Gesehen Étretat forever — Biografie eines Sehnsuchtsorts in der arte-Mediathek. So gut
Getan I Zeug aussortiert und den Sperrmüll auf Abruf bestellt
Getan II durch meine liebste Gegend flaniert, um die Hildapromenade herum. Wie schön, dass die Blüten und Blätter jetzt spriesen. Die rosafarbenen Blüten sahen aus wie aus Seidenpapier. Bald ist alles grün
Gelesen I im neuen Fluter Magazin (hier kostenlos abonnieren), so ein gutes Heft. Ich kann es nur immer wieder sagen (eigentlich für Junge, aber auch für Alte toll, hehe)
Gelesen II mal wieder im „The Art of Watching“ Buch von Rob Walker und nebenbei von einem tiny Museum in New York erfahren, das ich nicht kannte — dem mmuseumm. Unter der Überschrift „Discover the big within the small“ wird eine kleine Anekdote* aus der Familie des Museumsgründers, Alex Kalman, erzählt. Faszinierend und amüsant gleichzeitig — ich mag crazy Leute. So was könnte ich mir auch vorstellen, allerdings wären es bei mir keine Zwiebelringe, hehe
Getrunken Limo im Park. Die Sonne hat das Licht so schön gebrochen durch die Kohlensäurebläschen und das blaue Glas auf mein rosa Schreibpapier
Gegessen eine etwas deformierte, schwäbische Brezel. In den letzten Tagen hab ich oft Brezeln gekauft (aber so eine hatte ich noch nie). So oft, dass L vom Heimweg einen Snap schickte, in dem sie fragt: „Gibt es heute wieder Brrrezen? Ich liiiebe Brrrezen!“ (mit gerolltem R und bayerisch ausgesprochen, so funny). Als L zuhause ihre Brezel verdrückt hatte, stellt sie fest: „Die bayerischen Brrrezen schmecken viiiel besser!“ Find ich auch
Gelacht I über einen AirTag-Darstellungsfehler in meiner „Wo ist?“-App. Ich will schauen, wo das Auto steht, weil wir an ständig wechselnden Orten parken — und dann zeigt die App einfach alles dunkel an. Auch mein eigener Standort stimmt nicht, ich befand mich definitiv nicht direkt neben dem Auto, haha
Gelacht II K hat Husten und Halsweh und ich binde ihm eins meiner Bandanas um. K: „Bin ich jetzt ein Crip oder ein Blood? Ein Blood, oder?“ „Wegen des Bandanas? Sind das irgendwelche Gangs?“ „Ja! Die tragen zur Erkennung Bandanas. Die Bloods rote, die Crips blaue.“ „Woher weißt du das? Aus Filmen?“ „Ja, unter anderem.“ Ich musste, wie so oft, erst mal googeln
Gelacht III P trifft sich mit ihrer Freundin, die aus Berlin angereist ist, im Café. Danach liegt plötzlich auf dem Tisch ein Geschenk mit Weihnachtspapier. Ich, neugierig wie immer: „Was ist das?“ P: „Das ist mein Geburtstagsgeschenk von E. Sie hat gesagt, sie hatte nur noch dieses Geschenkpapier zum Verpacken.“ Süß
Gelacht III P trifft sich mit ihrer Freundin, die aus Berlin angereist ist, im Café. Danach liegt plötzlich auf dem Tisch ein Geschenk mit Weihnachtspapier. Ich, neugierig wie immer: „Was ist das?“ P: „Das ist mein Geburtstagsgeschenk von E. Sie hat gesagt, sie hatte nur noch dieses Geschenkpapier zum Verpacken.“ Süß
Gelacht IV über eine neue „Tasche“ im Chat mit meiner Insta-Freundin
Gefreut über Fotos aus Paris. Ganz schön voll dort, ohaaa. Und mich gewundert, dass P mit dieser großen Tasche in den Louvre reingekommen ist. Ich muss hier immer sogar mein Handtäschchen einschließen
Gefreut über Fotos aus Paris. Ganz schön voll dort, ohaaa. Und mich gewundert, dass P mit dieser großen Tasche in den Louvre reingekommen ist. Ich muss hier immer sogar mein Handtäschchen einschließen
Geärgert dass ich dienstags vor verschlossenen Türen stand beim ZKM. Ich dachte, es ist nur montags zu. Dafür konnte ich ein paar nette Spiegelungen in Fenstern einfangen. Die gelben Felder zwischen den Sprossen haben mich dazu inspiriert, zuhause auch mal wieder mit roter Folie herum zu knipsen. Witziger Effekt
