Ein gutes Neues Jahr für alle!
Gesehen drei super Kunst-Dokus (eine besser als die andere und seeehr zu empfehlen):
— Robert Rauschenberg — Alles ist Kunst (wie sehr ich Collagen mag)
— Nicolas de Staël, ein Maler zwischen Himmel und Meer (was für ein charismatischer Typ und so ein tragisches Ende)
Gehört Dakeez – Incendie und mich für P gefreut, dass sie nun endlich Karten für ein Konzert von ihm ergattern konnte
Getan I Knut gefeiert — also den Baum aus dem Fenster gepfeffert und dann zum Sammelplatz geschleift. Es lagen schon ein paar Bäume dort (entgegen Ps Vermutung, dass wir bestimmt die ersten seien, das war am 1.1.26)
Getan II aus einer Rettungsdecke einen Bommel gemacht, die Idee kam mir irgendwann nachts...
Getan III angesichts der Tragödie in Crans-Montana eine Mail verfasst und an verschiedene Stellen bei der Stadt geschickt (bis hin zum OB), mit der Bitte, die Einhaltung der Brandschutzvorschriften in Karlsruher Clubs zu kontrollieren. P hat erzählt, dass Tischfeuerwerke in den Clubs, in denen sie bisher war, gang und gäbe sind. Ich verstehe es nicht. Auf jeder Packung Wunderkerzen steht, dass sie nicht in Innenräumen angezündet werden sollen — aber Tischfeuerwerke!? Wahnsinn. Was nutzen Vorschriften, wenn die Betreiber sich nicht dran halten?
Getan IV den kleinen gelben Defender zusammen gebaut, der schon ewig in meinem Schrank liegt. Anschließend hab ich ihn in die Vitrine gestellt. Ich finde cool, dass den eine Dame fährt
Gelesen I in einem sehr schönen Magazin von Finstral. Das wurde mir auf Insta angezeigt und ich habe es nur wegen des schönen Covers bestellt, ohne zu wissen, um was es darin überhaupt geht — hier ein Link zum Kunstwerk von Anna Lucia und zum kostenlosen Bestellen des Magazins (unten links). Es dreht sich um Fenster (hergestellt in Südtirol)! Das Magazin ist nicht nur super gestaltet, es ist auch sehr informativ — nicht nur für Architekten und Bauherren (bin ich beides nicht). Zum Beispiel die Geschichte über die Kernsanierung des Münchner Spatenbräu-Gebäudes in der Marsstraße. Die alten Fenster wurden nicht komplett „herausgerissen“, sondern die neuen Fenster wurden auf die bestehenden Rahmen aufgeschoben — was einerseits dem Nachhaltigkeitsaspekt zuträglich war und andererseits einer kurzen Einbauphase. Hochinteressant! Fenster sind so ein unterschätztes, viel zu wenig beachtetes Element, das wurde mir beim Lesen dieses Magazins jetzt wieder bewusst. In einem Interview unterhält sich die Junior-Chefin von Finstral mit Jonathan Olivares, Industriedesigner und Senior Vice President of Design von Knoll (Finstral hat die Fenster des Messestands von Knoll für den Salone del Mobili hergestellt) und erklärt: „Als ich nach meiner Zeit als Unternehmensberaterin zurück zu Finstral kam, sagte mein Vater zu mir: 'Verena, anfangs dachte ich auch, Fenster seien langweilig — aber mit der Zeit habe ich gelernt, dass das nicht stimmt.'“. Und Olivares wiederum erzählt, dass er seit seiner Kindheit gerne putzt, besonders Glas: „Ich habe putzen schon immer geliebt, sogar als Kind. Mein Vater hatte einen Glastisch, eine Art Le-Corbusier-Replika, und meine Fingerabdrücke darauf machten ihn wahnsinnig. Also war ich dafür zuständig, den Tisch sauber zu halten. Mit der Zeit habe ich den Geruch von Glasreiniger und den gesamten Prozess lieb gewonnen — und ich könnte den ganzen Tag Glas putzen. Wenn es mit dem Design nicht mehr funktioniert, würde ich Fensterputzer werden, mit einem Abzieher in der Hand.“ Sehr sympathisch. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass eine Fassade, die vielleicht nicht ganz so gut aussieht, allein durch den Einsatz schöner Fenster enorm gewinnen kann
Gelesen II in einem alten Peanuts-Buch, das ich mal wieder aus dem Regal gekramt hab, weil mich mein Wichtelgeschenk (ein Reclamheft namens „Advent mit den Peanuts“) angefixt hatte. Darin erfahre ich, dass Charles M. Schulz als 20-Jähriger zur Armee musste und in Frankreich und Deutschland eingesetzt war. Drei Jahre lang! Er hat sehr viel über Einsamkeit und Angst gelernt in dieser Zeit, und das später scheinbar auch in seinen Figuren verarbeitet. Außerdem hab ich herausgefunden, dass die Schmusedecke von Linus im Englischen „Security Blanket“ heißt — wie unendlich süß! Toller Mensch, dieser Charles M. Schulz (das „M“ steht für Monroe)
Gelesen III und sehr gestaunt über wundervolle Teppichkunstwerke, die aktuell im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen sind unter dem Titel „Welt aus Fäden — Bildteppiche der Moderne“. Wahnsinnig schön. Hier ein ganzer Leitfaden („Ausstellungsbegleiter“) zum Durchscrollen. Lohnt sich!
