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Montag, 28. November 2016

Vive la Tarte à la Moutarde!

Zur kleinen Halloween-Party brachte eine Freundin von Phi etwas Leckeres zu essen mit – deren französischer Vater hatte eine Tarte à la Moutarde gebacken, um die hungrigen Geister zu besänftigen. Ich durfte leider nur per Auge mitgenießen, aber die „Hmms“ und „Ohhhs“ veranlassten mich, dieses köstliche Etwas tout de suite nachbacken zu wollen, was ich ein paar Tage später auch tat.

Fazit: Superb! Durch den Senf hat die Tarte eine ganz besondere Note (nun, nicht Jedermanns Geschmack – die Jumeaux mögen sie nicht). Außerdem toll ist, dass sie sehr einfach und schnell zu backen ist! Allez allez!





Zutaten für ein Backblech

(TK-)Blätterteig
6 bis 8 Tomaten
Senf
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Streukäse (z.B. Mozzarella)
Kräuter

Den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren und auftauen lassen. 

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Mit der Gabel Löcher in den Teig stechen und den Teig dünn mit Senf bestreichen. Eine Schicht Streukäse darauf verteilen. 

Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und auf den Senfteig legen. Etwas Salz und Pfeffer darüber streuen. Olivenöl und Kräuter (ich habe Pizzagewürz verwendet; passender wären vermutlich Kräuter der Provence) in einem Schälchen mischen und über die Tomaten streichen. 

Das Ganze etwa 20 min. im Ofen backen. Bon Apétit!

Freitag, 18. März 2016

Schnee unter Palmen – oder unser neuer Liebling: die Schokomandeltorte

In meiner losen, mit einer Klammer zusammengehaltenen Rezeptesammlung, lachte mich neulich besonders diese italienische Torte an. Knappe Zutatenliste und kurze stichwortartige Beschreibung – so mag ich das am liebsten. Das Ergebnis: sooo lecker! Saftig, sehr schokoladig, sehr nussig und unbedingt nachbackenswert. Zugegebenermaßen ist die Torte recht mächtig und daher vielleicht besonders auch als Dessert geeignet (zu einer Kugel Vanilleeis oder Erdbeeren). Das Rezept findet sich unter den Bildern. 





 500 g Mandeln
250 g dunkle Schokolade
6 Eier
150 g Zucker
250 g weiche Butter
Puderzucker
Goldwasser, Kirschwasser o.Ä.

Den Ofen auf 150 °C vorheizen. Die Schokolade grob hacken. Das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eiweiß steif schlagen und kühl stellen. Die Eigelbe zusammen mit dem Zucker schlagen und mit der weichen Butter verrühren. Die Schokolade und die Mandeln unterrühren. Das Eiweiß unterheben und einen halben Eierbecher voll Goldwasser dazugeben. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Form füllen. Etwa 50 bis 60 min. backen (im Rezept stand 40 min., aber das reichte bei mir nicht). Gut auskühlen lassen. Mit einer dicken Schicht Puderzucker bedecken.

Montag, 22. Februar 2016

Cookies und Kuchen aller Art – und einer leckerer als der andere

Das Foto mit der gefüllten Keksschale steht stellvertetend für einige Köstlichkeiten, die wir in den vergangenen Tagen und Wochen in unserer Küche fabriziert haben. Es ist ein großes Vergnügen, die Rezepte aus Cynthia Barcomis Buch („Backen“) auszuprobieren. Dieses Buch steht seit laaaaangem in meinem Regal, nachdem ich es irgendwann einmal auf einem Blog entdeckt und gekauft hatte. (Die Frage ist, weshalb ich es nicht früher herausgezogen habe? – Wir haben einiges verpasst!)

Zuerst buken wir Banana Chocolate Chunkies, es folgten Snickerdoodles, dann Cranberry Cookies, schließlich Penuche Bars und zu guter Letzt Coconut Chews... wir sind noch lange nicht durch. Nicht-Süßes (z.B. Foccacia und Spinat-Muffins) ist im Buch ebenso vertreten wie Parfait- und Eisrezepte. Es gibt noch viel zu tun – backen wir es an =)

P.S.: Das Rezept für die Banana-Chocolote-Chunkies findet ihr unter den Bildern.


