Gesehen „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Bin seit langem mal wieder im Kino gewesen — toller Film (ich mochte am liebsten Senta Berger und den Hauptdarsteller Bruno Alexander). Ich hatte das Buch vor ein paar Jahren gelesen und fand es super. Ich weiß noch, wie ich damals im Freibad lag und mir während des Lesens die Tränen kamen, weil es mich so berührt hat und ich noch dachte, oh hoffentlich sieht das niemand. Ich wusste gar nicht mehr, wie viele Leute im Kino Popcorn essen. So lustig, wie alle rascheln. Eine Dame hat sich beschwert bei ein paar Jungen, die vor ihr saßen und ihr scheinbar zu laut knusperten: „Seid ihr jetzt mal bald fertig mit eurem Popcorn??“ Ach Gott. P meinte leise zu mir: „Dann geh halt nicht ins Kino!“
Gehört Amr Diab — Tamly Maak. Hab ich auf Insta gefunden... Sweet. Ich mag besonders diese Textstelle: „Ich vermisse dich, sogar wenn ich bei dir bin“. Ich weiß, was er meint. Das ist so übertrieben-übertrieben, aber es beschreibt das krasse Gefühl sehr gut
Getan I in Anbetracht der angekündigten Temperaturen (P: „Freitag soll es 20 Grad geben!! Wir eröffnen die Balkonsaison, Mama!“) schon mal den roten Nagellack rausgeholt und lackiert... Ich vermisse trotzdem die Schneemassen in Garmisch, das sah so schön aus
Getan II endlich, endlich das Bremslicht reparieren lassen und einen Ausflug Richtung Maulbronn gemacht. Beim Autohaus steht ein Wagen, den P am liebsten Probegefahren wäre, hehe (auch K war angetan aus der Ferne). Im Kloster Maulbronn ist es immer so nice. Wir haben schwäbische Karten vor dem kleinen Buchladen dort durchgelesen, z.B. „Edd bruddlet isch au g’lobt“ oder „’s geht oin jo nix o, aber wissa sodd mrs scho.“ Lol. Im Anschluss haben wir uns einen Cappuccino in der Sonne vor dem Café Ö in Ölbronn gegönnt, viele Fachwerkhäuser sind da. Als wir da so sitzen, kommt ein älterer Herr ins Café gelaufen und sagt „Grüß Gott“ zu uns. Ich bin super erstaunt. Das hab ich hier wirklich noch nie gehört. Vielleicht sagt man das in Schwaben eher als in Baden?
Gelesen (zumindest im Geiste) im neuen AD Magazin, wo diesmal Bill Kaulitz’ schönes Haus in L.A. von Frank LLoyd Wright Jr. zu sehen ist. Das war der Plan. Ich hatte P nämlich beauftragt, mir dieses Magazin aus der Stadt mitzubringen. Sie hat es aber nicht bekommen, Mist
Getrunken Almdudler, den die Mädchen im österreichischen Supermarkt ins Wagerl gelegt haben. Wie sie immer an mich denken, so süß
Gegessen getrocknete Kirschen, erstaunlich lecker (Welten besser als Rosinen!!)
Gelacht I L fragt mich: „Hast du am Wochenende schon was vor? Ich dachte, wir könnten mal wieder was zusammen machen.“ Da waren wir gerade mal eine Stunde zurück von unserem Garmisch-Girls-Trip. „Du meinst, so was wie Museum?“ „Jaaa!“ Ich freu mich immer so sehr, wenn die Kinder von sich aus was mit mir machen wollen. Das ist null selbstverständlich — in dem Alter schon gar nicht
Gelacht II als wir so auf der Autobahn nach Hause cruisen, frage ich P: „Welches Auto würdest du dir holen, wenn es nicht aufs Geld ankäme?“ Dann kommt wie aus der Pistole geschossen: „Porsche 911 GT3 RS.“ „Welche Farbe?“ „Schwarz. Und es muss schon genau dieses Modell sein, ich will ja hinten diesen Spoiler.“ Hahaha. „Und du?“ „Immer G-Klasse.“ Als ich K zuhause davon erzähle, meint er: „Das RS steht für Rennsport.“ Ahaaa. Meine Auto-Spezis. Ich musste erst mal diesen Wagen googeln, um mir ein Bild zu machen