Getrunken Strawberry Matcha (wie guat!!), extra von L für mich fabriziert. Sehr praktisch: wenn Tochter I Tochter II ein Matcha-Set zu Weihnachten schenkt, dann hat Momsky auch was davon, lol
Gegessen Spaghettikürbis, kredenzt von P. Sie hat das vor ein paar Wochen schon mal gemacht, da fand ich das schon so lecker. Daraufhin hab ich ihr eine Karte nach Heidelberg geschickt mit Kürbismotiv und freundlich um Wiederholung gebeten. Ist mir geglückt
Gelacht I ich muss kurz vor Silvester zur Packstation bei Lidl. Als ich heimradel, latschen vor mir vier Jungs und ziehen einen Leiterwagen bis obenhin voll befüllt mit Böllern. Sie unterhalten sich: „Mein Kollege hat gesagt, er kauft diesmal Böller für 150 EUR.“ Wieder zuhause erzähle ich P von dieser Konversation — sie ist entsetzt: „Weißt du, was du alles für 150 EUR kaufen kannst?? Das ist insane!!“ (In TV-Berichten am gleichen Tag über exzessive Feuerwerkseinkäufe hab ich noch ganz andere Summen gehört, unbegreiflich). Ich hab noch nie Böller gekauft. Aber man kann nette Fotos knipsen, wenn schon mal bunte Raketen vor der Haustür gen Himmel fliegen. Was mich angeht würden aber Feuerwerke nur noch an wenigen öffentlichen Plätzen stattfinden, wenn überhaupt
Gelacht II über funny Fußballbegriffe. Ich lese auf Wiki beim Spieler Eric Cantona bei Position 'Hängende Spitze'. Ich schicke K einen Screenshot davon und frage ihn: „Hab ich noch nie gehört. Du?“ „Doch doch.“ „Echt, ohaa. Wo steht der dann?“ „Stürmer. Vorne drin.“ Kurz darauf korrigiert er sich: „Ach nee, falsch. Wie eine falsche Neun.“ Okayyy. Ich = so schlau wie vorher
Gelacht III als P nach fast drei Wochen Ferien wieder zurück in Heidelberg ist, ruft sie abends an: „Ich wusste gar nicht mehr, dass ich mein Zimmer geputzt und aufgeräumt habe, bevor ich zu euch bin. Jetzt ist es voll clean und cozy, wie cool!!“
Gelacht IV über die beiden Darumas (japanische Glücksbringer) im Regal. Der eine hat beide Augen ausgemalt — das bedeutet, dass der Wunsch bereits erfüllt ist. Der andere lässt noch auf sich warten
Gefreut I über Schnee
Gefreut II dass die Magnolie, die ich Mitte Dezember in einem Vorgarten stiebitzt hab, tatsächlich Blüten getragen hat (Barabaratag hat bei mir bisher nie geklappt)
Geärgert über den Typ an der Supermarktkasse in Frankreich, als er sich mit seinem Kollegen an der Nachbarkasse auf französisch unterhält und irgendetwas über „les Allemands“ sagt und P und ich direkt vor ihm stehen (dann kritzelt er auch irgendwas mit Kuli auf den EAN-Code auf meiner Einkaufstasche?!). Ich konnte leider nicht verstehen, was genau er gesagt hat, was wahrscheinlich Zweck der Übung war. Il était vraiment malpoli. Aber witzige Weihnachtsdeko hängt in Frankreich — „Joyeuses Fêtes“ hehe. Ich mag außerdem sehr gerne ihr Schreibpapier (erinnert mich an Liegende-Sprossen-Fenster), das Supermarkt-Logo-„C“ auf der Papiertasche und die Riesencookies (haha, éclat)
Gestaunt I in einer Insta-Werbung bekomme ich eine Lampe angezeigt, die mir irgendwie bekannt vorkommt. Die ganze Zeit überlege ich, woher ich die kenne. Als ich ein paar Tage später bei meinen Eltern in alten Fotos wühle, entdecke ich auf einem Bild von 1980, das in der Wohnung meiner lieben Omi aufgenommen wurde, exakt diese Leuchte. Dass war das Zeichen, dass ich die sofort bestellen muss. Es ist die KD 28, neu aufgelegt von Kartell, und entworfen im Jahr 1967 von keinem Geringeren als Joe Colombo. Ich feier meine Omi, dass sie so eine tolle Leuchte hatte. Ich liebe indirektes, weiches Licht und bin total gespannt
Gewundert dass sich eine tiny „Orange“ in meinem Glas bildet, nachdem ich ein bisschen Aperol in meinen Silvester-Crémant gekippt hatte
Gelernt I weil P zur Zeit ja auf dem Französisch-Trip ist und viel französische Musik hört oder sich französische Reels ansieht, antwortet sie neuerdings auch in Konversationen auf Französisch. Eine Abkürzung kannte ich noch nicht. Das wär auch was für meinen Kalender mit den ganzen Codes gewesen... Zu spät... Jedenfalls: mdr = mort de rire
Gekauft Flan, Mousse au Chocolat, Lu Ourson, Baguette, Chouquettes, Brie, Cidre und Perrier, hehehe
Schönes Wochenende!






















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