Banana Chocolat Chunkies 

220 g Mehl

1 TL Salz
1/2 TL Natron
100 g Haferflocken
200 g Zartbitterschokolade
50 g gehackte Nüsse
185 g weiche Butter
180 g Zucker
1 TL Sirup (braucht man nicht unbedingt)
1 großes Ei
1 reife Banane
1/2 Päckchen Vanillearoma

Während des Vorbereitens den Ofen auf 185 °C vorheizen. Mehl, Salz und Natron mischen. Die Schokolade grob hacken und mit den Haferflocken und Nüssen vermengen. 

Die weiche Butter cremig schlagen. Den Zucker und den Sirup dazugeben und weiterrühren, bis die Masse fluffig ist. Das Ei, die zerdrückte Banane und das Vanillearoma hinzufügen. Einige Minuten weiterschlagen. 

Mit einem Spachtel oder Holzlöffel die Mehlmischung unter die Buttermasse heben. Haferflocken, Schokolade und Nüsse ebenfalls unterrühren. Mit Löffeln Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Cookies etwa 10 bis 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und genießen!

Donnerstag, 23. April 2015

Kuchen-Knaller

„Oh“, „Ahhhh“, „Suuuper“, „Woaahhhh“ und „Cool, so einen will ich zu meinem Geburtstag auch“ ... das kriegte ich zu hören, als ich letzten Sonntag den bunten Kuchen auftischte und auf Instagram postete. Dort wurde ich auch nach dem Rezept gefragt — der Anlass zum heutigen Post. Entdeckt hatte ich so ein Exemplar irgendwann einmal im Netz. Unterkonstruktion war ein ganz normaler Schokoladenkuchen. Mit der bunten Füllung macht er scheinbar ordentlich was her. Mit so viel Jubel hatte ich nicht gerechnet...

Rezept, wie immer, unter den Fotos.



Schokoladenkuchen mit bunter Füllung

für eine Springform mit ø 26 cm


300 g Butter
5 Eier
200 g Zucker
300 g Mehl
1 Tasse Milch
1 Päckchen Backpulver
2 EL Kakaopulver
200 g Schokostreusel

etwas Butter und Mehl zum Einfetten

200 g Kuvertüre
ca. 18 Duplos
2 Packungen M&M
Geschenkband

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier zugeben. Zwischendurch immer weiterrühren, damit eine cremige Masse entsteht. Mehl mit Back- und Kakaopulver vermischen und im Wechsel mit der Milch nach und nach unter die Eierbuttermasse rühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben. Teig in die gefettete, bemehlte Springform geben und für ca. 50-60 min. backen (Stäbchenprobe!).  Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und auf einer Kuchenplatte platzieren. Dann die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Inzwischen die Duplos halbieren und bereitlegen. Den Rand mit Kuvertüre einpinseln und die Duplos rundum „ankleben“ und anschließend mit dem Geschenkband fixieren. Nun die Oberfläche des Kuchens mit der restlichen Kuvertüre bestreichen. Den Guss komplett trocknen lassen. Zum Schluss die M&Ms einfüllen.



Donnerstag, 2. April 2015

Hase sucht Möhrchen

Rüblikuchen habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr aufgetischt. Als neulich ein Werbeprospekt samt Rezepten in den Briefkasten flatterte, pickte ich mir den Möhrenkuchen heraus. In dieser Form (mit Zimt und Frischkäseguss) kannt ich ihn noch nicht, deshalb versuchte ich mein Glück – und wurde belohnt. Dieser Kuchen ist zum Nachbacken dringend empfohlen! Vielleicht ist das ja was für eure Ostertafel? Rezept unter den Bildern. Bon Appétit, ein frohes Osterfest und allen ein schönes langes Wochenende!






