Freitag, 5. Juli 2013

Blaupausen

Meine Lieblingsfarbe: Blau. Gerne dunkel wie die Nacht oder leuchtendes Ultramarin. Neulich entdeckte ich eine Technik, bei der hellblaues Papier erst weiß und dann dunkelblau wird – mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser. Mein Experiment erinnerte mich an früher, als mein Vater in seiner Dunkelkammer unter dem Dach verschwand um seine Fotos zu entwickeln – nur viel einfacher. Oder an Röntgenbilder. Gearbeitet habe ich mit Pflanzen, Perlen und Papier. Herausgekommen sind kleine feine Blaupausen, die jetzt im Shop zu haben sind – für alle Freunde des Blau. Passend dazu ein dunkel-blaues Gedicht...

Blaupause

Schlaflos im Fenster die Nacht
Fragt wozu das Ganze
Weil ich die Antwort nicht weiß
Das Dunkel lässt nicht mit sich reden
Geh ich zurück in den Schlaf
Der Morgen vielleicht weiß es anders

Heiner Müller

aus „Blaue Gedichte“ 
Reclam Verlag
herausgegeben von Gabriele Sander







Kommentare:

  1. Oh ja. W UN D E R SC H ö N!
    Wunder-, wunderschön!

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  2. Fein, fein. Tolles Ergebniss. Besonders die Perlen gefallen mir.

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  3. Ganz wunderschöne Kunstwerke sind das! Ich bin absolut begeistert! Ich habe Lust, das auch mal auszuprobieren. Vielen Dank für den Tip!

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  4. ich habe etwas ganz ähnliches letztens ausprobiert, cyanotypie. auch wunderschön

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  5. WUNDERSCHÖN! Ich bin auch ein großer Freund des Blau und deine Experimente gefallen mir sehr! Und danke fürs schöne Gedicht ... Liebe Grüße, Wiebke

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  6. WOW... Wie WUNDERBAR !!! ich bin wirklich total begeistert und überlege schon mal, wo das bei mir hinpassen könnte :) ...ein feines Wochenende wünscht und liebe Grüße schickt dir Uli - die Kramerin

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  7. Ach, wie schön, gefällt mir total gut
    jetzt will schon wieder sofort selbermachen...
    Grüße von Michaela

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  8. Super schöne Idee, gefällt mir ausgesprochen gut!

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  9. Oh, toll! So zart und doch so kräftig. LG REbekka

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