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Freitag, 28. September 2012

Das Leben ist eine Wundertüte

Noch immer etwas ungläubig, weil ich nie damit gerechnet hätte, verkünde ich heute: meine erste Ausstellung ist eröffnet! Gestern Abend war Vernissage (und ein paar Punkte sind geklebt!). Wie das zustande gekommen ist? Durch einen glücklichen Zufall! Eine Kundin, die vor einer Weile bei mir ein Werk abgeholt und sich bei der Gelegenheit in meiner Wohnung umgeschaut hat, hat das Ganze ins Rollen gebracht. Kurz nachdem sie meine Arbeiten bei uns zu Hause begutachtet hatte, besuchte sie Romy Ries in ihrem Laden und erzählte von „einer Frau, die ganz in der Nähe wohnt und großformatige Bilder macht, die unbedingt mal hier hängen sollten“. Und so kam eins zum anderen. Glück muss man haben – oder DAS LEBEN IST EINE WUNDERTÜTE.

DAS LEBEN IST EINE WUNDERTÜTE
philuko – Design Art Handmade by Julia Schenk
Fine Art Prints, gestalterische Arbeiten, Wanddrucke auf Stofftüchern
27. September bis 17. November 2012

ÖFFNUNGSZEITEN
Mi - Fr 11 bis 19 Uhr
Sa 10 bis 16 Uhr

Romy Ries Concept Store

Yorckstraße 41
Karlsruhe
www.romyries.de



„Geschick und dieser besondere Blick, ein Gespür für Details, für Natur und Kunst, die Liebe zur Geometrie und starken Formen – all das verbindet sich in den Arbeiten von Julia Schenk. Die Karlsruher Grafikerin und gelernte Schreinerin spielt mit Hand und Tastatur. Gepaart mit einer Leidenschaft für das Gestalten und Wohnen entstehen Entwürfe mit einer sehr eigenen Signatur: Prints und Fotografien, grafische Motive, Originalzeichnungen, Drahtportraits und Collagen.

Unter dem Titel ‘Das Leben ist eine Wundertüte’ gruppieren sich Fragmente, die das Leben auf wundersame Weise ausspuckt – und die neu arrangiert zu Kunstobjekten werden. »Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und sauge – wie ein Schwamm – alles auf. Pflanzen, Farben, Formen, Muster und Strukturen. Menschen und Orte.«
Julia Schenk, die unter ihrem Künstlernamen „philuko“ Kleinserien und Unikate entwirft, ist bei Romy Ries erstmals mit einer eigenen Ausstellung zu sehen. Die Verbindung entstand (natürlich) durch die Fotografie. Julia Schenk fotografierte für einen Auftrag bei Romy Ries, und nun hängt eine Auswahl ihrer Werke vom 27. September bis 17. November 2012 selbst an den Wänden. Fine Art Prints und gestalterische Arbeiten, darunter auch ein ganz neues Projekt: Wanddrucke auf Stofftüchern.“

PR-Text von Nina Stoltz

























































































Dienstag, 25. September 2012

Das Universum trägt heute wieder Blau

Ich würde gerne mal wieder blau machen. So lange müssen ein paar blaue Dinge herhalten. Wie z.B. das großartige Blaue-Gedichte-Buch (komplett in Blau gesetzt) mit dem wunderbaren Spruch, der diesem Post seine Überschrift verlieh. Mal wieder Dalas drucken, mal wieder malen, und gerne bald auch Weihnachten feiern. Blau ist meine Lieblingsfarbe. Und eure?






Montag, 24. September 2012

Zu Gast bei... Lulu

Lulu ist bunt. Besser gesagt, sie lebt bunt. Über SoLebIch hab ich sie „gefunden“ – dort verfolge ich ihre Fotos seit einigen Jahren. Ihre Mönchengladbacher Wohnung ist im Laufe der Zeit immer schöner geworden, finde ich, auch ihre Fotografien („Lulugraphien“ genannt, die es neuerdings auf DaWanda zu kaufen gibt). Im letzten Jahr hat Lulu gemeinsam mit ihrem Mann ein nettes Projekt auf die Beine gestellt, das sich „MG Kitchen TV nennt. Nach dem Motto „Wir halten die Kunst am Kochen“ gastieren die unterschiedlichsten Musiker in ihrer Küche und veranstalten dort kleine Konzerte. Der Gig wird mit Kamera aufgezeichnet und anschließend für die Allgemeinheit ins Netz gestellt – jeden zweiten Samstag eine andere Formation. Im Oktober feiert MG Kitchen TV einjähriges Jubiläum – das mit einem Küchengeburtstagskonzert gefeiert wird. Das Konzept ist inzwischen so erfolgreich, dass die Bands Schlange stehen. Bühne frei für Lulu! (Hier geht’s zu Lulu’s Blog)