Möhrenkuchen mit Zimt und Mandeln

Zutaten
Butter für die Form
4 Eier
200 g Zucker
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
250 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln
375 g fein geraspelte Möhren
250 ml Pflanzenöl
300 g Doppelrahmfrischkäse
100 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft


Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Kuchenform buttern und mehlen. Eier und Zucker schaumig schlagen. Zimt, Backpulver, Mehl und Mandeln vermischen. Öl und Mehlmischung und Möhren in die Eimasse einrühren. Den Teig in der Form verstreichen. Für ca. 40-50 min. backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen ganz auskühlen lassen. Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen. Genießen!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Lebkuchenleben

Meine zweite Lebkuchen-Saison. Ich habe ein neues Rezept ausprobiert. Der Teig ist diesmal viel fester als bei jenen vom letzten Jahr – vermutlich, weil die Lebkuchen als Anhänger für den Christbaum gedacht sind. Sie erinnern jedenfalls in der Konsistenz an die Lebkuchenherzen, die man auf dem Jahrmarkt kaufen kann, samt schneeweißem Zuckerguss. Schmecken tun sie lecker und sie sind nett anzusehen (der neue Schmollmund-Ausstecher wurde auch eingeweiht). Ein paar wurden verschenkt, die meisten sind bereits verspeist.

Das Lebkuchenrezept stammt aus der Living at Home (ich habe es etwas abgeändert und statt Pottasche Backpulver verwendet und dem Mehl ein paar Löffel Kakaopulver beigemischt).



Montag, 24. November 2014

Mohntag!

Im Haus duftet es nach Süßem. Das große Fest naht in großen Schritten. In diesen Tagen und Wochen wird hier der Backlöffel öfter als sonst geschwungen. Vorgestern habe ich ein neues Rezept ausprobiert, das ich wärmstens empfehlen kann. Mir war nach Mohn und so funktionierte ich das Zimtschneckenrezept kurzerhand in ein Zimt- und Mohnschneckenrezept um. Die kleinen Rollen gehen schnell und einfach von der Hand... und munden vorzüglich! Wie’s geht – lest ihr wie immer unter dem Foto. Als nächstes kommen Lebkuchen dran. Und danach werde ich mich an Zuckerhäuschen probieren... Es wird in nächster Zeit ein wenig Kulinarischer hier zugehen... In diesem Sinne – frohen Mohntag!



Zimt- und Mohnschnecken

Für ca. 20 Stück

70 g Butter
135 ml Milch
80 g Zucker
1 TL Trockenhefe
Salz
250 g Mehl
2 TL Zimt
Mohnback
1 Eigelb

70 g Butter schmelzen, 125 ml Milch hinzufügen und lauwarm erhitzen. 
50 g Zucker, Hefe und 1 Prise Salz einrühren, bis sich alles aufgelöst hat.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe-Milch-Mischung zugeben und 
zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. 
Teig kurz durchkneten und auf leicht bemehlter Fläche ca. 30 x 40 cm groß ausrollen, dann längs halbieren, dass zwei Bahnen à ca. 15 x 40 cm entstehen. 
Ofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Zucker und Zimt vermengen und auf die eine Bahn streichen, das Mohnback auf die andere. Die Teigbahnen von der kurzen Seite aufrollen und je in 10 etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken mit etwas Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen, Schnecken damit bestreichen und auf der mitlleren Schiene ca. 15 min goldbraun backen. Ein Hochgenuss! 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Yummy: Buttermilch-Joghurt-Mousse mit Erdbeeren

In den letzten Wochen haben wir viel Zeit auf den Erdbeerplantagen verbracht und die köstlichen Beerchen in allen möglichen Variationen vernascht: während des Pflückens ganz pur – von der Hand in den Mund, zuhause dann wahlweise als Erdbeershake, Erdbeerkuchen oder Nachtisch (dieses Rezept will ich unbedingt noch ausprobieren). Das Rezept zum heutigen Nachtisch entstammt, wie die Crème Caramel, meinem aktuellen Lieblingskochbuch „Aus Liebe zum Kochen“. Die Erdbeerzeit ist ja leider irgendwann wieder vorbei... solange sie noch frisch vom Feld geerntet werden können, müsst ihr unbedingt dieses Rezept ausprobieren. Ein Gedicht!

Wie’s geht, steht unter den Bilder.



Als Dessert für 4 bis 6 Personen

1 Vanilleschote
500 ml Buttermilch
150 g Sahnejoghurt
150 g Zucker
Saft einer 1/2 Zitrone
8 Blatt Gelatine (ich hatte nur 6 Scheiben, das reichte auch)
250 ml Sahne

500 g Erdbeeren
1 - 2 EL Erdbeermarmelade

(im Originalrezept kommen noch 3 EL Mandelstifte, Olivenöl und 2 Zweige Zitronenthymian darüber)

Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen und mit Buttermilch, Joghurt, 100 g Zucker und Zitronensaft glatt rühren. 

