Samstag, 24. Januar 2026

Blick zurück

Gesehen ein Filmchen über ein ungewöhnliches Häuschen in Durlach (das ist ein Karlsruher Vorort), nachdem ich einen Bericht über die Architekin, die darin mit ihrer Familie lebt, in den BNN gelesen hatte
Gehört ein altes Lied, als ich an L vorbei laufe. Das lief grad in ihrem Handy in einem TikTok: „Ohaa Michael Jackson! Das hab ich früher oft gehört!“ „Jaaa, ich weiß, Dirty Diana.“ Dass sie es auch noch kennt! So lustig, dass die Jungen über TikTok diese ganzen alten Lieder wiederentdecken (wie damals der Hype um Kates Bushs „Wuthering Heights“) 
Getan I mit K zur Kunstakademie geradelt (allein der Himmel ist manchmal ein Kunstwerk, oder besser die Wolken!). Da gab es eine Gemeinschaftsausstellung von Studierenden der Kunstakademie Karlsruhe und der Hochschule der Bildenden Künste Saar: „Als Karl auf der Brücke stand“.  (Wie klein ich bin gegen K. Und ich hab höhere Schuhe an!) Bei der grünen arabischen Schrift hab ich K gebeten, das zu fotografieren und seinen libanesischen Freund zu fragen, was das heißt (nein, da war kein WC, haha). Der Freund antwortete umgehend: „Da soll wohl einfach nur die arabische Schrift Aufmerksamkeit erzeugen — weil der Text an sich hat keinen Sinn.“ Ahaaaa. Aber es sieht gut aus (Edit: meine liebe Leserin und Brieffreundin aus Israel hat mir geschrieben, dass der Text wörtlich dies bedeutet: „Dieser Text hat keinen Zweck außer, diejenigen zu erschrecken, die Angst vor der arabischen Sprache haben.“ DANKE!)
Getan II mit P in Schluttenbach und Schöllbronn unterwegs gewesen (Stadtteile von Ettlingen). P schickt von unterwegs einen Snap an ihren US-Papa. Der schreibt zurück: „Sweet pic“. So ein kleines Auto wäre dort drüben undenkbar, mit all ihren Pick-Ups und Trucks. P: „Ich hab dort noch nie einen Mini fahren sehen!“ Die Bonifatius Kirche in Schöllbronn hat uns gut gefallen, ich mochte sehr gerne die Wandmalerei (und die Streichholzschachtel bei den Kerzen; die hätte ich am liebsten für meine Sammlung mitgenommen, hehe, aber das war mir zu arg. Ich wusste nicht, dass Streichhölzer im Niederländischen Lucifers heißen...). Wir haben uns so gewundert, wie still es in diesen Dörfchen ist. Das ist bei uns mit der großen Straße vor der Tür so anders... Und zum Abschluss gab’s wie immer den Einkehrschwung bei Megges
Gelesen I einen sehr schönen Spruch* auf Insta. Es ging um das Thema Trauer. Aber ich finde, das passt auch auf Liebe und Schmerz allgemein, nicht „nur“, wenn jemand gestorben ist...
Gelesen II auf Wikipedia und in der Stadtbibliothek über Walter Gropius. Weil er doch die schöne Dammerstocksiedlung hier geplant hat, hab ich mich noch ein bisschen intensiver mit ihm befasst. Er ist 1938 nach Lincoln, Massachusetts ausgewandert, wo er ein ganz tolles Haus gebaut hat, das heute als „Gropius House“ ein Museum ist. Man kann einen virtuellen Rundgang machen (unbedingt anschauen, hier!). Besonders faszinierend an dem Haus finde ich, dass Gropius ausschließlich Werkstoffe und Bauteile verwendet hat, die als Standard- bzw. Katalogware bestellt werden konnten. Einerseits aus ökonomischen Gründen, andererseits wollte Gropius zeigen, dass sich aus bestehenden amerikanischen Industrieprodukten moderne Bauwerke errichten lassen. Und ich feier, dass das Haus keine Regenfallrohre hat. Die stören mich an jedem Haus immer sehr (ich und meine Details 1)
Getrunken viel decaf Kaffee
Gegessen I McPops Chocwave und Berry Bomb (ich fand Pistachio Dream vor ein paar Wochen am besten, lol)
Gegessen II leckersten türkischen Honig mit Pistazien aus dem arabischen Laden. Als ich an der Kasse stehe, deute ich auf die Schrift auf der Verpackung und sage zu dem Mann hinter dem Tresen„Ich mag die arabische Schrift so gerne! Die sieht so gut aus!“ und dann huscht ein Lächeln über sein Gesicht