(Anm.: Als ich das Interview gelesen habe, wurde mir ein bisschen schwindelig – so viel philuko-Lob, uiuiuiuiui...)












Hier geht’s zum Video von HIER









































Dein Lieblingsort?
Zuhause oder bei Freunden, meistens wird die Küche bevorzugt!

Deine Lieblingsfarbe?
Bunt gemischt mit weiß und schwarz. Ich nenne die Farbe schwaweibu, aber eigentlich hab ich keine Lieblingsfarbe und auch kein Lieblingsessen. Ich bin nicht so der Lieblingsmensch. Festlegen gehört nicht zu meinen Stärken. Manchmal hab ich Lieblingsfreunde, jeder kommt mal an die Reihe, ich glaube so ist es auch mit den Farben. Keine Farbe kommt zu kurz. Ich hab halt ein Herz für alle!

Dein Lieblingsmaterial?
Auch hier kann ich mich nicht festlegen, die Mischung macht es, würde ich sagen. Echtes Holz ist wichtig und sollte in keiner Wohnung fehlen. Wir haben z.B. eine Holzarbeitsplatte in der Küche und im Wohnzimmer Holzäste in einer Vase, damit die Villa Kunterbunt nicht zu billig wirkt!

Dein Lieblingskünstler/-Designer?
Philuko. Eindeutig. Philuko wird irgendwann zu den wichtigsten Designern unserer Zeit gehören. Zu Recht! Philukodesign inspiriert und bringt Witz in die Bude, das gefällt mir sehr.

Dein Lieblingsmöbelstück?
Ist ein Teppich auch ein Möbelstück? Pinocchio von der Firma Hay ist mein absoluter Liebling , ich bekomme einfach jedesmal gute Laune, wenn ich ihn angucke. Mal liegt er im Wohnzimmer und mal im Schlafzimmer, ich möchte ihn immer im Auge haben. Deswegen sollte er ursprünglich in den Flur, damit ich mich freue, wenn ich die Türe reinkomme, aber für den Flur ist er irgendwie zu schade. Ansonsten mag ich noch unser MG KITCHEN TV Schild. Es besteht aus Holzbuchstaben und einer großen Holzplatte. Ein befreundeter Schreiner hat uns diese professionell lackiert.

Die nächste geplante Wohnanschaffung?
Jede Menge Bilderrahmen, unter anderem für ein Philuko-Lulugraphie Werk.

Deine Lieblingshops?

Lieben Dank an Lulu für die Fotos und das kleine Interview.

Freitag, 21. September 2012

Ergebnis der N-Frage

Die überwiegende Mehrheit der Kommentare zur N-Frage hat für den Nussknacker entschieden. Aber bitte ein bisschen freundlicher. Ich hab’s versucht. Der Knacker geht also in den Druck. Danke an alle fürs fleißige Kommentieren.

Das Los hat Miraculusa und Petra gezogen.
Schickt mir eure Adressen und die Tütchen fliegen zu euch.




Dienstag, 18. September 2012

Gegenüberstellung

Neulich saßen Lu und ich am Tisch. Vor uns ein kleines weißes Blöckchen und ein Bleistift. Dann entstand ein neues Spiel: ich mal vor und du malst nach. Hier die Gegenüberstellungen... Um ehrlich zu sein: ich konnte mich anstrengen, wie ich wollte – ihr Ergebnis war immer schöner. Am liebsten mag ich den pummeligen Dackel.





