Neulich wollte ich ausprobieren wie es aussieht, wenn man Seidenpapier besprayt. Mir ist kein besseres Wort als Silence eingefallen... Vielleicht war der Wunsch der Vater des Gedanken. Jedenfalls war im Kinderzimmer ein Rahmen frei. Also ab mit der Stille zu den Räubern. Sie versteckt sich noch etwas schüchtern hinter dem Vorhang. Weiß wohl, dass sie das falsche Wort an falscher Stelle ist – denn der Verstärker steht fett auf dem Wunschzettel für Weihnachten. Haha. Das war’s dann mit Silence. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, deshalb darf das Bild bleiben. Vorerst.
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Montag, 21. November 2016
Montag, 8. Juli 2013
Bei Phi
Phi gewährt einen Einblick. Ab und an wird umgeräumt und umgestellt. Die Lampe erinnert mich jeden Tag an die nette Kooperation mit Coloured By – die erste Lampe, die ich gestalten durfte. Das Mobile habe ich im letzten Jahr gebaut. Auf dem Nachttischchen steht ein Portrait von Phi mit Dachshund (eine Auftragsarbeit von Angela Dalinger). Und: An Überwürfen habe ich gerade einen Narren gefressen. Ziemlich viele habe ich in letzter Zeit gekauft, z.B. diesen mit Elefanten und Kamelen. Ich zweckentfremde Tagesdecken gerne auch als Leintücher (ich kann diese Jersey-Spanndinger nicht leiden).
Mittwoch, 11. April 2012
90er Memory
So ist das, wenn man in alten Kisten rumkramt, die man erst mal von meterhohem Staub befreien muss: Es kommen Dinge zutage, die man schon lange nicht mehr gesehen hat oder derer man sich kaum noch erinnert. Das ist mir kürzlich passiert – ich wollte eigentlich nur ausmisten, mal wieder unnötigen Ballast abwerfen, was ich auch großzügig getan habe. Dabei ist mir das gelbe Schächtelchen in die Hände gefallen, beschriftet mit „Nimm zwei“. Darin: ein Memory – selbst gemacht. Selbst gemalt. Selbst gedruckt. Selbst auf Karton aufgezogen und geschnitten. 88 Kärtchen. Damals, als ich noch viel mehr Zeit hatte für solche Dinge. Schmunzelbilder zum Thema Obst und Gemüse inklusive. Am liebsten mag ich die Broccoli-Lady.
Mittwoch, 4. April 2012
Stricken für kleine Leute
Das größere Kind hat Osterferien. Kurz vor Beginn der zweiwöchigen Schul-Auszeit stand auf dem Unterrichtsplan Fingerstricken. Eine für mich neue Art des Strickens, die ähnlich funktioniert wie das Stricken per Liesel, nur eben mit den Fingern. Wie praktisch, wenn der Stoffplan eine passende Beschäftigung für bevorstehende Ferien hergibt. Das Kind ist am Stricken, Stricken, Stricken. Es tummeln sich Meter um Meter von Schals, die auf ihre Bestimmung warten. Der Teddy kam als erster in das Vergnügen. Aus den restlichen Strängen werden wahrscheinlich Sitzkissen. Sonst noch Ideen?
Dienstag, 20. März 2012
Ein Mal umstellen bitte
Es tut gut, von Zeit zu Zeit Räume neu zu definieren – umzustellen und umzuräumen. Manchmal wird man zu seinem Glück gezwungen – wie ich, als mir der Malermeister nahelegte, die Schränke im Kinderzimmer von der Außenwand zu entfernen. An jener Wand hängen jetzt Bilder, das Bett wurde rüber geschoben und endlich findet auch die Pinocchio-Garderobe einen Platz, die bis dato im Schrank verwahrt blieb. Plötzlich wirkt das Zimmer größer und heller. Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?
Dienstag, 13. März 2012
DIY-Freunde
Kürzlich malte Lu einen lustigen Hund auf Karton. Weil er mir so gut gefiel, habe ich ihn auf Stoff übertragen, ausgeschnitten und ein Stofftier daraus genäht. Es braucht nur ein Stück Stoff (in diesem Fall ein altes Leintuch), einen Textilstift, Füllwatte und eine Nähmaschine/oder Nadel und Faden. So einfach, so individuell. Klar, dass die anderen zwei dann auch ganz schnell ein eigenes Kissen wollten. Betonung auf schnell.
Donnerstag, 17. November 2011
Die neue Kindertseitung ist da – und wir sind ein Teil davon!
