Gesehen I einen Teil der Verleihung des Deutschen Filmpreises im Live-Stream. Besonders gefreut hat mich, dass Senta Berger zum ersten Mal in ihrem Leben für die Lola nominiert war und direkt gewonnen hat — für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Ich mag sie sehr (als Kind hab ich gern „Die schnelle Gerdi“ mit ihr geschaut, hehe). Sie ist lieb, witzig und eine tolle Schauspielerin, und sieht so super aus mit 85. Beneidenswert. Ich mochte den Film „Die Lücke“ sehr! So sweet, wie sie mit ihrem Sohn auf die Bühne kam — sie sind so schön innig. Beeindruckt war ich außerdem, wie vielseitig begabt der Gastgeber der Sendung ist, Christian Friedel (kannte ihn aus dem Film „Elser“ ). Er hat charmant und souverän moderiert, gesungen und getanzt und das über drei Stunden lang! So viele Talente auf einmal, schauspielern kann er nebenbei auch noch. Wow, echt
Gesehen II eine Anzeige vom Jüdischen Museum München im Zeitmagazin. Die Schrift hat mich neugierig gemacht und ich habe genauer nachgeforscht. Es geht um die Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“ — eine Kooperation des Jüdischen Museum Hohenems mit dem Jüdischen Museum München. Klingt spannend! Hier ein PDF vom Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung in Hohenems
Gehört Tayc — Need. Wieder ein Song aus Ps sehr französisch-lastiger Playlist. Tayc scheint eine klitzekleine Vorliebe für Goldschmuck zu haben
Getan beim Spazierengehen viele blaue Details entdeckt. Muss wohl sehr ansteckend gewesen sein, denn ich hab zuhause gleich die blaue Vase von der Vitrine geholt und auf den Tisch gestellt. Und ein bisschen mit blauer Farbe gewerkelt
Gelesen über die sehr sehr tolle Mokka-Milch-Eisbar in der Kar-Marx-Allee in Berlin und nebenbei einen neuen Grafiker kennen gelernt, nämlich Klaus Wittkugel, der die Lettern auf dem Dach entworfen hat (hier ein nices Foto). Das Gebäude, der Name, die Typo, einfach alles so super — und dass sie es wieder zum Leben erweckt haben! Es gab aber jetzt scheinbar so einen unerwarteten Ansturm, dass kurz geschlossen werden musste. Ab 12.6.26 soll die Mokka Milch Eisbar wieder öffnen, hab ich gelesen. Das Kino International gleich nebenan ist auch top
Getrunken einen Iced Latte im Thalia-Café mit P, wo ich zum ersten Mal war. Ich hatte aus dem Augenwinkel mitbekommen, dass uns ein Typ gegenüber unseres Tisches beobachtete. Und als wir gingen, sprang er plötzlich auch auf und fragte P nach einem Date — das sie aber abgelehnt hat. Ich war richtig perplex. Später meinte sie: „Wieso passiert das immer, wenn du dabei bist? Im Venus letztens ja auch!!“ Auf dem Rückweg sind wir noch kurz in die Badische Landesbibliothek, um die kleine Ausstellung „Träume, Wunder, Abenteuer — Sehnsuchtsorte in der Reiseliteratur“ anzuschauen. Mein Heimatort kommt auch vor (das Hebererhaus in Bretten). Und „Merch“ nehmen wir bei der Gelegenheit auch gleich mit, in Form von Postkarten
Gegessen Duplo. Dieses Fußballmarketing jetzt überall, hehe. Ich hab meine Codes gegen ein paar Sammelbildchen eingelöst. Mein liebster Spieler, Gnabry, war auch dabei. Wir haben überlegt, ob er mit nach USA geflogen ist, obwohl er ja nicht bei der WM dabei sein kann, weil er verletzt ist. K meinte, ja. Das war auch so lustig: wir haben mit der Flugradar-App verfolgt, wo sich die Mannschaft gerade befindet auf ihrem Flug von Frankfurt nach Chicago. K hat sich total gewundert, dass sie Linie fliegen — und das mit einem ganz besonderen, modernen Flugzeug! Der Airbus350 stößt 30 % weniger CO2 aus als das Vorgängermodell
Gelacht I über Ks Pro-Tipp, der ja neulich einen kleinen Fehler in meinem Wochenrückblick korrigierte: „Lass doch am Ende, wenn alles komplett ist, den Text einmal durch die AI laufen und auf Fehler korrigieren.“ Ohaaa, warum bin ich noch nie auf die Idee gekommen? Das werde ich mit diesem Text, den ich in der Sekunde hier tippe, erstmals antesten! (Edit: das Verfahren ist nicht so gut geeignet für meinen Zweck, weil danach die ganzen Links fehlen und der Text komisch formatiert ist)
Gelacht II dass beim Spiel D vs FIN alle pinke Schuhe anhatten, das ist mir während des Spielschauens voll aufgefallen. Am Tag danach war alles voll damit auf Insta (hier ein aussagekräftiges Foto dazu auf Spiegel.de). K meinte zu mir, das sei Zufall. Hö
Gelacht III dass die Waschanlage ein Trikot von Atalanta Bergamo trägt (schwarz-blau)
Gelacht IV beim Einkaufen, als ich den Fußballschuh in der Getränkeabteilung entdecke, oh Mann