Sonntag, 16. September 2012

Kaiserschmarrnhmmmmmm

Dieses Essen wurde aus der Not heraus geboren. Der Kühlschrank gähnte vor Leere, aber es musste was auf den Tisch. Eier, Mehl und Zucker hat man (fast) immer zuhause. Also überlegte ich, was man aus diesen Zutaten machen könnte. Was, das ich noch nie gekocht hatte... Kaiserschmarrn! Im Netz fand ich diverse Rezepte und notierte mir kurz die Zutaten. Was soll ich sagen? Kaiserschmarrn ist grooooßartig! Da ist mir all die Jahre was entgangen... So etwas Fluffiges hab ich selten gegessen! Probiert es aus (Rezept unter den Fotos). Pfannkuchen kann nachhause gehen.












































Kaiserschmarrn
ca. 2 Portionen

160g Mehl
170 ml Milch
80 ml Mineralwasser
4 Eier
70g Zucker

Den Ofen auf 190 °C vorheizen. Die Eier trennen. Die Eiweiße zu Schnee schlagen und kalt stellen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach abwechselnd Milch und Mehl zugeben. Am Schluss das Mineralasser unterrühren. Das Eiweiß unterheben. Ein Stück Butter in eine Pfanne geben, die Hälfte des Teigs in die Pfanne leeren und ca. 2 Min. anbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und in den Ofen (2. Schiene) stellen. Den Teig hier weitere 8-10 Min. stocken lassen. Anschließend die Pfanne aus dem Ofen nehmen und den Teig mit der Gabel in kleine Stücke zerpflücken. Achtung – nicht die Finger am heißen Pfannengriff verbrennen! Mit Puderzucker und einer Beilage nach Belieben (z.B. warme Kirschen, Apfelmus, Marmelade, etc.) servieren. Mit der zweiten Hälfte des Teiges genauso verfahren. Guten Appetit!

Samstag, 15. September 2012

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen Kölner Treff

Gehört Yuna – Live your Life 
Gelesen LAH
Getan Viele viele  kleine Papierschnipsel verklebt (bald mehr)
Gegessen Pfifferlinge
Getrunken Limonensprudel
Gefreut über den Deal mit einer Garmischer Schule 
Geärgert dass mein Fahrrad geklaut wurde (aus unserem Hof!)
Gelacht über Kurt Krömer
Geplant mal wieder ausmisten, hab schon begonnen
Gewünscht nichts, dafür viele Wünsche erfüllt, sind bald Geburtstage...
Gekauft Leim und Lack
Geklickt Fahrradanbieter

Ich wünsche allerseits ein schönes Wochenende!



Donnerstag, 13. September 2012

Die N-Frage

Ich bin gerade dabei, einen Bastelbogen für die Weihnachtszeit zu entwerfen. Gefaltet ergibt der Bogen ein Tütchen, das man zu Nikolaus oder Weihnachten mit kleinen Nettigkeiten füllen und verschenken kann – oder einfach zur Deko aufstellt. Es gibt nur einen Haken: Ich kann mich nicht entscheiden, welches Motiv in den Druck gehen soll – Nussknacker oder Nikolaus? Deshalb frag ich euch:

Welches Motiv gefällt euch besser und warum?
Unter allen Einsendungen verlose ich die beiden Prototypen.

Einfach Kommentar hinterlassen und o.a. Frage beantworten.

Das Gewinnspiel läuft bis Donnerstag, 20. September 2012, 23.59 Uhr, 
Anonyme Kommentare werden leider nicht berücksichtigt.





Mittwoch, 12. September 2012

Esther Ries Ausstellung

Allen Karlsruhern ans Herz gelegt: die Ausstellung „Sommerregen warm“ von Esther Ries (Schwester der Inhaberin), zu sehen im Romy Ries Concept Store


Zeichnungen, Collagen, Fotografien von Esther Ries

Die Flüchtigkeit des Augenblicks.
Die Zerbrechlichkeit des Augenblicks.
Die Vergänglichkeit des Augenblicks.
Die unmittelbare Sinneswahrnehmung.
Die Hingabe an den Moment der Aufmerksamkeit.
Die Sehnsucht nach der Vollkommenheit im Augenblick.
Eine Liebeserklärung an die Schönheit und die Zartheit der Blumen.
Eine Liebeserklärung an den japanischen Dreizeiler in seiner schlichten Unmittelbarkeit.
Esther Ries, geb. 1970, Studium an der HFG Pforzheim, Diplomarbeit: „Der Augenblick zeigt, was geschieht“, Ausstellungstätigkeit, Ausbildung zur Ausdrucksmalleiterin am Odenwald-Institut, malfluss Atelier für Ausdrucksmalen in Karlsruhe.
„Die Magnolienblüte weiß
Mit einem zarten Entzücken

