Gesehen I ganz zufällig in der arte Mediathek gefunden und sofort gefesselt gewesen: „Eileen Gray und das Haus am Meer — E.1027“. So gut!!! Dieses Haus, dieser Ort, diese Geschichte... Und ich wusste gar nicht, dass Le Corbusier so ein Ego-Problem gehabt hat scheinbar, ohaaa (hatte er doch gar nicht nötig!?). Die Beschreibung über diesen großartigen, besonderen Film fasst es so zusammen: „Die irische Designerin Eileen Gray baut 1929 ein Refugium an der Côte d’Azur, zusammen mit dem Journalisten Jean Badovici. Ihr erstes Haus ist ein avantgardistisches Meisterwerk. Als Le Corbusier das Haus entdeckt, ist er fasziniert und besessen. Er überzieht die Wände mit Wandmalereien, veröffentlicht Fotos und behauptet, er habe es gebaut...“. Die Stelle im Film, in der Badovici zu Gray sagt „Ich möchte ein Haus mit dir bauen“ (und nicht etwa „Ich möchte dich heiraten“) fand ich sehr special. Auch eine Love Language, zusammen als Paar, das sich gegenseitig bewundert in seinem Schaffen, ein Haus zu entwerfen, awww. Hier ein kleiner Bericht zum Haus
Gesehen II einen netten kurzen Bericht auf BR über Public Possession, das sehr coole Label von Valentino Betz und Marvin Schuhmann aus München. Ich feier die schon lange, hab auch einige Sachen von ihnen (Tasche, Meterstab — und kürzlich zog eine Stanley Dose in meinen Kühlschrank...... „Sharing Cheese“, hehe). Ich dachte noch beim Namen Schumann, ob er vielleicht mit dem Barkeeper Charles Schumann verwandt ist? Und ja, das ist der Sohn. Ich finde so gut, dass sich die beiden schon seit der Grundschule kennen und zusammen das Label gegründet haben. Besonders gut finde ich, dass ihre Angebote im Haus der Kunst München auch sehr für Kinder ausgelegt sind — zuletzt MMMHaus (Meet, Make, Move). Ich wäre mit meinen Kindern da immer hingegangen! Dieses Mal haben sie Stühle gebaut mit den Kindern, top!!! Hier ein nicer Bericht über die beiden auf freundevonfreunden
Gehört wieder, oder immer noch, ganz viel Franz-Rap von P
Getan I mit P einen kleinen Ausflug in die Pfalz gemacht. Ich finde, dort sind die Leute viel freundlicher als bei uns. Nachdem wir im Einkaufszentrum u.a. kleine (0,25l) Dubbegläser geshoppt hatten, haben wir uns noch eine Kirche am Ort angeschaut. So lustig, die Griffe an den Türen sind einfach Weintrauben. Passt — die Pfälzer trinken den Wein ja auch halbe-Liter-weise (aus eben großen 0,5l-Dubbegläsern!). Crazy
Getan II zum Campus vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) geradelt, um endlich die von Ruben Brückel und Glenn Knapp (zwei Studenten der Karlsruher Kunstakademie) bemalten Tore live anzuschauen (hier mehr). Fotos davon sind mir schon vor längerer Zeit mal auf Insta angezeigt worden. Danach bin ich weiter zum Botanischen Garten vom KIT. Wie tropisch es im Gewächshaus war! So stelle ich es mir in Miami vor, als P damals davon erzählte — „high humidity“ oder so. Aber in Miami weht bestimmt wenigstens eine Brise vom Meer. Im Palmenhaus stand die Hitze. Und die Uhr ging falsch, haha. Kurz, nachdem ich eingetroffen war und gerade die Kakteen bewunderte, kam eine Mitarbeiterin in den Raum: „Wir schließen jetzt.“ Eine andere Besucherin klinkte sich ein: „Sie haben doch bis 16.00 Uhr geöffnet.“ Die Mitarbeiterin schaut auf ihre Armbanduhr. „Ach Gott, Entschuldigung!! Ich habe auf die Uhr vorne an der Wand geschaut — die ist noch nicht umgestellt. Das mache ich jetzt gleich!! Ich bitte vielmals um Verzeihung.“ Es war erst kurz nach 15.00 Uhr
Getan III den Hafen mal wieder besucht, sonntags. Ich mag die alten Gebäude da sehr. War aber ganz schön creepy, so verlassen und einsam
