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Donnerstag, 20. September 2018

Großkariert – der neue Schreibtisch

Nicht nur der Esstisch hat bei uns Geschichte (hier ein Beitrag zum runden Tisch von 2011), sondern neuerdings auch der Schreibtisch im Kinderzimmer, auf den ich ehrlich gesagt schon immer scharf war. Er stand 25 Jahre im Sprechzimmer der Praxis meines Vaters und genauso lange schmachtete ich dieses großkarierte Teil an. Bei meiner Erstklässlerfreundin saß ich beim Frühstück an dem gleichen Tisch, nur hatte er da eine quadratische Form. Und irgendwann, irgendwann wollte ich auch so einen Tisch haben.

Jetzt machten wir Nägel mit Köpfen, befreiten das Prachtstück aus dem Eltern-Keller und holten es nach Karlsruhe (d a n k e  an Arthur und Nicolas fürs Mitschleppen – Ihr habt was gut bei uns!). Auch auf Drängen des Kickers hin ...der kleine K ist nämlich genauso ein Ästhet wie ich. Er wollte den Tisch unbedingt in seinem Zimmer haben.  

(Mir war schon klar, dass dieser Tisch ein Designerstück ist, aber dass das soo ein Schatz ist, wusste ich erst, nachdem ich auf diese Seite geklickt hatte. Oha.)

Finally. 

Vorher



Nachher

Montag, 7. November 2016

Nach der Geisterstunde

Ferien haben es irgendwie in sich. Viel Freizeit und doch kommt man zu nichts. Deshalb war es auch letzte Woche so ruhig hier. (Lustig, wenn dann Mails kommen, dass der Wochenrückblick vermisst wird! Er kommt wieder, versprochen!) Hier huschten derweil wilde Vampire, Fledermäuse, Skelette und Mumien durch die Nacht, sammelten maximale Mengen an Süßigkeiten und zehrten noch tagelang davon... 


Freitag, 25. März 2016

Frohe Ostern!

Mit ein paar österlichen Einblicken ins Philuko’sche Wohnzimmer verabschiede ich mich in eine kurze Blogpause. Ferienzeit = Familienzeit.

Der Papier-Falthase ist ganz einfach gefaltet – wer also noch auf der Suche ist nach einer Last-Minute-Dekoidee, findet hier meine Anleitung. Den „Schneehasen“ unten habe ich aus einem Plakat gefaltet und mit Pinsel und Farbe ein Gesicht aufgemalt. Die Eierbecher hat Lu aus der Schule mitgebracht.

Habt alle ein feines Osterfest!
Auf bald.


PS.: Der Shop bleibt geöffnet




Montag, 12. Januar 2015

Tausendundeine Kugel

Vier Jahre ist es her, dass ich mich an einem Filzkugelkissen versucht habe. Ich weiß, wie aufwändig diese Arbeit ist – aber mit umso schönerem Ergebnis. Wie gerne hätte ich damals das Kissen groß gezaubert und vor mein Sofa auf den Parkettboden gelegt. 

Nach langem Sehnen kann ich nun doch einen Filzkugelteppich mein Eigen nennen. Die Firma FilzKugelTeppiche hat mir ein Exemplar, quasi als Weihnachtsgeschenk, beschert. Die Idee hinter dieser Firma: Frauen in Nepal eine Arbeit zu ermöglichen, die nach Fair-Trade-Richtlinien ausgerichtet ist und ihnen und ihren Familien einen guten Lebensstandard sichert. Die Teppiche werden aus hunderten oder tausenden kleiner kleiner handgerollter Wollbällchen gefertigt. Zum Färben werden umweltschonende Naturfarben ohne chemischen Zusätze verwendet.

Neben verschiedenen wunderbaren runden oder rechteckigen Modellen kann man über das neue Online-Design-Tool seinen ganz persönlichen Teppich erstellen. Neun unterschiedliche Muster, verschiedene Größen und 65 Farben stehen zur Auswahl! Mein Wunschteppich sollte grau werden mit türkisfarbenem „Confetti“-Muster. Am 21. November gab ich die Bestellung auf und genau 28 Tage später konnte ich mein Prachtexemplar in den Händen halten. Sicher verpackt entschlüpft aus dem Paket mit der Aufschrift „Julia Germany“ ein wunderbarer Teppich. Fein verarbeitet, toll anzufassen und noch schöner anzusehen. Was ich außerdem großartig finde: Ich weiß, welche der Damen meinen Teppich fabriziert hat. Sie heißt Hira Lama und ist hier (in Umgebung ihrer Kolleginnen) zu sehen. „Confetti“, du bist super!

Wie die Teppiche entstehen, zeigt dieser Film.