Gefreut als K erzählt, dass er seinen alten Lehrer aus der Mittelstufe auf dem Flur in der Schule getroffen hat, den er so mochte: „Junge, er ist so korrekt. Wir haben uns gut unterhalten. So gut, dass ich ihn beinah geduzt hätte.“ Alle Lehrer sollten so sein
Gelacht I als L zu mir kommt: „Du warst jetzt mit K in der Kunstakademie und mit P in Ettlingen und bei Megges. Wann machst du wieder was mit mir?“ Wie süß, dass sie Activities einfordert, awww
Gelacht II als ich spazieren bin, komme ich an einem geparkten Auto vorbei, in dem eine Frau hinter dem Steuer sitzt und ihr Handy vor dem Gesicht hält. Das Fenster des Autos ist runtergelassen und ich höre aus ihrem Handy eine Voice, die sagt: „...nicht, weil du zu viel bist, sondern weil es ihm zu viel bedeutet...“, so etwas in der Art. Da hat sich die Dame sich wohl gerade mit der AI unterhalten — dieses „nicht weil..., sondern weil...“ ist so typisch
Gelacht III als der DHL-Mann mir auf der Treppe entgegenkommt und mich fragt: „Bist du Frau Phillis?“ „Nein, ich bin Frau Julia hahaha.“ „Ach Gott, stimmt ja, sorry.“ „Iwo. Bei so vielen Leuten kann man sich doch nicht alle Namen merken.“
Gelacht IV als P aus der Schule erzählt: „Meine Kinder spielen oft Pferde in den Pausen auf dem Schulhof. Und ein Pferd heißt immer Schoko, das ist so süß. Eine Mutter sagte neulich, sie überlegt, sich ein Pferd zu kaufen und wenn sie das macht, nennt sie es Schoko!“ Hahaha (Spoiler: einer der Drei hier heißt mit Spitznamen Schoko! Und es ist nicht P, die mit 19 Monaten beim Durchblättern des Bilderbuchs „Meine ersten Dinge“ beim Anblick der „Schokoladenseite“ quäkte: „Sokolade!!“ Und zwei Sekunden später: „Opa kauft!“)
Gelacht V am Abend, bevor ich einkaufen gehe frage ich K, wo er das Auto geparkt hat. „Es steht gleich um die Ecke. Oh, aber du wirst ein paar Mal rangieren müssen, die Lücke war sehr eng. Aber wenn ich reingekommen bin, kommst du auch wieder raus.“ Als ich vom Einkaufen wieder komme, erkundigt er sich: „Und? Wie bist du heute morgen rausgekommen? Wie oft musstest du hin und her? Fünf mal?“ „Das reicht glaub nicht, hahaha. Es war so knapp — die Einparkhilfe hat durchgehend gepiept. Wie bist du da überhaupt reingekommen?!? Würde ich nie machen!“ „Was ist dir lieber? Eine enge Parklücke oder ein weiter entfernter Parkplatz?“ „Ein weiter entfernter Parkplatz!!“
Gelacht VI dass ein Vortrag meines Bruders „Tricky Cases“ hieß
Geärgert dass sich mein eines Auge so verschlechtert hat. Der Mann beim Optiker sagt: „Sie haben ungewöhnliche Augen.“ Er meint aber nicht etwa, dass sie schön aussehen, sondern dass das eine in der Nähe gut sehen kann und das andere in der Ferne. Top. Danach bin ich über den Schlosspark nachhause geradelt, vorbei an der „Winterzeit“, dem BVG, dem Botanischen Garten und meinem Lieblingshaus
Gestaunt I ich hab neue Schuhe und sage zu P: „Schau mal.“ und deute auf meine Füße. P: „Was ist?“ „Meine neuen Schuhe?!? Wie findest?“ „Die hätte ich jetzt nicht als neue Schuhe erkannt.“ „Ohaa. Weil meine Schuhe alle dieser Art sind, gell?“ „Jaa.“ Und da sagt sie immer, sie habe den Blick eines Profilers (sagt sie echt!) — aber erkennt kleine Details an neuen Schuhen nicht — nämlich dass die Sohle unter der Spitze eckig ist, das finde ich cool! (Ich und meine Details 2)
Gestaunt II als ich merke, dass ich meinen bisherigen Karten-Führerschein hätte längst umtauschen müssen. Ach du Schande. Nichts wie aufs Amt
Gestaunt III dass ich wieder über eine Abkürzung von K stolpere. Ich sollte es doch jetzt besser wissen, dank meines Kalenders, da kommt ja sogar ein „W“ drin vor!
Gekauft einen fancy Pinsel („blush & highlighter brush“) im Auftrag von Beauty-L und dann zuhause gemerkt, dass ich den wohl im Einkaufswagen liegen lassen haben muss, oh noooo