Blatt für Blatt fällt.“ 
Sonntagskunst: Am 16.9. ist der Concept Store von 14 bis 18 Uhr im Rahmen von Westwind geöffnet. 
Esther Ries ist an diesem Tag anwesend.






Als nächstes bin ich dran... –
unter der Überschrift
„Das Leben ist eine Wundertüte“

Dienstag, 11. September 2012

Zu Gast bei... Susan

Susan ist Architektin und lebt mit ihrer Familie in Stuttgart. Zusammen mit ihrem Mann führt sie das Architekturbüro 2-box architekten. Die Begegnung mit Susan war virtuell und ging folgendermaßen: sie hatte einen Druck bei einem meiner Gewinnspiele gewonnen und freute sich auf zwei Dalas. So sehr, dass sie eine Mail schrieb, und mir spontan ein paar Fotos von ihrem Zuhause schickte, damit ich sehen könne, wo meine Pferdchen hingaloppieren. Große Freude meinerseits. Ich fand die Fotos toll und bat um Nachschub und Beantwortung meiner Fragen und prompt wurde Susan Teil meiner „Zu Gast bei...“-Reihe. So schnell kann das gehen!










Dein Lieblingsort?
Wir haben zwei Erker, in die wir Sitzbänke eingebaut haben. Die ursprüngliche Idee war, so mehr Stauraum zu schaffen. Der ist in unserer Altbauwohnung echte Mangelware. Entstanden sind zwei wunderbare Orte, um zu lesen oder eben aus dem Fenster zuschauen.

Deine Lieblingsfarbe?
Auf großen Flächen habe ich gerade die tolle Wirkung von dunklen Farben entdeckt. Wir habe unsere Küche teilweise schwarz gestrichen, das Klavier steht vor einer anthrazitfarbenen Wand. Die Räume wirken dadurch größer. Im Detail liebe ich es bunt, zur Zeit am liebsten Gelb. (Ich weiß, da hinke ich dem Trend ein wenig hinterher, Neon ist noch nicht bei mir gelandet.)

Dein Lieblingsmaterial?
Ich liebe pure, ehrliche, und zeitlose Materialien: Holz, Leinen, Wolle (auch gerne als Fell), Sisal... Beruflich: Sichtbeton. Wenn Ihr in modernen Gebäude eine Person seht, die verträumt eine Sichtbetonwand streichelt ist es immer (!) ein Architekt. Guten Sichtbeton herzustellen ist eine Kunst! Gelingt er, ist er ein haptisches und visuelles Vergnügen.

Dein Lieblingskünstler/-Designer?
Mein Lieblingskünstler ist Rolf Urban. Wir haben einige Drucke von ihm. Ich mag seine Umsetzung von Raum auf der Fläche und die Materialien, mit denen er arbeitet. Toll finde ich Dieter Rams – wahrscheinlich bin ich deswegen den Produkten mit dem Apfel so verfallen, der Apple-Chefdesigner Jonathan Ive lässt sich ja auch von Rams inspirieren.

Dein Lieblingsmöbelstück?
Unser alter Esstisch aus Eiche. Er ist keine besondere Schönheit, aber er wohnt schon seit fast 60 Jahren in der Wohnung. Wir haben ihn vom Vorbesitzer übernommen, einem alten Herren, der mit seiner Familie seit 1954 in der Wohnung wohnte. Dieser Tisch steht in unserer Essdiele, an ihm wird gegessen, Hausaufgaben gemacht, Wäsche zusammengelegt, mit Freunden gefeiert und gearbeitet. Wahrscheinlich hat er all das bei seiner ersten Familie auch schon erlebt. Ich mag den Gedanken.