Gelacht III als L mir random einen Link zu einem Haarserum schickt. Kommentarlos. Was soviel bedeutet wie: „Kauf das bitte für mich“. Ich bin leicht irritiert — in der Beschreibung steht für erblich bedingten Haarausfall. Das Zeug ist sicher was für Ältere?! Aber L insistiert: „Das soll voll krass sein.“ K stimmt zu: „Ja, ich brauch das auch für meine Hairline.“ Mann Mann Mann. Die beiden sind 19. Und bis jetzt bin ich noch nicht convinced
Gelacht IV über meine neuen Moonboots, die ich mir direkt nach dem Garmisch-Trip bestellt hab (jaa, davor wär klüger gewesen). Ps Kommentar, als ich die Moonboots anprobiere: „Awww wie lustig-süß die aussehen. So goofy-mäßig, wie in einem Comic.“
Gelacht V als ich auf Insta einen Spruch entdecke bei Max Kersting, der von meinem Papa sein könnte. Wenn Ks Mannschaft verliert und er nicht dabei war, sagt Papa nämlich immer zu K: „Wenn du mitgespielt hättest, hättet ihr gewonnen.“
Gelacht VI über einen lustigen Schlüssel in der Auslage eines Schuh- und Schlüsseldiensts
Gefreut I dass ich inzwischen drei Chauffeure habe. Darauf hab ich mein halbes Leben gewartet. Es ist so witzig, im Fond zu sitzen und sich von der Jugend durch die Weltgeschichte kutschieren zu lassen
Gefreut II über Papas Großzügigkeit. Als ich im Garmischer Keller eine schöne Ikone entdecke und ein Bild davon in die Familiengruppe stelle, schreibt er: „Nimm dir alles, was du willst.“ Das lass ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen. Willkommen in Baden, liebe Ikone
Geärgert I dass manche Männer kein Nein akzeptieren können. P erzählt aus dem Club, als sie mit ihrer besten Freundin unterwegs war: „Stellt uns einfach ein Typ zwei Drinks hin. Ich sage, ich trinke keinen Alkohol. Ein anderer Typ klinkt sich ein und meint 'Ha nimm das doch an'. Ich hab dann zu dem Typen gesagt 'Bestell mir doch eine Cola'. Hat er dann natürlich nicht gemacht.“ Offene Getränke von Fremden sind sowieso tabu, alles richtig gemacht. Entsetzlich genug, dass man als Mädchen und Frau immer wachsam sein muss
Geärgert II die Hyposensibilisierung bei L ist abgeschlossen und hat gefühlt nichts gebracht. Drei Jahre alle vier Wochen ein Pieks und kein Ergebnis. Ernüchternd
Gestaunt als mir P von ihrem Besuch bei den Großeltern eine blaue, getrocknete Distel mitbringt: „Omi hat gesagt, du wolltest die.“ Hatte ich schon wieder vergessen, ohaaaa. Außerdem im Gepäck hatte P einen Rotwein, der heißt wie ich. Fast
Gewundert als ich mit K bei Burger King im Drive in stehe und auf dem Bon lese „Auto No. 1“. K: „Was?? Das hab ich ja noch nie gesehen! Sind wir das erste Auto heute?“
Gelernt I dass man Briefe verschicken kann, die erst in fünf Jahren ankommen. K schickt mir ein Foto aus einem Café in Paris, in dem man so was machen kann. Funny. Mich würde ja interessieren, was genau da im Fach „Surprise“ drin liegt. Meinen Proust-Fragebogen wollte K übrigens nicht ausfüllen („Warum soll ich das machen?“ haha) — aber Briefe an sich selbst schreiben geht, ahaaaa
Gelernt II eine neue Grußformel. Ich dachte erst das sei falsch, was P da schreibt. Aber nein: „Das schreib ich immer meiner Schwester in den USA. Das ist eine Verniedlichungsform.“ Love yous. Okay. Für mich ist das eine Steigerungsform, ähnlich wie in dem Song von dem ägyptischen Sänger oben
Gekauft I in einem Anflug von leichter Craziness Jetons für das Casino Baden-Baden für P und mich. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich in der Fuzo von Garmisch am Casino vorbei kam. L war gleich Feuer und Flamme: „Ich will auch mit.“ „Das geht leider nicht, das ist erst ab 21.“ K fand es gar nicht gut, aiaiai
Gekauft II eine Süßigkeit aus Indonesien, obwohl Fastenzeit ist und ich gerade nichts Süßes kaufen wollte. Aber die Typo hat mich angesprochen
Schönes Wochenende!

































