Schönes Wochenende!

*When you love you grieve.
This is the agreement that we sign up to when beautiful souls collide in life.
It feels strange that with so much happiness,
also comes so much pain.
But this is the deal, this is why we love.







































Sonntag, 18. Januar 2026

Sonntagssüß: Zimt-Focaccia

Focaccia lieben wir hier. Eine süße Form davon war mir bisher nicht bekannt. Die haben wir bei unserem Besuch im Dammerstock kennen gelernt. Und die war so was von gut, dass ich das auch mal probieren wollte. Ist geglückt! Diese Zimt-Focaccia ist wirklich sau lecker! Die müsst ihr unbedingt nachbacken!!




Zimt-Focaccia

Zutaten für eine Auflaufform, ca. 20x30 cm

Teig
400 g Mehl
300 ml Wasser
3 Prisen Salz
80 ml Olivenöl
1 P. Trockenhefe
30 g Zucker

Zimtmischung
40 g Butter (geschmolzen)
50 g brauner Zucker
1,5 TL Zimt

Wasser, Zucker und Hefe vermischen und 5 Min. ruhen lassen, bis die Hefe schäumt. Die Hälfte des Öls dazugeben und dann mit Mehl und Salz verkneten. 

Den Teig 1 Stunde ruhen lassen (zugedeckt und an einem warmen Ort).

Für die Zimtmischung die Butter schmelzen und mit dem braunen Zucker und dem Zimt vermischen. 

Den Ofen auf 230 °C vorheizen. 

Das restliche Olivenöl (oder weniger, reicht auch, wenn man es nicht so ölig mag) in der Auflaufform verstreichen und den Teig einfüllen (er ist relativ flüssig, nicht irritieren lassen davon). Mit einem Holzlöffel oder den Händen Kuhlen in den Teig drücken und die Zimtmischung mit einem Löffel auf dem Teig verteilen, mal hier ein Klecks, mal da ein Klecks.

Das ganze für 18 bis 20 Minuten backen. Am besten lauwarm genießen! Sooo yummy, ich wiederhole mich.