Die nächste geplante Möbelanschaffung?
Wir brauchen dringend ein (oder zwei) neue Sofas! Wir schwanken zwischen Mags von HAY mit einer dieser sagenhaften Ottomanen, die mit antiken Stoffen bezogen sind, oder Seed von fashionforhome, in grün. Grübel, grübel.

Deine Lieblingsshops?
Wenn ich ein Geschenk brauche, stöbere ich gerne bei Lys-Vintage, www.casa-di-falcone.de, scandinavianobjects und dem ok-versand. Stoffe kaufe ich meistens bei Frau Tulpe oder Volksfaden sie haben einfach hat eine tolle Stoffauswahl. In Dänemark liebe ich die Shops von Søstrene Grene – ein sogenannter 10 Kronenladen (vergleichbar mit 1-Euroläden bei uns) mit Kultstatus.

Lieben Dank an Susan für die Fotos und das kleine Interview!

Montag, 10. September 2012

Merci Chérie

Letzte Woche hätte ich gerne mit meinem großem Kind getauscht. Sie weilte in Paris, während ich zuhause einen doofen Termin vor mir hatte. Täglich wurde telefoniert und erzählt („Äh, Mama, ich sitze gerade in der Metro, sind auf dem Weg ins Restaurant, ich rufe dich wieder an, wenn wir Ruhe haben!“). Wie gerne wäre ich dabei gewesen. Mein letzter Paris-Besuch ist ein gefühltes Jahrhundert her... Noch bevor wir das Kind, das gerade dem TGV entstiegen war, nach ein paar Tagen wieder in die Arme schließen konnten, überreichte sie mit großen Augen eine Tüte voller Schnipsel, Bons, Prospekten, Andenken – und Mitbringsel. Ich mag besonders die alte Kachel. Merci merci!

Sonntag, 9. September 2012

La La La Lahmacun

Neulich im Freibad stand ein Imbisswagen, der köstlichen Duft verbreitete. Eine Prise Türkei lag in der Luft. Und die Nase gab nach und kaufte eine „türkische Pizza“. Auch Lahmacun genannt. Schon kurze Zeit später wurde zuhause Nachschub verlangt. Wir hätten auch zum Imbiss um die Ecke gehen können, wollten aber selbst den Kochlöffel schwingen und fabrizierten unseren eigenen Lahmacun, einfach aus dem Kopf heraus. Geht fix und schmeckt lecker. Rezepte z.B. hier.








Samstag, 8. September 2012

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen Hände weg von Mississippi (sehr empfehlenswerter Film für Kinder – und Eltern)

Gehört Ella elle l’a 
Gelesen Gebrauchsanweisung für den neuen Kühlschrank
Getan Portraits gemalt und viele Datschis gebacken
Gegessen was Türkisches (morgen mehr!)
Getrunken Prosecco
Gefreut dass die Große heute aus Paris zurückkommt
Geärgert über den Arztbesuch mit unerwarteter Spontan-OP
Gelacht Ko’s Schimpfwort „Du alte lahme Frau!!“ zu seiner Schwester
Geplant Besuch bei Westwind
Gewünscht mehr Tauschgeschäfte, das macht so Spaß!
Gekauft einen Cardigan
Geklickt etsy

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, Wetter soll ja bombig bleiben!



Freitag, 7. September 2012

Ein schwarzer Tag

Unsere Küche befindet sich zur Zeit in einem kleinen Make-Over. Erst das neue Regal in weiß – jetzt sind zwei neue Stücke in kontrastierendem Schwarz eingezogen. Den Kühlschrank habe ich schon seit ewigen Zeiten „angeschmachtet“. (Ich hätte nicht gedacht, dass man sich über einen Kühlschrank so freuen kann.) Und dann kam kurz darauf das Ä, das ich bei Freundts entdeckt habe. Das musste auch ganz dringend zu uns. Unsere Küche war immer eher ein hässliches Entlein. Es wird langsam ein Schwan daraus...




Mittwoch, 5. September 2012

Portrait: Das rote Paket

Im März 2009 erfuhr ich erstmals vom „roten Paket“ – als mir nämlich mein bester Freund eine kommentarlose Mail schickte, die einen Link zur Ausschreibung des ersten Ready-made-Designwettbewerbs enthielt. Ohne diese Mail und ohne die Ausschreibung wäre ich nie ins Vergnügen gekommen, eine Lampe zu entwerfen, die aus vorgefertigten Teilen besteht. Entstanden ist damals die Boa-Leuchte, die ich aus einer Boje konstruiert habe.