SPONSORED POST / Mit freundlicher Unterstützung der Firma FilzKugelTeppiche







Donnerstag, 23. Oktober 2014

Pablo und Salvador auf meinem Esstisch

Vor vielen Jahren besuchte ich den Kunst-LK. Die Oberstufen-Zeit habe ich geliebt. Wir haben viel gemalt, gegenseitige Portriats zum Beispiel, haben Reisen unternommen (zur Museumsinsel Hombroich, nach Köln ins Museum Ludwig, ins Kunstmuseum Bonn, in die Toskana, nach Florenz in die Uffizien...), Skulpturen geformt, Fotoexperimente mit Langzeitbelichtung gemacht, einen Ring aus Wachs „gschnitzt“, der dann in Silber gegossen wurde und in der Theorie viele Maler besprochen... unter anderem natürlich die Klassiker Pablo und Salvador. Als kleine Hommage an diese zwei (von denen mir Pablo näher ist) sind jetzt diese Künstler hier eingezogen – in Form von Salz und Pfeffer(Streuern)! Pablo-Pepe und Salvador-Sale, Design: Ingela P. Arrhenius. Ich mag ja solche Figürchen sehr.




Donnerstag, 30. Januar 2014

Das russische Staatsbaguette...

... tanzt jetzt auch bei uns! Wir standen an einem Parkplatz, auf dem Weg zurück aus den Bergen. Neben uns parkte ein eisblauer Wagen mit der Aufschrift „Das russische Staatsballett“ – da unterlief mir der Freud’sche Versprecher. Ich hatte Hunger und bis nachhause war es noch ein ganzes Stück... Das Gelächter war groß. „Das müsste man für irgendwas verwenden!“ Nun, erst mal nur für den Hausgebrauch (vielleicht auch gut in der Küche?) – und endlich kommen auch die neuen Plakatleisten zum Einsatz. Die hab ich vor Weihnachten bei einem Gewinnspiel im Netz gewonnen. Praktisch, magnetisch und schön – wie alles von Side by Side (z.B. der Hocker).







Samstag, 21. Dezember 2013

Oh Tannenbaum

Seit gestern in unserer Mitte: der Baum 2013. Man könnte den Baum auch die Katze im Sack nennen, weil er ein geschenkter Baum vom Marktamt ist. Bei der Abholung war er bereits in ein Netz gehüllt, so konnten wir nur auf eine schöne Silhouette hoffen... Gestern haben wir den Nadler reingeholt und geschmückt.








Montag, 30. September 2013

Delete Doubt – oder die Entstehung eines Prototyps

Dass ich die Ehre hatte, den Aufmacher zum Wettbewerb des roten Pakets zu gestalten, habe ich hier schon berichtet. Heute erzähle ich ein bisschen zur Entstehung des Entwurfs. 

Ganz zu Beginn gab es eine lange, sehr lange Denkphase. Wörter wurden aufgekritzelt, Sprüche gewälzt, das Aufgeschriebene beiseite gelegt und in Ruhe gelassen, wieder aufgenommen, durchdiskutiert. Ich wollte einen kurzen, knappen Spruch erschaffen. Zwei Wörter, drei maximal. Möglichst mit Alliteration.Vielleicht ein Begriff aus dem Computerjargon in einen neuen Kontext gesetzt...

Irgendwann viel später stand „Delete doubt“ fest. Zuerst galt es abzuklären, ob das, was da meinem Hirn entsprungen war, auch wirklich reif ist für eine Veröffentlichung. Gut, dass wir einen „native Speaker“ im Freundeskreis haben – erst als er sein OK gab, waren meine Zweifel gelöscht.

Die Idee mit dem Scherenschnitt kam im zweiten Schritt dazu. Ich wollte nicht nur einen Spruch erfinden, sondern auch ein passendes Bild dazu. Inspirationsquelle für das Seitenprofil waren die alten Cortendorf Wandmasken, die einem von Zeit zu Zeit auf schönen Wohnbildern begegnen. Eigentlich wollte ich so eine Maske längst mein Eigen nennen... Jetzt hab’ ich eben eine philuko Wandmaske.

Einige Wochen zogen ins Land, bis aus meinem virtuellen Entwurf eine echte Wanddeko zum Anfassen wurde. Während ich den zweifelsfreien Kopf beim Lasern wusste, wuchs meine Vorfreude. Wie würde die Deko in echt aussehen? Die Spannung stieg. Irgendwann traf das Paket ein – und ich wurde nicht enttäuscht. Für unsere hohen Wände passt der überdimensionale Scherenschnitt perfekt. Ich kann mich nur noch nicht so recht entscheiden, wo er hängen soll. Deshalb wandert er. Mal hier, mal da. Wie (fast) alle Dinge in unserem Zuhause.

P.S.:

Ich bin begeistert von euren schönen Reaktionen auf die Dame. Zum Beispiel über die Mail von Ines, die mich am Wochenende erreichte: „Aus dem Kopf... geht mir nicht mehr ‘delete doubt’. Ohne Zweifel – diesen hätte ich gerne. Weißt Du schon, ob eine Produktion zustande kommt?” 