Die 4. Kindertseitung, ein ganz wundervolles Projekt der Grafikerin Daria Holme, ist kürzlich erschienen. Die Kindertseitung ist ein Magazin, gleichermaßen schön für Kinder und Erwachsene – gemacht von Kindern und Erwachsenen. Jeder, der Lust hat, darf mitmachen und einen Beitrag einreichen, immer zu einem bestimmten Sujet. Phi und ich sind auch dabei, mit einer kleinen Erzählung und einem Suchspiel – zum Thema „die Stadt“. Die Kindertseitung ist ein ganz besonderes Werk – genauso speziell war der Weg, der uns zur Teilnahme führte: Frau MiMa hatte die Kindertseitung als Entdeckung des Tages vorgestellt. Als ich den Namen der Herausgeberin las, war mir sofort bewusst: das ist meine Urlaubsfreundin Daria, das letzte Mal gesehen vor 21 Jahren in Griechenland. Wiedergefunden: jetzt! Ich nahm Kontakt auf, wir mailten uns hin und her und her und hin und nun sind Phi und ich Teil dieses Projekts. Was das Netz für Fäden spinnt, ist manchmal unglaublich...
Das nächste Thema der Kindertseitung lautet „Rot“. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann dies bis 15. Feburar 2012 tun. Hier finden sich die E-Mail-Adresse bzw. die Anschrift von Daria.
Das nächste Thema der Kindertseitung lautet „Rot“. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann dies bis 15. Feburar 2012 tun. Hier finden sich die E-Mail-Adresse bzw. die Anschrift von Daria.
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| Thema der 4. Ausgabe: „Die Stadt“ |
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| Tolle Bilder |
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| Ein kleines Essay von Phi |
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| Ein Memoryspiel zum Heraustrennen |
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| Noch ein schönes Bild... |
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| Mein Suchspiel... das alles und noch viel mehr Schönes und Interaktives... jetzt in der neuen Kindertseitung! |
Montag, 7. November 2011
Ikesh, unser neuer Mitbewohner
Darf ich vorstellen, das ist Ikesh. Er kam letzte Woche hier an. Er ist klein und bunt und hat eine lange Reise hinter sich. Seinen Schlafsack hat er gleich mitgebracht, er möchte nämlich bleiben. Ikesh entstammt einer schönen Idee, die ich unbedingt mit euch teilen muss. Mutter dieser Idee ist Alexa Lixfeld, Designerin aus Hamburg. Nach Zeichnungen von Kindern aus Sri Lanka entstanden die Puppen. Vor Ort genäht (aus von Hand gewebtem und gefärbtem Stoff!) – in einem Betrieb, der verarmte Menschen beschäftigt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich weiterzubilden. Schönes kaufen und Gutes tun, eine gelungene Kombination. Ikesh hat mich am meisten angelacht, deshalb wanderte er in meinen Einkaufskorb. Aber alle anderen Puppen sind mindestens genauso schön. Es gibt insgesamt sechs an der Zahl. Allesamt Kunstwerke. Ausgezeichnet mit dem Design Plus Designpreis 2010.
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| Ikesh ist sehr bunt – ganz nach meinem Gusto. |
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| Wer kann diesem Lächeln schon widerstehen? |
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Gelber kleiner Mann
Neulich war ich Weihnachts-shoppen. Hier (im Eldorado eines jeden Roboter-Fans) hab ich ein paar Kleinigkeiten gekauft. Für wen und was genau, kann ich leider nicht verraten – der oder die Beschenkte könnte ja mitlesen. Nur so viel: ich hab’ mir selbst auch gleich was mitgenommen. Einen sehr kleinen gelben Mann, der etwas kann. Wenn man ihn aufzieht, wackelt er davon. Roboter sind lustig. Ich frage mich, warum wir bisher noch keinen hier hatten. (Naja, bis auf den Küchentimer, der aus dem selben Shop stammt.)
Dienstag, 11. Oktober 2011
Schwarzweißmalerei
Das große Kind war bei einer Freundin. Die kleinen Kinder kamen auf die Idee, mal wieder mit Wasserfarben zu malen. Bei der „Bestandsaufnahme“ gesammelter Farbkästen mussten wir feststellen, dass alle einen Mangel hatten: die Schwarz war leer. Es MUSSTE aber Schwarz sein und dringende Wünsche bedürfen rascher Erfüllung. So war Improvisation gefragt. Nur gut, dass in meinem Farbschrank noch eine Flasche Abtönfarbe im richtigen Ton stand – Malaktion gerettet. Also flüssiges Schwarz in ein Schälchen geschüttet und drauf los gezeichnet. Schwarz und Weiß (malen) ist toll. Gilt also nicht nur für Kissenhüllen, Tassen, Teppiche oder andere Wohnaccessoires – das hab ich heute gelernt.
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| Sogar die Wand musste dran glauben ;-) |
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| Was aus dem As geworden ist – hier |
Montag, 1. August 2011
Die Geschichte von Frida
An manchen Nachmittagen geschehen erstaunliche Dinge. Da schnappt sich das große Mädchen, das gerade das erste Schuljahr zu Ende gebracht hat, einen Stapel Blätter, Uhu und Stifte, verschwindet im Zimmer und ward für lange Zeit nicht mehr gesehen. Es war schon Abend, da erscheint das Kind wieder und streckt mir sein Werk entgegen. Die Geschichte von Frida. Ich kann sie euch nicht vorenthalten. Sie ist so zauberhaft. Ich staune immer noch. Von wem hat sie das bloß?
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