Gut drei Jahre später liegen nun meine eigenen Produkte im Leipziger Ladengeschäft von Sonja Mühlbauer aus. Darüber freue ich mich sehr und bin mal wieder erstaunt, was das Netz so alles möglich macht. Allerhöchste Zeit, diesen wunderbaren Laden etwas genauer unter die Lupe zu nehmen – Bühne frei für Sonja und ihr rotes Paket!

P.S.:
Allen, die nicht das Glück haben in Leipzig zu wohnen, sei der Online-Shop des roten Pakets ans Herz gelegt. Von dort entstammt meine Slim Sophie – die mich nach Jahren immer noch täglich erfreut!












Stell dich bitte kurz vor! 
Ich bin Sonja Mühlbauer vom „roten Paket“ oder eigentlich bin ich Das rote Paket... Ursprünglich aus München aber schon seit 2000 in meiner Wahlheimat Leipzig. Studiert habe ich Medientechnik, gearbeitet habe ich in Agenturen und beim Radio. Das rote Paket ist dann aus Zufall, Pragmatismus und natürlich auch aus Leidenschaft und Liebe zu Möbel- und Einrichtungsthemen entstanden.

Seit wann gibt es das rote Paket?
Das rote Paket gibt’s seit 2007 und war zunächst nur Nebenprojekt. Ich habe angefangen die Faserzementmöbel meines Bruders zu vertreiben. So nach und nach kamen immer mehr Produkte dazu, zunächst erstmal alles nur online und mit Wohnzimmer als Versandzentrale und total unrentabel...

Wie kam dir die Idee zum Laden?
Unsere Wohnung war als Lager nicht so gut geeignet... Zufällig hat meine spätere Ladenpartnerin (Miriam vom Tschau Tschüssi) auch einen neuen Laden gesucht, so kam es, dass wir uns erstmal einen geteilt haben – sonst hätte ich den Schritt vielleicht erstmal nicht gewagt. Das war super, da ich neben dem roten Paket noch meine zwei anderen (richtigen) Babys pflegen musste. Seit März diesen Jahres habe ich meinen eigenen, großen Laden.

Was ist dein Lieblingsartikel in deinem Sortiment?
Eigener Laden = alles Lieblingsprodukte! Naja, fast. Zur Zeit stehe ich sehr auf die knalligen Kerzen Romeo und Julia von pliet, auf die Hängeleuchte Shining Barn von Ilona Huvenaar, auf den Magazinhocker Hockenheimer...

Wie bist du selbst eingerichtet? Welche Stücke aus dem Laden findet man bei dir zuhause?
Alt und neu, Stücke von jungen Designern neben Ready-Made neben Vitra etc. neben Ikea und Erbstück. Was das Leben so mit sich bringt. Wichtig ist ja nur, was gefällt und nicht welche Marke darauf steht. Zu Hause findet man die Poggibonsi-Regale, natürlich die Faserzementmöbel, die unglaublich schöne riesige FAT SOPHIE und viele Kissen etc.

Du baust gerade ein Haus um und ziehst demnächst ein – was hast du für Tipps für zukünftige Häusle- oder Wohnungsumbauer?
Wir haben ein altes Haus umgebaut. Ich kann nur jedem empfehlen der es sich irgendwie leisten kann, einen Architekten und eine Bauaufsicht zu beauftragen. Erspart einem viel Ärger mit den Handwerkern und am Ende vielleicht auch ein bisschen Geld - aber auf jeden Fall Nerven.

Was möchtest du in Zukunft gerne noch tun?
– Mehr große Möbelstücke verkaufen
– Den Vertrieb der eigenen Möbel besser ausbauen
– Ein Wohnbuch herausgeben mit wirklich ungeschönten Wohnsituationen
– Mehr Zeit für Haus, Garten, Kinder und Reisen haben.
... Aber zuerst noch den 35-Stunden-Tag erfinden. :-)

Lieben Dank an Sonja für die Fotos und das Interview!