Die Gelatine 8 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Tropfnass mit 50 ml Sahne in einem Topf erhitzen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Die Gelatinesahne mit einem Schneebesen rasch unter die Buttermilch-Joghurt-Masse rühren.

Die übrige Sahne (200 ml) mit den Quirlen des Handrührgerätes cremig und steif schlagen, dabei restlichen Zucker einrieseln lassen (50 g). Die Sahne unter die Buttermilch-Joghurt-Masse heben. Desserförnchen kalt auswaschen und das Mousse darauf verteilen. Zugedeckt im Kühlschrank mindestens 5 Stunden (besser über Nacht) fest werden lassen. 

(Die Mandelstifte in einer Pfanne im Öl goldbraun rösten. Den Zitronenthymian waschen, trocken schütteln, die Blättchen hacken. Zu den Mandelstiften geben, 30 Sekunden mitrösten. Leicht salzen, beiseite stellen.)

Die Erdbeeren putzen und waschen. Etwa ein Drittel davon mit der Erdbeermarmelade fein pürieren. Die Sauce durch ein Sieb streichen. Übrige Erdbeeren mundgerecht schneiden. 

Die Förmchen mit der Mousse aus dem Kühlschrank nehmen und kurz in heißes Wasser tauchen, dann die Mousse auf gekühlte Teller stürzen. Mit Erdbeeren und Erdbeersauce anrichten (und mit den Mandeln bestreuen. Nach Belieben Zitronenthymianzweigen garniert servieren. )

Sonntag, 1. Juni 2014

Yummy: Creme Caramel

Crème Caramel kannte ich bisher nur aus dem französischen Supermarkt, ist ja bei uns um die Ecke. Seit ich aber zum Geburtstag das Buch geschenkt bekam „Aus Liebe zum Kochen“, kann ich das auch selber! Das Buch ist toll, die Geschichten hinter den Köchen sind klasse und das einfache Rezept für diese köstliche Nachspeise tut sein Übrigens. Ich kann nur sagen: formidable!

Rezept wie immer unterm Bild.

Creme Caramel
für 10 Auflaufförmchen oder 1 große Tarteform

Für die Crème
120 g Crème Double
200 ml Kondensmilch
250 ml Milch (1,5 %)
1 Vanilleschote
2 Eigelb
4 Eier
40 g Zucker

Für den Caramel
140 g Zucker

Für die Crème die Zutaten in einer Schüssel verrühren. Die Vanilleschote in der Mitte einschneiden und das Mark herauskratzen und zur Crème geben. 

Für den Karamell den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis er zu schmelzen beginnt. Unter Rühren komplett auflösen und bei mittlerer bis hoher Hitze in etwa 5 Minuten karamellisieren lassen. Probieren, ob der Karamell schon fest wird. Dafür mit einem Teelöffel ein paar Tropfen in ein Förmchen geben. Sie sollten sofort hart werden. Ansonsten den Karamell weiter kochen. 

Den fertigen Karamell in einer dünnen Schicht auf den Boden der Förmchen gießen. Sehr rasch gleichmäßig verteilen, bevor die Masse fest wird. Dann fest werden lassen. 

Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Die Förmchen 2cm hoch mit der Crème füllen. Dann in ein tiefes Backblech mit kochend heißem Wasser (Wasserbad) stellen. Im Ofen 20 bis 25 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen und mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. 

Zum Servieren die Crème mit einem feinen Messer von den Seiten der Förmchen oder der Tarteform lösen. Jede Form kopfüber auf einen Teller stellen. Auf die Unterseite klopfen, damit die Crème Caramel sich vom Boden löst und auf den Teller fällt. Der Karamell sollte an den Seiten herunterfließen, so, als ob die Crème in einem kaffeefarbenem See schwimmt.


Montag, 19. Mai 2014

philukos Lieblingsessen

Es gibt eine neue Serie auf Steffis Blog Ohhhmhhh... Und ich habe heute das Vergnügen, diese Serie zu eröffnen – mit meinem Lieblingsessen.Welches das ist und was mein Mann mit George Clooney zu tun hat, lest ihr hier...

Danke an Steffi!