Gesehen Susanne Kippenberger live aus der Villa Hügel Essen (ein Tipp einer lieben Leserin). So schön, wie seine Schwester über Martin Kippenberger erzählt. Ich mag seine Kunst sehr. Wie sie sagt, dass alle Leute immer dachten, dass er nur in der Bar hängt und trinkt und nichts arbeitet. Aber sie meint, ja, er war in Bars und hat Nächte durchgemacht aber am nächsten Tag um 9 Uhr war er trotzdem voller Energie und hat gearbeitet wie ein Wilder. Das glaub ich sofort! So viel wie er geschaffen hat, wie und wo er überall unterwegs war auf der Welt — in der kurzen Zeit (er ist mit 44 Jahren gestorben)! Er war ein Getriebener, Wahnsinn. So kommt es mir vor, wenn ich durch meine Bücher über ihn blättere. Auf die Frage, was er für sein Talent hält, sagte Martin Kippenberger: „Dass ich eine Frohnatur bin und dass ich neugierig bin.“ Feier ich! Seine Neugier darf man nie verlieren, die ist wichtig
Gehört Anderson .Paak — Jet Black. Das Foto auf dem Cover finde ich so sweet. Ich hab auch gern mit den Kindern rumgelungert. Davon gibt’s hier auch Fotos. Das ist einfach schon über 20 Jahre her. Die Zeit rast so
Getan mit P nach Durlach gedüst und das kleine Haus in Natura besucht, über das ich in meinem letzten „Blick zurück“ berichtet hatte. Es sieht toll aus (und wurde auch schon ausgezeichnet, hier)! Ich mochte vor allem den „Putz“, der sich von Nahem als Waschbeton in Kombination mit Sichtbeton herausstellte. Was man aus einem mini Parkplatz-Grundstück so machen kann, schon top! Lustig: Google Maps hinkt noch bisschen hinterher, dort ist noch der Parkplatz zu sehen (das Haus steht glaub ich seit zwei Jahren). Durlach überhaupt ist sehr nice, wir sind dann noch ein bisschen durch die Straßen spaziert, selbst die Polizeiwache ist in einem schönen Haus untergebracht. Ich mag so gerne Fensterläden!
Gelesen I im Weltkunstmagazin. So ein großartiges Heft (da gibt’s manchmal so Werbe-Aktionen, bei denen es eine kostenlose Ausgabe abzusahnen gibt. Da mach ich oft mit — man darf nur nachher nicht vergessen, das „Abo“ wieder zu kündigen)! Im Vorwort (hier) ist von Karl Hubbuch und der Karlsruher Kunstakademie die Rede, auch sehr interessant. Am liebsten gelesen hab ich das Interview mit Tracy Emin. Ich mag ihre Kunst, auch wenn die manchmal fast verstörend auf mich wirkt, aber das ist mir lieber als immer nur „schön“ (ist ja eh sehr subjektiv). Auch großartig ist der Bericht über Rolf Glasmeiner, der in den 1970er und 80er Jahren aus Alltagsgegenständen Kunst machte, die sogenannten „Kaufhausobjekte“, z.B. aus Briefeinwürfen (hier). Bis März läuft noch eine Schau im Kunstmuseum Gelsenkirchen über ihn. Hier ein nettes kleines Filmchen. So super! Es gibt noch so viel zu lernen und entdecken
Gelesen II den Newsletter von Bilderbuch, bei denen ich auf zwei Konzerten war. Das erste Mal 2018 zu Ps 14. Geburtstag, das hatte sie sich gewünscht! Maurice Ernst, der Sänger der Band, schreibt im Newsletter u.a. „Ich war nie ein großer Schreiber“— das finde ich so liebenswert, weil ich finde, dass gerade diese Band sehr gute Texte macht, so schräge-crazy Texte! Ich mag bescheidene Menschen sehr
Gelesen III im ZEIT-Magazin. Ich hab mir das gekauft, weil ich auf Insta Ausschnitte aus einem Gespräch mit Giannina Haupt gelesen hatte, das ich sehr berührend fand. Sie hat ihre große Liebe sehr jung geheiratet, Carl Jakob Haupt. Dann hat er Krebs bekommen und ist drei Jahre nach der Diagnose verstorben. Sie war gerade mal 25 Jahre alt und schon Witwe. Unvorstellbar (hier eine schöne Podcastfolge, in der Giannina ihre Geschichte erzählt, mochte ich sehr. Wie stark sie ist...)
Getrunken einen Schluck von Ls Kokoswasser, haha
Gegessen den viralen Japanese Cheesecake, der zur Zeit überall auf Insta aufploppt. So easy, der besteht aus nur zwei Zutaten und dauert keine Minute in der „Zubereitung“ (plus ein paar Stunden Kühlzeit)! Ich hab statt griechischem Joghurt Skyr verwendet, und Biscoff-Kekse hatte ich eh zuhause. Unbedingt nachmachen — wirklich sehr, sehr guat!!