Wenn ihr auch ein Fan der Dame seid und wünscht, dass es sie vielleicht bald im roten Paket zu kaufen gibt, meldet euch gerne bei mir – oder bei Sonja. Ab 10 Interessenten wird „Delete Doubt” für die Allgemeinheit aufgelegt (nach dem Wettbewerb im November). Wünscht mir Glück. Ich würde mich irre freuen! 






Oder lieber doch über’s Klavier?

Donnerstag, 12. September 2013

September-Wohnzimmer

Unser Wohnzimmer im Augenblick. Wie ihr seht, hängen bei uns keine zwei Sekunden die Bilder gleich... Ist wirklich so – ich bin immer am umhängen und austauschen. Auch Stühle, Hocker und Tischchen wechseln des öfteren ihren Platz. Manchmal denke ich, ich habe zu viel Kram. Aber dann bin ich wieder froh – nur so kann ich von Zeit zu Zeit den Räumen durch kleine Änderungen ein neues Gesicht zu verpassen. Immer gleich: die weißen Wände. Als ruhiger Hintergrund, der all das Bunt zusammenhält. Der Element-Kerzenständer in schwarz ist mein neuestes Schätzchen (gekauft hier). Bald ist wieder Kerzenzeit, ich freu mich. (Der vermeintliche Teppich ist eigentlich ein Plaid und wurde von Lu und Ko hier drapiert.)




Montag, 12. November 2012

Weißes Wochenende

Leider hatten wir keinen Schnee, nur Farbe. Wo ich hinguckte, weiß! Wir haben geschoben, geschrubbt, gepinselt, gewalzt, geräumt und gesäubert. Ich hätte mir schöneres vorstellen können (z.B. hier zu sein). Und ich wollte eigentlich auch gar nicht mehr selbst streichen. Ich wurde quasi zu meinem Glück gezwungen. Vorher weiß (eher grau) nachher weiß (strahlend weiß). Kurz überlegt, ob vielleicht eine andere Farbe (grau?) schön sein könnte, dann aber doch wieder verworfen. Jetzt muss ich überlegen, wo und wie welche Bilder aufgehängt werden. Nackte Wände mag ich nicht. Ideen?

Kinderzimmer = Temporäre Abstellkammer

Malerinnen-Schick

Kaffeepause nicht vergessen!

3,30 m, uah

Eine Bilderwand für den Essbereich?

Auch noch kahl...

Montag, 22. Oktober 2012

Helfer in Rot

Eine ganze Zeit lang hab ich sie beäugt, meist bei SoLebIch aber auch in diversen Wohnzeitschriften – die zierlichen Regale mit den Leitern aus Metall an den Seiten. Richtig in Mode gekommen sind diese Dinger! Jetzt ist eins auch bei uns eingezogen. Gut ist, dass die praktischen Helfer erweiterbar sind, nach unten, oben, links oder rechts. Wer weiß, vielleicht will man mal anbauen... Ein tolles System, das auf den Namen String hört und bereits 63 Jahre auf dem Rücken hat! Mich fuchst, dass ich das nicht schon vor 12 Jahren erkannt habe. Damals hing nämlich ein ganzes Schreibtisch-Regal-System dieser Art an Schwiegergroßvaters Wand und keiner konnte damit etwas anfangen – inklusive mir. Sonst hinge das Regal bei uns nicht erst seit letzter Woche.

PS. Die Kinobuchstaben waren eine Geburtstags-Überraschnung für Lu und Ko von Sabine – jetzt weißt du, wo sie gelandet sind. Sie sind toll!  D A N K E



Dienstag, 3. Juli 2012

SoLebIch Award

Auf ein Neues beim SoLebIch Award – nach dem Flur wird seit gestern für 10 Tage für die schönsten Schlafgemächer abgestimmt. Ich habe eben meinen drei Favoriten ein Kreuzchen gegeben. Die Qual der Wahl ist diesmal gar nicht einfach – die Konkurrenz schläft nicht! Vielleicht mögt ihr meinen Mustermix? Ich freu mich jedenfalls über jedes X von Euch (KLICK)! (Auch als Nicht-Community-Mitglied kann man übrigens seine Stimme abgeben.)


Mittwoch, 16. Mai 2012

Unser Buch

Als das große Kind auf die Welt kam, wollte ich etwas gestalten, nur für das große Kind, etwas Persönliches, das sie immer daran erinnert, mit welcher Freude sie uns erfüllt. Ein Buch! In den beruflichen Genuss, ein Buch zu gestalten, würde ich im Leben nie kommen (dachte ich) – deshalb ein eigenes Buch! Thema? Irgendetwas Familiäres. Als Hauptdarstellerin habe ich die Omi auserkoren, die so gerne und gut kocht. Nebendarsteller sind junges Gemüse und Obst. Immer wenn das Kind schlief, arbeitete ich am Büchlein. Das war 2004. Noch heute blättern wir gerne darin, sogar die Zwillinge, die gar nicht darin vorkommen :-) Angesichts des Doppelglücks war ich nicht mehr im Stande, ein Folgeexemplar herzustellen... Mir fehlte schlicht die Zeit.