Samstag, 17. Januar 2026

Blick zurück

Gesehen Ku’damm 77 im ZDF und in einer Szene die ersten zwei Verse eines schönen Gedichts gehört und fast weinen müssen*
Gehört das erste Vogelzwitschern, ohhhh
Getan I das Baustellen-Daydrinking-Event vom Dammerstock besucht mit P. Ein junges Team aus der Fettschmelze und dem Gottesauer Eck hat sich zusammen getan, um hier gerade etwas Neues auf die Beine zu stellen. Es war richtig viel los. P orderte eine Zimt-Focaccia (die mich gleich zum Nachbacken animiert hat, morgen mehr!). Die Bedienung fragt uns, ob wir aus der Nachbarschaft seien. „Nein, aus der Weststadt.“ „Ah, das ist ja nicht weit, da kann man auch gut hier vorbei kommen.“ „Jaaa, im Sommer mit dem Fahrrad, das passt super! Hattet ihr mit so viel Anstrum gerechnet? „Nee, gar nicht. Wir sind gerade leicht überfordert.“ „Es ist wirklich sehr schön hier. Sieht cool aus.“ „Oh, danke.“ „Wisst ihr schon, wann ihr aufmachen werdet?“ „Irgendwann im Frühjahr, wahrscheinlich so im März, April. Das erfahrt ihr dann auf Insta“. Das wird so gut! Die großartige Dammerstock-Siedlung im Karlsruher Stadtteil Rüppurr wurde 1929 u.a. von Walter Gropius entworfen (hier ein kleiner Bericht — gleich die ersten Reihenhäuser oben sind auch so toll!). Für das Erscheinungsbild war Kurt Schwitters verantwortlich
Getan II mit blauem Filzstift und Wasser experimentiert. Ich mag, wenn Sachen verschwimmen
Getrunken Vanilla-Shake von Megges. Immer wieder gut, diese Shakes. Leider gab es keine Röhrchen. Es gab auch keine Terminals. Richtiger Oldschool-Megges — das Bestellen an der Theke dauerte ewig. P leicht entnervt: „Ich hab dir doch gesagt, dieser Megges ist ranzig!“ hahahaha. Sogar die Preise waren altmodisch (und tanzend) auf das Plakat aufgeklebt (das hat P nicht davon abgehalten, u.a. auch ein Hanuta Mc Flurry zu bestellen). Auf dem Heimweg wurde ich geblitzt. Ich hatte wohl zu viel Vanille Promille, oh noooo
Gegessen Apfelschnitze aus Ps Happy Meal
Gelacht I , sehr über eine Nachricht mit einem Leasingangebot von K: „Hi Mama, können wir uns den Golf R mit 333 PS leasen, das wäre doch was für uns Kinder. Hab dich lieb. Mit freundlichen Grüßen, Dein K.“ Nice try
Gelacht II als K an der Ampel kurz die Dynamic Stability Control ausstellt und einen Wheelspin hinlegt, als es Grün wird (die Zwillinge vorne, ich im Fond — wir hatten P gerade zum Bahnhof gebracht). Quiieetsch... Ich: „Das ist schlecht für die Reifen, oder?“ K: „Ja, aber einmal kann man es machen...“ Haha, wenn er das sagt
Gelacht III als ich mit P in Heidelberg telefoniere und sie erzählt, dass sie einen schönen Vormittag auf dem Eis hatte mit ihrer vierten Klasse: „Wir waren auf einer Schlittschuhbahn im Freien, ähnlich wie die in Garmisch, wo man unter der Sonne fahren kann, und es war super! Es lief gute Musik, so old school R’n’B!“ „Ohhhh, das hätte mir auch gefallen!!“. „Jaa! Was noch gut war: sie hatten beim Schuhverleih nur coole Eishockeyschuhe nicht so komische Plastikdinger.“ Hehehe, die Details immer
Gelacht IV als L mir mehrfach durch die Tür etwas zuruft, was ich nicht verstehe: „Wann machst du wieder die Dinger aus München?“ Bis ich mal drauf kam, dass sie die Auszognen meint, hahaha. Jaa, die mach ich bald wieder. Mir ist eingefallen, dass ich dafür aber noch Erdnussöl brauche — das hatte mir P empfohlen, und sie hatte es wiederum von ihrem Foods-Lehrer aus den USA, lol
Gefreut I über die Schwarzwald Marie. Die hat eine lustige Geschichte (steht im Booklet, das der Figur beilag): Im Jahr 2023 begeisterte die Ausstellung „Playmobil-Spielgeschichten“ auf Initiative von Bürgermeister Michael Ruf und umgesetzt von Diorama Artist Oliver Schaffer in Baiersbronn über 12.000 Besucher. Unter den fantasievollen Welten tauchte auch eine improvisierte Schwarzwald Marie auf. Da es keine Playmobil-Bollenhut-Figur gab, erschuf der Künstler kurzerhand selbst eine — mit großem Erfolg! Die meist gestellte Frage: „Kann man sie kaufen?“ Die Antwort war „Nein“, doch die Idee zur Playmobil Schwarzwald Marie war geboren. Ich hab sie umgetauft auf Schwarzwald Juli — obwohl ich ehrlicherweise den Pfälzer Wald lieber mag, aber da gibt’s keine lustigen Bollenhüte (dafür aber lustige Dubbegläser)
Gefreut II über die Leuchte, die endlich ankam. Eine Reminiszenz an meine Omi (siehe Polaroid aus den 1980er Jahren)
Gefreut III über ganz bisschen Schnee. So doof, dass der immer wieder sofort weg ist am nächsten Tag
Gefreut IV über die Porzellan-Becher vom MoMa-Shop. Eins der Weihnachtsgeschenke von meinem Bruderherz. Ich finde diesen Spruch so amerikanisch: „We love to serve you.“ Amerikanischer geht es nicht (wie mal in einem Film die Stellenausschreibung auf einem Plakat mit der Headline „We’re hiring smiling faces“)
Gefreut V über die ersten Tulpen der Saison
Gefreut VI über meine Allumettes (zuletzt hab ich wieder eine unansehnliche Schachtel einfach mit blau-weißem Klebeband überklebt). Andere sammeln schöne kleine Glasflaschen oder besondere Plastiktüten — ich sammel Streichholzschachteln, hehe. Was sammelt ihr so?
Geärgert I dass K einen Abend vor Abgabe mit einem Plakat anfängt für die Schule. Und wer wurde um Mitarbeit gebeten? Yess. Wär alles kein Problem — mach ich sogar gerne. Aber ein, zwei Minütchen vorher Bescheid geben wär schon nice. Bis spät abends hat er Magazine nach Buchstaben durchforstet, geschnippelt, gezeichnet und Texte vorgeschrieben, geklebt, gemacht und getan... Gar nicht so easy alles. Es ging um einen Büchervergleich: Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ und Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“, in denen es jeweils um Besitz und dessen Verlust geht und das sollte bildlich dargestellt und verglichen werden mit u.a. Illus, Gegenüberstellungen und Zitaten. „Musstet ihr früher auch Plakate machen?“ „Nee, so was gab es bei uns nicht...“
Geärgert II dass das Majolika Museum nicht geöffnet hatte, das wir nach der Dammerstock-Besichtigung ansteuerten (immerhin gab es ein cooles Fenster für blurry Selfies), dann sind wir halt weiter zu Megges
Gestaunt dass K von sich aus nach einer Ausstellung fragt: „Ich hab morgen die letzte Klausur in 13.1, danach könnten wir wieder zusammen mal in eine Ausstellung gehen.“ Wie coooool von ihm, ich hab mich so gefreut!
Gekauft Briefmarken

Schönes Wochenende!

*Aus „Eure Kinder“ von Khalil Gibran

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.

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