Gelacht I ich unterhalte mich mit P über ihre Französisch-Skills. „Ich finde, du hast dich in letzter Zeit voll verbessert, weil du so viele Filmchen und Reels auf Französisch anschaust und viel französische Musik hörst.“ „Ja stimmt...“ „Dann würdest du, wenn du heute das FSJ im Kindergarten der Europäischen Schule machen würdest, bestimmt viel besser in der französischen Gruppe zurecht kommen.“ „Voll! Ich konnte fast gar nichts damals! Und die Kinder waren manchmal frech. Als ich mal irgendwas sagte mit 'le vache', korrigierte mich sofort ein Kind 'C’est LA vache!!!'“ Hehehehe
Gelacht II P ruft mich mit „News“ aus Heidelberg an: „Ich habe eben in meiner Straße Nader gesehen!! (Für Nicht-Insider wie mich: Nader Jindaoui ist ein Influencer, der mit Youtube-Videos sehr viel Geld verdient und jetzt bei Hoffenheim in der zweiten Mannschaft Fußball spielt. Alle Jungen kennen ihn) Ich hab schon von weitem seinen Wagen mit Berliner Kennzeichen und NL für Nader und Louisa und 1777 erkannt. Saß der da einfach in seinem Wagen und hat gerade ein Reel aufgenommen!!“ „Und? Hast du ihn angesprochen? Du hast doch gesagt, wenn du ihn mal in Heidelberg siehst, fragst du ihn nach einem Foto.“ „Junge, ich klopf doch nicht an seine Scheibe und störe ihn!! Aber ich bin noch eine Weile da rumgelaufen und hab beobachtet. Irgendwann ist er weggefahren.“
Gelacht III über Luchos (Luis Díaz) Einstand bei Bayern mit einem veritablen Jauchzer (nicht zu verwechseln mit Jodeln!) — hier zum Filmchen auf Insta. Hab dann auch mal probiert zu jauchzen, heimlich im Auto, und hab es den Kindern vorgespielt (da mussten sie lachen, ähnlich wie Lucho). Gar nicht so easy, aber ich bin ja auch nur Halb-Bayerin
Gelacht IV als ich mich beim Frageeingeben auf Google vertippe und „Kamm“ statt „Kann“ schreibe und daraufhin ein seeehr exklusives Exemplar angezeigt bekomme, ohaaa
Gelacht V dass K hier einfach einen zweiten W-LAN-Kanal eingerichtet hat, den er „Gast“ genannt hat — wie in einem Laden oder einer Institution. So lustig. Seitdem logge ich mich immer als „Gast“ ein, hehe
Gefreut I über nice Stories aus Ps Alltag aus der Grundschule (aka Semester-Praktikum). a) „In Deutsch hatte ich neulich mit meiner 4. Klasse das Thema Vorgangsbeschreibung. Ich hab ein einfaches Rezept für ein belegtes Brot verwendet. Vorher hab ich extra ein gutes Sechskornbrot beim Bäcker geholt. Zuerst hab ich die Kinder erzählen lassen, was sie so zuhause für Brote essen und ein Kind meinte 'Am Wochenende gibt es immer Brot mit einem gebratenen Ei drauf'. Ein anderes sagte, dass es am liebsten Brot mit Lachs isst. So süß und interessant, das immer alles zu hören. Und dann habe ich mein Brot zubereitet. Sie waren alle ganz still und aufmerksam. Die Kinder sollten sich Stichworte notieren und danach einen kompletten Text daraus formulieren und aufschreiben. Und am Ende haben wir zusammen die zubereiteten Brote gegessen und ich hab die restlichen Sachen verteilt — alles ist weggekommen.“ b) „Letzte Woche musste ich in einer 1. Klasse aushelfen im Mathe-Unterricht. In der 1. Klasse komme ich gerade noch mit in Mathe, hahaha. Ich habe festgestellt, dass viele Kinder Probleme bei Mathe haben — mit denen sympathisiere ich natürlich besonders. Ich helfe ihnen so gerne. Sie können es, aber sie benötigen einfach ein bisschen mehr Zeit und 1:1-Unterstützung! Die Klassenlehrerin freut sich immer über Hilfe. Sie sagt, das entlastet sie.“
Gefreut II dass Papa neuerdings einen „Spruch des Tages“ in die Gruppe schreibt
Geärgert I über einen Strafzettel für mich. Aber funny, dass Ps Mc Flurry auf dem Armaturenbrett auf dem Bild zu sehen ist — während sie auf dem Beifahrersitz verpixelt ist, lol
Geärgert II über perverse Geldsummen, die ein einzelner Mensch besitzen kann. Eklig
Gestaunt I wie weit Ps Französisch-Spleen geht. Neulich rückte sie mit Camembert-Chips an, oh là là
Gestaunt II als K von der Herrenmannschaft erzählt, dass es da ganz anders zugeht als bei seinen bisherigen Jugendmannschaften. Nämlich, dass dort auch knapp 40-Jährige mitspielen und die dann die niederen Arbeiten stets an die Jungen delegieren. Das gibt mir Ausbildungsvibes. Damals bei meiner Schreinerlehre hieß es immer „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Ich war das einzige Mädchen weit und breit
Gestaunt III über ein komplett verhülltes Wohnhaus. Christo für Arme
Gewundert dass mich L neuerdings nicht mehr mit Mama anspricht. Auf einmal ruft es „Juliaaa!“ aus ihrem Zimmer rüber. „Hahaha, warum sagst du Julia zu mir?“ „Der Name ist so süß, auch so schön kurz.“ Ahaaa
Gekauft inspiriert durch den Podcast mit Giannina Haupt zwei Sachen von der Carl Jakob Haupt Organisation — ein Bandana (kann man nie genug haben; das von der Stiftung ist mit den Initialen CJH bestickt) und ein Buch. Die Organisation haben Carl Jakob und Giannina Haupt gegründet, als er gerade Chemotherapie machte und sie merkten, wie viele Menschen in dieser schweren Zeit einfach alleine sind. Die Organisation vermittelt so genannte Chemo-Paten. In dem Buch wechseln sich Tagebucheinträge und Nachrufe von Freunden und Familie ab. Sehr bewegend. Ich lese gerade jeden Abend ein, zwei Kapitel
Schönes Wochenende!






















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