Gelacht V K hat einen Kollegen zum CL-Finale-Schauen eingeladen. Sie unterhalten sich das ganze Spiel über — so lustig. Am nächsten Morgen finde ich auf dem Küchentisch eine Visitenkarte mit Foto vom Kollegen. Ich frage K: „ Warum liegt hier eine Visitenkarte von I?“ „Er hat von seinem Ausbilder 400 Visitenkarten bekommen und weiß nicht, wohin damit.“ „Ahaa. Voll lustig, er trägt ja sogar Krawatte auf dem Foto.“ „Die haben sie mit AI nachträglich in das Bild eingebaut, weil sein Chef wollte, dass er eine Krawatte in Firmenfarbe trägt.“ Hahaha, wie funny. Als Kai Havertz ein Tor für Arsenal erzielt, führt K weiter aus: „Das hat er genauso gemacht bei seinem letzten CL-Finale, damals noch für Chelsea.“ Ach und: „Arsenal hat einen eigenen Standardtrainer, der 10.000 Pfund extra kassiert für jedes Tor nach einer Ecke. Arsenal hat die Taktik, ein Tor zu machen und dann hinten den Bus zu parken.“ „Den Bus zu parken? Du meinst, dass sich dann alle immer hinten rein zu stellen? Nur noch verteidigen?“ „Jaa! Das ist eigentlich doof. Und sie hätten es nicht verdient, auf diese Weise CL-Sieger zu werden. Sie sind auch schon Premier League Meister geworden gerade.“ Hat ja dann auch geklappt — Paris hat gewonnen
Gefreut I als ich auf Insta folgende Headline lese: „New study from University College London: Enjoying the arts has the same effect on aging as a weekly workout“ — Neue Forschungsergebnisse des University College London haben ergeben, dass die wöchentliche Beschäftigung mit Kunst und Kultur den biologischen Alterungsprozess in gleichem Maße verlangsamen kann wie regelmäßige körperliche Betätigung. Ohaaa. Hab ich gleich mal P weitergeleitet, damit sie auch weiterhin schön mit mir ins Museum geht, lol
Gefreut II dass ich eine alte Karte aus den 1960er Jahren vom Tivoli Freibad in Innsbruck wieder gefunden hab (auch lustig, der Text hintentrauf*). Ich hab die Postkarte letztes Jahr in einem Ansichtskarten-Versand bestellt, weil ich das Freibad so toll fand. Erstens die Architektur und das geometrische Muster an der Wand und zweitens die Lage, diese Berge im Hintergrund — und nicht zuletzt wegen des 10-Meter-Turms, der mich an einen sitzenden Hund mit spitzen Ohren erinnert. Der Architekt war Norbert Heltschl, der sich mit seinen Bauten an Vorbildern der Klassischen Moderne wie Frank Lloyd Wright, Richard Neutra und besonders Le Corbusier orientierte
Gefreut III über „Postkarten“ (= Fotos) von P aus Garmisch. Zum neidisch werden. Als sie heimkommt, hat sie ein Souvenir für mich: ein tiny Fläschchen Marillenlikör, süß. Und sie bringt einen pinken Flaschenöffner mit: „Den hab ich beim Torschießen in der Fußgängerzone in Garmisch gewonnen.“ Haha. Er hat die gleiche Farbe wie mein neuer Rollerball Pen. It’s a match
Geärgert dass mein Bucket Hat unerlaubt die Farbe gewechselt hat, uahhh (auch noch hellblau... rosa wär ja noch cool gewesen)
Gewundert I über Kunst in einer Unterführung. Eigentlich vielmehr gefreut — gewundert hab ich mich nur deswegen, weil ich die Kunst zum ersten Mal wahr nehme, obwohl ich da nicht zum ersten Mal lang fahre... Da hängen Spiegel an der Wand, deren Oberfläche an gekräuseltes Wasser erinnert, witzige Idee
Gewundert II dass ich eine neue Kirche in Karlsruhe entdecke — die St. Michael Kirche. Sehr viel Beton — sogar das Pfarrhaus daneben ist im gleichen Stil gebaut, ein richtiger Betonkomplex. Ich hab gelesen, dass die Kirche nur geöffnet ist, wenn Gottesdienst ist und konnte leider nicht den Innenraum bewundern
Gekauft Briefmarken. Endlich gibt’s wieder nette Motive. Ich mag Pixel
Schönes Wochenende!
*
die Postkarte ist am 6.8.1965 in Innsbruck gestempelt
Liebe Cornelia,
da Christl schon wieder isst, muss ich natürlich zuerst schreiben. Bei schönstem Wetter sitzen wir (und Waltraud) im Schwimmbad und denken mit Bedauern an euch, die auf der Heimfahrt sind. Bei dem Wetter und dem Fahrer! Uns geht euer Geschrei furchtbar ab. Eben imitiert Christl unsere Frau Martha. Es ist köstlich!! Nun erklärt sie noch zu allem Überfluss, ihr Gehirn sei leer gebrannt, ich solle gefälligst weiterschreiben (Christl kritzelt dazu: unerhört, sie meint sich selbst. FRECHHEIT!).
Wir hoffen, bald von dir Post zu bekommen.
Deine Dorli, Christl, Waltraud
Vorne ist auf der Tribüne „Da liegen wir irgendwo“ aufgeschrieben
Auf dem Turm steht „10 m“ und ein Strichmännchen, hehe
Beim Text ist ein Umriss gezeichnet, nebendran steht „das Sonnenöl“
Ich mag immer sehr diese kleinen Details...

































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