Gewundert I über einen neuen Haar-Trend. P: „Hast du schon mal was von French Twist gehört?“ „Hö, nein.“ „Dafür braucht man eine Nadel/Pin, mit der man die Haare in einer bestimmten Art hochsteckt. In Paris gibt es Läden, da bieten sie diese Nadeln an und zeigen dir, wie man die richtig ins Haar einarbeitet. Das kostet 40 EUR. Mach ich natürlich nicht. Ich hol mir nur die Pin dort, aber die Anleitung schau ich mir im Netz an, ich geb doch keine 40 EUR aus für so was.“ Bin gespannt, was sie sonst noch so aus Paris mitbringt. Als sie ihre Zugverbindung checkt, ist sie ganz erstaunt: „Ohh, der Zug hält nach Karlsruhe nur noch einmal in Strasbourg — und dann kommt schon Paris!“ „Wie lange fahrt ihr mit dem TGV?“ „Hm, 2 Stunden 40.“ So cool, dass das so schnell geht von hier
Gewundert II als ich an der Ampel stehe und einen kleinen lustigen Wagen vor mir habe. Scheinbar ein mobiler Autoputzdienst; ich informiere K dazu. Aktuell übernehmen wir das immer selbst, aber nette Idee. Ich google nach dem Anbieter... ziemlich kostspielige Angelegenheit — und immer noch viel teurer als die Waschstraßen-Abzocke von letzter Woche
Gestaunt I als P was von drüben erzählt: „Immer, wenn ich in den USA sage, wie ich heiße, antworten viele, 'ah ich kenne jemand, der auch so heißt'. Meistens sind diese Jemands dann Grannies. Aber mit Y! 'Phyllis' ist dort ungefähr so ein Name wie Omas Name, Renate.“ Lol. Immerhin hab ich ihr unbeabsichtigerweise einen internationalen Namen gegeben, auch wenn sich P immer beschwert, dass sie gerne ein Y darin gehabt hätte
Gestaunt II für die Rücksendegründe, die ich auswählen kann, als ich ein Kleid zurückschicken will
Gestaunt III wie lange Wachtveitl und Nemec schon den Tatort machen (35 Jahre!). In der Kulturzeit kam ein kleiner Bericht über die beiden, weil sie als Leitmayr und Batić morgen und übermorgen das letzte Mal zu sehen sein werden. Mochte sie sehr gerne
Gestaunt IV wie das kleine hochgesetzte Sternchen auf Englisch heißt. Bisschen wie eine Mischung aus Asterix und Risk, funny
Gelernt englische Wörter, die nicht englisch klingen. Neulich sah ich in einem Kommentar auf Insta das Wort Mezzanine, es ging um ein Kinotheater. Ich frage P: „Kennst du das Wort Mezzanine?“ „Nein. Was heißt es?“ „Empore oder Zwischenebene“. „Ahh. Und kennst du Gazebo?“ „Nein. Was bedeutet das?“ „Pavillon.“ So ging das immer weiter mit „foreign words“ (ich nenn das jetzt mal so). „Weißt du, was Fugazi bedeutet?“ „Nein.“ „Fälschung, zum Beispiel bei Schmuck.“ „Und hast du eine Ahnung, wie die New Yorker zu einem Lebensmittelladen sagen?“ „Noo. Wie?“ „Bodega.“ Haha... So interessant
Gekauft schon mal Schnapszahlen für Ps Geburtstag. Sie hat mir genaueste Anweisungen aufskizziert, wie die Tafel aussehen soll, welche Blumen drauf sollen (weiße und rosane Tulpen), in welche Vase, welche Servietten (die blumigen von Marimekko), welches Gebäck sie wünscht (z.B. Snickers Brownies) etc pp. Sweet
Schönes Wochenende!
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Alex Kalman openly acknowledges the influence of his parents, designer Tibor Kalman and artist Maira Kalman. „Every household has a first language, a kind of language of the home“, he says. „And luckily for me the language of my home was looking; I was just kind of raised to look around.“
This means Kalman was also raised to discover the surprising within the workaday, by way of seeing deeply. He remembers, for instance, coming home from school one day to find someone installing a collection of onion rings — the kind you’d get from a greasy spoon — with ‘unbelievable precision’, in the living room. His parents, evidently, had decided these objects were worth serious consideration. In short, Kalman has spent „a lifetime of looking carefully“, he said, „and seeking out the humanity and the humour and the absurdity in things“.










































