Gelesen in meinem Geburtstagsgeschenk: „Kunst für Keinen“, so ein super Buch! So viel gute Kunst! Das Buch hab ich entdeckt, als ich vor paar Wochen mal in der Stadtbibliothek war und in der Sektion „Kunst“ herumkramte. Das Buch handelt von sog. entarteter Kunst im 2. Weltkrieg — deshalb der Titel, weil die Kunst keiner mehr sehen durfte. Im Buch heißt es: „'Im Atelier ist es sehr schön still. Andererseits ist es nicht leicht, die Depression dieser Zeit auszuhalten. Dies nun seit sieben Jahren. Vermutlich kann ich nie mehr meine Bilder in Ausstellungen zeigen. Ich arbeite also ausschließlich für mich selbst allein.' Die Worte, die Willi Baumeister 1941 in sein Tagebuch schrieb, beschreibt die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die viele Künstlerinnen und Künstler während der Zeit des Nationalsozialismus empfunden haben.“ Wie passend dazu auch der Spruch von Heinrich Heine auf der Briefmarke, die kürzlich auf einer eBay-Sendung klebte
Getrunken ein special Spezi. Gekauft in der Pfalz, made in Offenburg
Gegessen Pizza von Gigi. Ich wollte unbedingt das schöne Packaging, das ich auf Insta gesehen hatte, live erleben, haha. Die Pizzeria in der Amalienstraße hat am 26.4. aufgemacht. Leider haben die Pizze bei meinen Kindern nicht bestanden („Zu wenig Soße, zu wenig Käse, zu fad“), ich fand sie yummy
Gelacht I als P im Supermarkt Musiala in den Einkaufswagen packt
Gelacht II dass ein Rosaton der Farbkarte vom Baumarkt mit der Gerbera matcht, und mit meinen Karteikarten
Gelacht III als ich die Uhrzeit und den Batteriestatus sehe am Handy. Und daran gedacht, wie P neulich versuchte, für 22,22 EUR zu tanken und sie nur 22,23 EUR hinbekam, haha
Gefreut I über einen Blumenstrauß zum Muttertag von meinen Kindern (hehe, das Leo-Kleid). L verabschiedet sich erst zum Gym und als sie zurück kommt, meint sie zu mir: „Ich hab da noch was für dich — schau mal im Wohnzimmer auf dem Tisch.“ Awww. Ich sehe einen schönen Strauß. „Oh wie lieb, und mit kleinen Hortensien!! Die mag ich so gern!“ Ich bin erstaunt, dass L sonntags Blumen bekommen hat und frage sie, woher? „Den Strauß hab ich tatsächlich bei Thomas Seith gekauft.“ „Ach echt, bei dem 'Promi'-Floristen?!“ „Jaa. Ich wurde zwar von jemand anderem bedient, aber er war auch da, ich hab ihn gesehen.“ Da wird P plötzlich hellhörig: „Welcher 'Promi'-Florist??“ Ich: „Man sieht ihn immer auf Insta auf verschiedensten Events mit 'Celebrities'.“ Dann schaut sie auf Insta nach ihm und kommentiert: „Als ob Karlsruhe so fame ist.“ Hahaha
Gefreut II über einen sehr netten Kontakt. Das große T im Sichtbeton des Campanile der 12-Apostel-Kirche hat mir keine Ruhe gelassen (Blick zurück vom 2. Mai 2026) und ich wollte gerne mehr über die Bedeutung herausfinden. Zuerst hab ich recherchiert, wer der Architekt war — Heinz Gaiser (er hat in Karlsruhe studiert und unter Egon Eiermann Diplom gemacht) — und stelle fest: sein Architekturbüro, das inzwischen seine Tochter führt, ist lustigerweise gleich hier um die Ecke! Dann hab ich da eine Mail hingeschickt mit meiner Frage, für was das T steht. Ein paar Tage später klingelt das Telefon und die sehr fröhlich-freundliche Architektin ist dran: „Ich habe Ihre Mail bekommen und wollte Ihnen eigentlich zurück mailen, aber das hat irgendwie nicht funktioniert, ich bekam eine Fehlermeldung. Dann habe ich versucht, Ihre Telefonnummer herauszufinden. Gestern war ich in Rastatt meinen Vater besuchen, er hat ja die Kirche entworfen. Und ich habe ihm das Foto von Ihnen gezeigt und Ihre Frage gestellt. Und zu dem T kann ich Ihnen sagen, er hat das gewählt, weil er die grafische Form eines Ts schöner fand als ein 'normales' Kreuz. Er hat das T etwas vertieft, weil er vorschlug, es zu vergolden. Das hat aber die Kirche damals abgelehnt, weil sie kein Geld dafür hatten. Mein Vater ist mittlerweile 95 und er hat sich sehr gefreut, dass Sie so genau hingeschaut haben und er lässt Sie ganz lieb grüßen.“ Ich mag solche Geschichten
Gewundert dass mir mein Rechner nach dem Hochfahren irgendwie random alte Dateien anzeigt in einer Art Bridgeprogamm (?), die ich schon lang vergessen hab, z.B. LOLLOLLOL
Geärgert dass K so nah am Eck parkt. An so einer Stelle hat mir schon einmal jemand das Auto „mitgenommen“ (= touchiert)
Geglänzt mit meinem Wissen, dass es einen diggah-Nachfolger gibt
Gekauft Antigone im Doppelpack für die Zwillinge
Schönes Wochenende!


































































