Gesehen I viel Fußball. P schaute zeitgleich ECU GER in Heidelberg mit den amerikanischen Gaststudenten beim Public Viewing. Erst schickte sie ein Bild aus dem Marstallhof und am Ende schrieb sie: „Sch... Spiel“, lol
Gesehen II Fenster, die nach außen aufgehen bei Loréal (feier ich), und eine ambitionierte Hecke, die parallel getrimmt war zu dem Haus dahinter, hehe. Und weitere interessante Häuser, neue und altbekannte
Gehört Guesch Patti — Etienne, nachdem ich auf Insta zufällig erfahren habe, dass sie kürzlich gestorben ist, mit 80 Jahren. Das Lied hab ich 1987 in Dauerschleife gehört, z.B. auf endlos langen Autobahnfahrten nach Süditalien. So gut
Getan I eine Wärmflasche ins Eisfach gelegt und nachts in mein Bett mitgenommen
Getan II um 7.00 Uhr zum See gedüst. War erstaunlicherweise schon recht viel los dort! Überwiegend Senioren, sehr gut ausgestattet mit Wohnmobil, Schlauchboot und SUP, hehe. Ich will endlich auch mal SUP ausprobieren... Auf dem Rückweg vom See hab ich mir noch die Kirche angesehen, die mir schon beim ersten Mal Hinfahren aufgefallen war. Die St. Albertus Magnus Kirche wurde 1975 geweiht und vom Architekten Alois Mutschler entworfen. Leider hab ich keine weiteren Infos über ihn finden können im Netz — nur diesen alten Kirchenführer. (Ob er wohl mit Carlfried Mutschler, der die krasse Kirche in Mannheim-Rheinau von neulich geplant hat, verwandt ist? Über die besagte Pfingstbergkirche hab ich btw gerade herausgefunden, dass „sie das weltweit einzige Gotteshaus ist, dessen Wände komplett aus Glas bestehen“. Wusste ich doch, dass das was ganz, ganz besonderes ist!)
Getan III mich ins ZKM verdrückt, da ist’s klimatisiert. Die Notizen zu diesem Blick zurück hab ich in einem Alcove Sofa sitzend geschrieben, auf meinem Tischchen ein mitgebrachtes Soda Zitron
Gelesen über den Architekten Norbert Heltschl, der das tolle Freibad in Innsbruck entworfen hat (das ich hier auf dem Blog gezeigt hatte), mit dem noch tolleren Namen Tivoli. Sein Haus am Gardasee in dem Bericht ist ja wohl auch nicht von schlechten Eltern!
Getrunken einen Iced Strawberry Matcha Latte bei Megges nach dem See. War voll guat
Gegessen ganz viele Salate, z.B. Tomate Mozzarella. Bei dieser Hitze kann ich nicht kochen. Es ist so verrückt. Früher war es heiß, wenn es draußen 30 Grad hatte. Heute hab ich drinnen 30 Grad gemessen. Dann wünsch ich mir eine Klimaanlage und weiß aber gleichzeitig, das ist nicht die Lösung — nur Symptombehandlung. Und eine Klimaanlage erzeugt ja auch wieder Wärme bzw. CO2 — ein Teufelskreis. Wenn ich Sachen lese von einer Wissenschaftlerin, die sagt „Das, was wir gerade erleben, ist erst der Anfang. In 10 Jahren werden wir sagen, das war kühl damals.“ bekomme ich es mit der Angst zu tun. Vor allem, wenn ich an die folgenden Generationen denke und mir von K sagen lassen muss „Wir müssen das ausbaden, was ihr angerichtet habt.“ Womit er recht hat! Wie das schmerzt... Und aus der Politik hört man zu diesem Thema — nichts. Oder wie ich gelesen habe in einem Kommentar auf Insta: „Merz sitzt schön in seinem klimatisierten Bundestag, den juckt das nicht.“ Und dann sehe ich in der Stadt in der Bullenhitze Obdachlose hinter einem Haus sitzen und mir kommen fast die Tränen. Gerade wurden bei uns in der Stadt viele große Bäume gefällt und gefühlt wird alles zubetoniert. Es ist zum Verzweifeln
Gelacht I über Stories aus Frankreich von P. Sie ist mit zwei Freundinnen zur Fête de la musique nach Marseille gereist. Kurz vor ihrer Reise hat sie mir noch ein Ranking geschickt, das mir nicht so gefallen hat. Als sie zurück kommt, erzählt sie, dass ihrer Freundin das Handy gestohlen wurde und sie an einer Schlägerei vorbei gekommen sind. Oh nooo. Aber es gab auch, neben viel Musik, witzige Erlebnisse. Ein französischer Junge spricht P an: „J’aime ton énergie.“ Sie versucht ihm klar zu machen, dass sie nicht so viel Französisch spricht: „Je suis allemande.“ Und er dann: „C’est pas grave.“ Ich musste so lachen. So süß
