt. Vor allem an der Stelle mit dem Schlafen, hehe
Gelernt II als ich vom Urlaub heim komme, liegen da einige Pakete für mich. P schlägt mich mit meinen eigenen Waffen, indem sie ein PostIt auf meine Pakete gelegt hat, den ich ihr eine Woche zuvor auf ihre Pakete geklebt hatte: „Wie viel will man bestellen?“. Und dann ergänzt sie noch „You’re one to talk girl“. Ich: „Was bedeutet das?“ P: „Hmm, wie sagt man das im Deutschen? So was wie 'Das sagst DUUU', checkst?“ „Checke. So in der Art 'Das sagt die richtige'?“ „Genau das!“
Gekauft neue Creolen. Mein liebster Ohrschmuck, seit meiner Jugend, in allen Größen

Schönes Wochenende!

*
Dazu richt ich den Garten mit Fleiß
Und stell inmitten ein Lusthaus hin,
Das bau ich recht nach meinem Sinn
Als einen offenen Altan
Mit schönen steinernen Säulen daran,
Auch springende Wasser und erzene Bild,
Die sollen nicht fehlen zur vollen Zier,
Und dann ich die Anlag also führ,
Daß unter dem Morgen- und Abendwind
Ein Ruch von Blumen mancher Art
Daherstreich allezeit gelind
Von Lilien, Rosen und Nelken zart.
Auch führ ich jederseits Gäng und Bogen
Von Buschwerk, alls so dicht gezogen,
Daß eines noch zu hellem Mittag
Sich Kühl und Frieden finden mag
Und einen ungequälten Ort,
Der von der Sonne niemals dorrt.
Desgleichen an einer verborgenen Stätte
Recht wie der Nymphe quillend Bette
Laß ich aus kühlem glatten Stein
Eine fließende Badstub errichtet sein.
Das will ich meiner Liebsten einbinden
Und nehm sie dann an beide Händ
Und führ sie hinein, damit sie erkennt
In diesem Gärtlein köstlich und mild
Ihr eigen abgespiegelt Bild.
Die allzeit liebreich mich ergetzt,
Mit Hitz und Schattenkühl mich letzt
Und einem verschlossenen Gärtlein gleich
Den Gärtner selig macht und reich.