Gelacht II dass Flo Wirtz auch so gerne in den Pool jumpt wie mein K — mit den wagemutigsten Sprüngen. K schickte mir ein TikTok-Video und schrieb dazu „Flo Wirtz wie ich“
Gelacht III über funny Autoaufkleber. Einmal am See, einmal am Supermarkt. Diese grumpy Micky Maus, ich kann nicht mehr
Gefreut I über Postkarten aus Marseille
Gefreut II dass das Auto-Maintaining gut funktioniert. K schickt eine zwei-Wort-Info, Momsky führt aus. Check. Hahaha
Geärgert I über nächtliche Arbeiten an den Gleisen (die Arbeiter tun mir auch voll leid!). Gerade erst wurde die Plane von den Balkonarbeiten vom Steinmetz entfernt, weil der Steinmetz jetzt erst mal eineinhalb Wochen die Teile in der Werkstatt fertigt. Und ich hatte mich schon gefreut, endlich nachts wieder bisschen lüften zu können. Und dann war es die ganze Nacht laut und stinky. Bissl viel gerade
Geärgert II dass ich in eine Baustelle komme, von der ich noch nichts wusste, plötzlich im Stau stecke und dann eine Umleitung nehmen muss. Aber die führt wenigstens am Hafen vorbei, den mag ich gerne. Und ohne den Umweg hätte ich auch nicht die lustigen Kringel in der Stromleitung entdeckt
Gelernt I dass es in Marseille keine Brezen gibt. Ich hatte P den Auftrag gegeben, dort Ausschau zu halten. Weil ich weiß, dass im Elsass Brezen sehr wohl ein traditionelles Gebäck sind. Das giltet wohl nicht für Südfrankreich, haha
Gelernt II wer die großartigen Buchstaben auf dem Lenbachhaus in München entworfen hat — nachdem ich im Schaufenster des Kunstnetzwerks ato hier in Karlsruhe ein altes Plakat vom Lenbachhaus hängen sah. Ich recherchiere dann immer voll gerne nach so was. Das ist so bereichernd und so gut, dass das heute so toll geht, dank Internet. Jedenfalls hat der Künstler Thomas Demand die 1 m großen Lettern entworfen, hier zu sehen auf seiner Homepage. Dafür hat er zwei Schriftarten verknüpft. Auf der Seite des Lenbachhauses steht: „Die Lettern sind dreidimensional geformt und entwickeln sich aus der Grundfläche einer Antiquaschrift mit Serifen. Nach vorne hin verjüngt sich diese zu einer Groteskschrift. Die Antiqua ist der bei Museumsgründung 1929 verwendeten Typografie entliehen, während die Groteske dem heutigen Schriftgebrauch des Hauses entspricht.“ Was für eine Idee, so grande! Wirklich!!
Gekauft I Kühlgel ohne nennenswerte Wirkung, mit einer Vorgeschichte: P hat mir (ein wohl virales) Kühlgel empfohlen. Ich also nichts wie zur Apotheke. Das special Kühlgel war nicht vorrätig, aber man bestellte es mir und ich sollte um 16 Uhr wieder vorbeikommen. Was ist nicht da, als ich um 16 Uhr vorbei komme? Genau! „Unser Lieferant hatte das nicht mehr. Aber ich habe es jetzt bei einem anderen Lieferanten bestellt. Sie können um 18 Uhr das Gel abholen.“ Zum Glück hab ich vorher angerufen — das Kühlgel war wieder nicht dabei! Ich hab dann bei einer anderen Apotheke ein Alternativ-Gel bestellt. Wurde aber enttäuscht — dieses Gel hat kaum Wirkung. Immerhin ist das nicht-wirkende Kühlgel schön blau, haha
Gekauft II einen Fußball für K, diesmal den richtigen. Nachdem ich letztes Mal aus Versehen a) einen zu kleinen und b) einen Futsal-Ball geholt hatte. K: „Ist ja lieb, dass du mir einen Ball schenkst! Ich würde ihn nehmen, auch wenn er bisschen klein ist. Aber das ist ein Futsal-Ball und der ist schwerer als die anderen, weil er für die Halle gemacht ist. Den kann ich nicht verwenden auf dem Rasen.“ Oh noooo
Schönes Wochenende!
































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